Englisch mal in London angewendet

Sprachreise der Loreleyschüler - Weiße Klippen von Dover beeindruckten Jugendliche

ST. GOARSHAUSEN. Auf nach England hieß es für 35 Schüler der Loreleyschule St. Goarshausen, die sich für die Sprachreise nach Whitstable in Südostengland qualifiziert hatten. In englischen Gastfamilien wurden sie herzlich aufgenommen. Dabei fielen dann nach und nach die Hemmungen, sich in der Fremdsprache verständlich zu machen. Auf die Frage "How was your journey to England?" kam dann auch gleich bei der ersten Begegnung mit den Gasteltern ein spontanes "Oh, I was seasick on the ferry. It was really stormy." (Ich war seekrank auf der Fähre, denn es war sehr stürmisch.)
Den Nachmittag verbrachten die Schüler in der mittelalterlichen Stadt Canterbury. Die Besichtigung der Kathedrale und ein Rundgang auf der Stadtmauer standen auf dem Programm. Auch die Metropole London wurde zweimal besucht. Die Jugendlichen konnten aus 135 Meter Höhe die Metropole betrachten. Das London Eye ist für jeden Touristen ein ganz besonderes Erlebnis
In etwa 30 Minuten erlebten die Schüler, wie sich Big Ben und die Houses of Parliament langsam in kleine Modellbauten verwandelten und die Themse nur noch wie ein silbernes Band aussah. In der Ferne ließ sich sogar das Wembley Stadion erkennen.
Natürlich gehörten zum London-Programm auch der Buckingham Palast, Trafalgar Square, St. James" Park, Whitehall, die Pferdewache der Königin, Covent Garden, die Tower Bridge und der Tower of London. Weitere Tagesausflüge führten an die Südküste, nach Hastings und Rye. Hastings, bekannt durch die Schlacht im Jahre 1066, bietet Touristen einige interessante Attraktionen. So konnten die Schmugglerhöhlen, die in den Kreidefelsen noch immer zu finden sind, besichtigt werden, begleitet vom waschechten englischen Geist Hairy Harry.
Rye dagegen, als märchenhaftes Fischerstädtchen auf einem Hügel gelegen, bot neben idyllischen Gässchen und kleinen Verkaufslädchen eine Vielzahl von alten Fachwerkhäusern und eine ehemalige Windmühle.
"Das ist ja wirklich Kreide", staunten die Schüler beim Anblick der weißen Klippen von Dover. Als besondere Überraschung konnten sie auf der Studienfahrt den ehemaligen Assistenzlehrer der Loreleyschule, Matthew Raczinski, in Whitstable begrüßen. Er hatte sich eigens für diesen Besuch Urlaub genommen. Mit ihm und mit ihren Gastfamilien fühlten sich einige so sehr verbunden, dass der Abschied richtig schwer wurde.
Die Frage nach der nächsten Englandreise kam sofort. Die Antwort darauf: Im März 2009 kann eine weitere Gruppe der Loreleyschule sich auf die Studienfahrt nach Südengland freuen.

Die Veröffentlichung erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rhein-Zeitung.