Neuigkeiten

Hein Knack an der Loreleyschule

Erneut begeisterte Heinz Diedenhofen mit seinem Ein-Mann-Animationstheater „Hein Knack“ die Grundschülerinnen und Grundschüler der Loreleyschule. In diesem Jahr sogar gleich mit zwei Vorstellungen! Für die Erst- und Zweitklässler/innen schlüpfte er in die Rolle des mutigen Schlopi Schlops, der die Kinder auf spielerische, lustige und mitreißende Weise dazu animierte, über Vorurteile und Ausgrenzung nachzudenken. Schlopse sind merkwürdig scheue Wesen. Sie wollen nicht gesehen werden und bleiben lieber unter sich. Sie mögen es nicht, wenn einer anders ist, und mit Fremden wollen sie schon gar nichts zu tun haben. Nur Schlopi schlägt aus der Art. Er ist neugierig auf die Welt, und dann hat er auch noch viel zu große Füße für einen Schlops! Deshalb wird er auch oft ausgelacht und es wurde ihm sogar verboten, beim Wettbewerb um die große Mäuseleberwursttorte mit dem leckeren rosa Schneckenschleim mitzumachen! Doch Schlopi gibt nicht auf. Um die Aufgaben und Rätsel des Wettbewerbs trotzdem zu lösen, zieht es ihn in die Loreleyschule zu den Menschenkindern. Die sind ihm sehr fremd und er muss mit denen sogar deutsch reden! Aber er überwindet seine Ängste. Schlopi und die Kinder erleben, dass man auch mit Menschen, die ganz anders sind als man selbst, viel Spaß haben und sogar voneinander lernen kann!

In dem Clown-Stück „Gleich knallt’s“ für die Dritt- und Viertklässler/innen ging es um das Thema „Streit und Gewalt“. Was kann man machen, wenn es da einen gibt, der einen verhauen will? Zurückschlagen? Abhauen? Sich verstecken? Clown Pipo wird von seinem Freund Popi beschuldigt, sein Geheimversteck verraten zu haben, denn plötzlich sind da auf einmal so viele Kinder in der Sporthalle! Das kann doch nur so und nicht anders gewesen sein! Es entsteht ein heftiger Streit. Dabei wird furchtbar gebrüllt wie ein Werwolf, es wird als Cowboy mit der Pistole oder auch als Supermann mit der starken Faust gedroht. Sogar mit dem Zauberschwert versucht Pipo sich gegen Popi zu wehren. Aber alles nützt nichts. Mithilfe der Kinder merkt Pipo, dass es so nicht weitergehen kann. Zank, Streit und Gewalt sind richtig doof und es ist doch viel besser, sich zu vertragen. Schließlich sagt Pipo am Schluss sogar selbst: „Das Schöne am Vertragen ist, dass man nachher wieder befreundet ist!“ Mit seiner Aufführung hat der Schauspieler die Kinder nicht nur begeistert und fasziniert, es ist ihm auch gelungen, die Kinder gekonnt in das Spiel einzubeziehen, sie von ihren eigenen Erfahrungen erzählen zu lassen, sie zum Nachdenken zu bewegen und Auswege aus Wut und Aggression zu finden.
Möglich gemacht wurden die beiden Vorstellungen durch das Team der Jugendpflege/Jugendschutz des Rhein-Lahn-Kreises und durch die finanzielle Unterstützung des Fördervereins der Loreleyschule.

Die erste Woche an der Loreleyschule

Am Dienstag, den 15.08.2017, wurden 47 neue Schülerinnen und Schüler der fünften Klassen an der Loreleyschule begrüßen. Nachdem die Schule erkundet, erste neue Kontakte geknüpft und viel Organisatorisches erledigt wurde, standen am Mittwoch und Donnerstag Aktionen in Zusammenarbeit mit der Schulsozialarbeit auf dem Plan.
Im Fokus stand hierbei erst einmal das gegenseitige Kennenlernen. Bei abwechslungsreichen Kennlernspielen konnten sich die Schülerinnen und Schüler ein wenig näherkommen und sich untereinander austauschen. Auch das Namenlernen wurde sowohl den Kindern als auch den Lehrern durch die unterschiedlichen Spiele enorm erleichtert.
Im Anschluss daran sollte nun die Klassengemeinschaft gestärkt werden. Dafür hatten die beiden Schulsozialarbeiterinnen Frau Lohse und Frau Schröder mehrere Spiele zum sozialen Lernen vorbereitet.
Das Spiel „Tower of Power“ hat beiden Klassen sehr viel Spaß gemacht. Hierbei ging es darum, acht Holzklötze aufeinanderzustapeln, um einen möglichst hohen Turm zu bauen. Klingt erst mal einfach, allerdings sollten die Kinder bald feststellen, dass dies nicht der Fall war. Alle Kinder bekamen eine Schnur in die Hand, die an einer kleinen Holzscheibe in der Mitte zusammengehalten wurden. An der Holzscheibe war ein Trapez aus Draht befestigt, mit dem die einzelnen Holzklötze angehoben und aufeinandergestapelt werden mussten.
Zuerst verlief das Spiel hektisch. Jeder versuchte alleine ans Ziel zu kommen und so passierte es schnell, dass der erste Holzklotz umfiel und damit ein kleiner Traum zerplatzte. Aber nach und nach fingen die Kinder an miteinander zu kommunizieren, Fehler wurden besprochen und neue Vorgehensweisen diskutiert. Mit viel Durchhaltevermögen, das auch dadurch zustande kam, dass man das Team nicht im Stich lassen wollte, kamen die Schülerinnen und Schüler letztendlich zum Ziel. Eines war nach diesem Spiel ganz klar: Nur wenn alle zusammenarbeiten, kann diese Aufgabe gelingen. Mit dieser Erkenntnis gingen die Kinder mit viel Elan an die anderen Spiele, die sie manchmal fast zum Verzweifeln gebracht hätten.
Zum Ende der zwei ereignisreichen Tage ging es in die Klasse. Hier sollte in der nächsten Woche der Alltag beginnen und Unterricht stattfinden. Aber was braucht man den für guten Unterricht? Na klar, ein paar Regeln, damit man gut zusammen lernen kann. Auch bei dieser Aufgabe standen die beiden Schulsozialarbeiterinnen zur Verfügung. Gemeinsam mit der Klasse überlegten sie, was man machen muss, um eine „gute Klasse“ zu sein. Die Aussagen wurden auf einem Plakat festgehalten und wie ein Vertrag von allen Schülerinnen und Schülern unterschrieben.
So gingen zwei tolle Tage zu Ende, aus denen alle Beteiligten viel mitnehmen konnten. Damit die Zusammenarbeit mit der Schulsozialarbeit nicht abrupt endet, nehmen sich die Fünftklässler eine Stunde in der Woche Zeit, die gemeinsam mit der Schulsozialarbeit gestaltet wird.

Bundesjugendspiele an der Loreleyschule
„Höher, schneller, weiter!!!“

Diese Anfeuerungsrufe schallten in der dritten Schulwoche des neuen Schuljahres über das Sportgelände der Loreleyschule, als die diesjährigen Bundesjugendspiele Leichtathletik durchgeführt wurden.
Die Realschüler absolvierten ihren Dreikampf am Donnerstag, den 31.08.2017, bei leider etwas durchwachsenem Wetter. Aber auch von einigen Regentropfen ließen sich die Sportlerinnen und Sportler nicht abhalten, bestmögliche Leistungen zu erzielen. Es konnten 22 Ehrenurkunden und zahlreiche Siegerurkunden vergeben werden.
Die Grundschüler kämpften am Freitag, den 01.09.2017, in den Disziplinen Sprint, Schlagballweitwurf, Weitsprung und den 800/1000m-Läufen um die begehrten Urkunden. Zum Glück spielte diesmal das Wetter mit! Nach dem morgendlichen Nebel zeigte sich sogar die Sonne und so waren die Bedingungen für die Sportlerinnen und Sportler optimal.
Mit viel Freude und sportlichem Ehrgeiz waren alle am Start und gaben ihr Bestes. Zur Siegerehrung konnten in der Grundschule 44 Ehrenurkunden überreicht werden.
Herzlichen Glückwunsch an alle teilnehmenden Schülerinnen und Schüler!

Begrüßung der "Neuen" in der Realschule plus

„Herzlich Willkommen“ hieß es am 15.08.2017 an der Loreleyschule St. Goarshausen für 47 neue Fünftklässler.
Die Begrüßungsfeier fand in der eigenen Sporthalle statt, zu der die Schülerinnen und Schüler mit ihren Eltern eingeladen waren.
Die Schülerinnen und Schüler der Klassen 6 hatten gemeinsam mit ihren Klassenlehrern ein besonders abwechslungsreiches und unterhaltsames Programm einstudiert, welchem die Neulinge sehr gespannt folgten. Neben dem Vortrag des Loreleyliedes und einem Buchstabensalat führten musikalische Tänze durch das abwechslungsreiche Programm. Der Rektor der Loreleyschule, Herr Weise, hieß die Fünftklässler ebenso herzlich willkommen wie der SEB-Vorsitzende Manfred Räder, der Verbandsbürgermeister Werner Groß und der Vertreter des Fördervereins Dieter Clasen. Nach diesem gelungenen Auftakt kam es zum Höhepunkt der Veranstaltung: „Wer kommt in welche Klasse?“.
Dieses Geheimnis wurde durch ein Luftballonbad gelüftet. Die Schülerinnen und Schüler mussten dort ihren Namen auf einem der Luftballons finden und diesen zum Platzen bringen. In den Luftballons befand sich ein Zettel mit der jeweiligen Einteilung der Klassen 5a und 5b.
Sebastian Linden (5a) und Christina Schuler (5b) gingen dann gemeinsam mit ihren Schützlingen in die neuen Klassen, während die Eltern in der Mensa vom Schulelternbeirat mit belegten Brötchen und Kaffee versorgt wurden.

Einschulungsfeier am 15.8.2017 an der Loreleyschule
55 neue Grundschulkinder am Start zum „Ernst des Lebens“

Die Einschulung unserer jüngsten Schulkinder fand, wie alljährlich, in einem feierlichen Rahmen am 15.8.17 statt. Insgesamt 55 Erstklässlerinnen und Erstklässler mit Eltern und Familie rückten auf der Tribüne der geschmückten, brechend gefüllten Sporthalle zusammen und die „Bühnenseite“ füllte sich mit Kindern der Klassen 2 und 3, Ehrengästen und Lehrkräften.
Als Willkommen sangen alle Kinder der Klassen 2a, 2b und 2c gemeinsam ihr Lied „Wir begrüßen euch“. Die Primarstufenleiterin Gudrun Teck-Sauerwein übergab das Mikrofon nach ihren einleitenden Worten an Schulleiter Harald Weise, der besonders die Einschulungskinder herzlich begrüßte und -sichtlich gerührt- vom „Ernst des Lebens“ sprach. Als Vertreter der Verbandsgemeinde überbrachte Bürgermeister Groß Glückwünsche und freute sich über die vielen Erstklässlerinnen und Erstklässler. Danach begrüßte Herr Räder, Mitglied des Schulelternbeirates, alle neuen Kinder und ihre Eltern und wünschte eine schöne Schulzeit. Im Namen des Fördervereins der Loreleyschule grüßte ihr Vorsitzender, „Altbürgermeister“ Clasen, und wünschte alles Gute für die Zukunft.
In einem bunten Programm sangen die Klassen 2b und 2c „Hallo, Hallo!“, die Klasse 2a sang „Das Lied über mich“. Die Klasse 3a spielte das lustige Theaterstück „Vom Ernst des Lebens“, in dem sich der Banknachbar Ernst (mit Gummibärchen) wirklich als der netteste Ernst des Lebens herausstellte . Im stimmungsvollen Spiellied „Die Rübe“ überbrachte die 3b die Botschaft „Gemeinsam sind wir stark“ und wünschte allen am Schluss, jederzeit alle Rüben…äh…alle Herausforderungen zu meistern. „Das Mäuse-ABC“ der Klasse 3c gab am Schluss mit bunten Reimen einen Überblick über das ABC.
Dann folgte der Höhepunkt: Das öffentliche Aufrufen der Erstklasskinder! Fr. Teck-Sauerwein stellte die Klassenleiterinnen Fr. Schwickert (1a), Fr. Börner (1b) und Fr. Bernhard (1c) und „ihre“ Buspaten, Schülerinnen und Schüler der 9. und 10. Klassen, vor. Dieser Dienst der „Großen“ in den ersten Wochen ist eine unschätzbare Hilfe ist und wir alle sind sehr dankbar dafür.
Alle Kinder wurden von ihren Lehrerinnen herzlich begrüßt. Nach Überreichen der kleinen Bastelgeschenke der Klassen 3a, 3b und 3c füllte sich die Bühne mit Eltern und Familie. Nach den offiziellen Schulfotos gab es wieder ein Blitzlichtgewitter, als Eltern und Verwandte die Gelegenheit für Fotos zur Erinnerung an diesen ganz besonderen Moment nutzten. Anschließend wurden die Kinder zur ersten Schulstunde in den Klassenraum geführt, nun ja, zum Ernst des Leben. Aber so lässt sich der doch wirklich gut angehen!
Die Eltern hatten währenddessen Gelegenheit zum Kaffeetrinken, ein Angebot des SEB.

Loreleybild für das neue Hausaufgabenheft gesucht!

Wer war das eigentlich, die Loreley? Eine Nixe, eine Hexe, eine Fee…? Und wie sah sie überhaupt aus?
Mit dieser Frage beschäftigten sich die Kinder der beiden dritten Klassen der Loreleyschule gegen Ende des letzten Schuljahres. Ein neues Titelbild für das Hausaufgabenheft im kommenden Schuljahr sollte gestaltet werden. Der Fantasie der damaligen Drittklässler waren keine Grenzen gesetzt. So entstanden viele kreative und schöne Bilder. Aber nur eines der kleinen Kunstwerke konnte genommen werden und so fiel die Auswahl sichtlich schwer. Das Gewinnerbild, eine Loreley in leuchtenden Farben mit goldenem Haar, gezeichnet von Luca Metzinger aus der 4a, ist nun auf dem Deckblatt des neuen Hausaufgabenheftes der Grundschule zu sehen. Aber auch das Bild von Christopher Wagner aus der 4b, welches das Titelblatt nur knapp verpasste, wurde von der Primarstufenleiterin Frau Teck-Sauerwein lobend erwähnt. Beide Künstler erhielten als Preis einen Büchergutschein. Die übrigen „Loreleykunstwerke“ können ebenfalls bewundert werden, denn sie schmücken die Flure der Grundschulgebäude an der Loreleyschule.
Wir wünschen den Kindern viel Spaß mit dem neuen Hausaufgabenheft und natürlich ein spannendes und erfolgreiches Schuljahr!

Grundschule der Loreleyschule: Zweiter Vorlesewettbewerb 2017
„Kleine“ Leseanfänger ganz groß!
Erster Platz für Amelie Gunkel (2a)

Nach der Stufe 4 im März zeigten gegen Ende des 2. Schuljahres nun die 2. Klassen ihr Können. Auf der Grundlage der in (beinahe) zwei Grundschuljahren erworbenen enormen Lesefähigkeiten bildet der traditionelle Vorlesewettbewerb der 2. Klassen für unsere kleinen Leseanfänger einen Höhepunkt.
Nach spannenden Vorentscheidungen in den Klassen 2a, 2b und 2c traten die beiden besten Lesekinder jeder Klasse vor eine fünfköpfige Jury unter Beteiligung der stellvertretenden Schulleiterin, Frau Schleif, und Frau Voss vom katholischen Pfarramt, ehemaliger Leiterin der Bücherei St. Goarshausen. Bewertet wurden Lesefluss, Betonung, deutliches und lautes Lesen.
Zunächst lasen alle sechs Kinder aus ihrem ausgewählten „Lieblingsbuch“ sehr gut vorbereitet, fließend und mit toller Betonung vor. Es folgte die zweite Runde mit einem unbekannten, neu erschienenen Buch, dem Werk „Der halbste Held der ganzen Welt“ von Andrea Schomburg. Die „Pflichtlektüre“, mitreißend, aber einiges abverlangend, wurde mit guten Ergebnissen bewältigt und Frau Schleif lobte die Leistung der Kinder.
Das Publikum, bestehend aus jeweils einem Teil der beteiligten Klassen, hörte den Lesevorträgen sichtlich beeindruckt zu und applaudierte immer wieder begeistert.
Die Zusammenstellung der Jurypunkte ergab, was nicht verwunderte, teilweise dicht beieinander liegende Ergebnisse und führte zu folgender Platzierung: 1. Platz: Amelie Gunkel (2a), 2. Platz: Nila Grabowski (2a), 3. Platz: Finn-Marlon Hergenhahn (2b). Die Plätze 4, 5 und 6 belegen Adrian Börner (2c), Diego Krotosz Sereno (2b) und Lilly Bussian (2c).
Alle Kinder erhielten Urkunden und Preise: Der 1. bis 3. Platz wurde mit Büchergutscheinen im Wert von 15, 12 und 10 Euro prämiert. Für den 4., 5. und 6. Platz erhielten die Kinder ein „Trostbuch“ aus einer kleinen Auswahl.
Wir danken dem Bücherland Nastätten für Beratung und Unterstützung.

Verabschiedung der Grundschüler der Loreleyschule

Sehr aufgeregt kamen die Kinder der vierten Klassen der Loreleyschule am 30.06. morgens in die Schule. Endlich der letzte Schultag – ja, sogar der letzte Schultag in der Grundschule!
Gespannt auf die Zeugnisse, aber auch auf ihre Abschlussfeier begaben sich die drei vierten Klassen mit ihren Klassenlehrerinnen in die Turnhalle. Dort warteten schon die Eltern, Angehörige, Vertreter vom SEB, der Verbandsgemeinde, dem Förderverein und weitere Lehrer.
Gemeinsam mit der Klassenstufe 3 gestalteten die Viertklässler ein abwechslungsreiches Programm mit Gesang, Tanz und Trommelbeiträgen. Natürlich immer im entsprechendem Outfit. Der Schulleiter Herr Weise, Herr Clasen vom Schulförderverein, Herr Kring als Vertreter des Schulträgers und Herr Reder vom SEB hatten Gelegenheit Grußworte an alle Anwesenden zu richten. Auch den unterrichtenden Fachlehrern wurde für ihre Arbeit gedankt.
Durchs Programm führten Jannes, Niklas und Cem selbstständig und sehr professionell. Doch der Höhepunkt war die Ausgabe der Zeugnisse. In bunten Mappen erhielten die Kinder bei viel Applaus ihre Zeugnisse. Danach ging es ein letztes Mal in die Klassenräume. Nun konnten sich die Klassenlehrerinnen und Schüler sowie Eltern noch einmal ganz persönlich verabschieden.
So mancher konnte die Tränen nicht zurückhalten, geht doch jetzt ein ganzes Stück Vertrautheit zu Ende.
Aber die Kinder sind gut gerüstet.
Tschüss Grundschule!

Festliche Abschlussfeier der Loreleyschule
85 Neunt- und Zehntklässler/innen verabschieden sich

Im Gemeindezentrum Bornich begingen die Neunt- und Zehntklässler/innen der Realschule plus Loreleyschule ihren Berufsreifeabschluss bzw.
den Qualifizierten Sekundarabschluss I. Bereits am Vortag hatten die Abschlussklassen in der Turnhalle der Loreleyschule mit einem gigantischen Programm unter dem Motto „BREXIT“ ihren letzten Schultag, den Spaßtag, gefeiert. Mit dabei waren die Queen, Lord Nelson, englische Wachsoldaten, Bodyguards, ein Barkeeper, schottische Freiheitskämpfer, und sogar die Kutsche für Ihre Majestät und den Admiral standen bereit, unter dem Jubel von fähnchenwinkenden Schülerinnen und Schülern der gesamten Schulgemeinschaft zur Turnhalle zu fahren.
Einen Tag später hieß es dann für 85 Schülerinnen und Schüler Abschied zu nehmen von der Loreleyschule. Nach der Begrüßung durch die stellvertretende Schulleiterin, Frau Schleif, bekundeten Herr Groß für die Verbandsgemeinde Loreley, Herr Clasen als Vorsitzender des Fördervereins und Sabine Gerl, Vorsitzende des Schulelternbeirats, ihre Glückwünsche zum Schulabschluss.
Die Abschlussklassen boten im Anschluss ein abwechslungsreiches und gelungenes Rahmenprogramm. Witzige Videos, Diashows, Klaviervorträge und ein Loreleyschul-LehrerInnen-Award (LoLA) zeigten Qualitäten der jungen Menschen auf, die im Schulalltag manchmal im Hintergrund stehen. Die Klassenleitungen gingen in ihren Abschlussreden auf den Werdegang ihrer Schützlinge ein und ernteten auch hier und da ein herzhaftes Lachen des Publikums.
Herr Rindsfüsser, Leiter der Campus Initiative, verlieh anschließend Urkunden an 22 Schüler und Schülerinnen der Stufen 9 und 10, die im vergangenen Schuljahr Teilnehmer/innen von Nachmittagskursen mit dem Titel „Fit für die Oberstufe“ waren.
Höhepunkt war die Zeugnisvergabe, durchgeführt von den Klassenleitungen, Herrn Erlei (9a), Frau Sesterhenn (9b), Herrn Schuler (9c), Herrn Sistenich (10a) und Frau Schlegel (10b). Ehrungen für besondere Leistungen erhielten Vanessa Spriestersbach (10a) und Maximilian Günsch (10b).
Nach dem offiziellen Teil wurden die Absolventen, Eltern, Großeltern, Geschwister, Freunde und Lehrkräfte zum Buffet mit Sektempfang ins Foyer eingeladen.
Ein großes Dankeschön gilt allen Helferinnen und Helfern, die diese würdevolle Entlassfeier und den vorangegangenen Spaßtag zu unvergesslichen Momentan werden ließen.

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Loreleyschüler der Realschule plus Loreley in Berlin

Abschlussfahrt nach Berlin – das Highlight am Ende der 10. Klasse.
Die Unterbringung im Meininger Hotel am Prenzlauer Berg war der ideale Ausgangspunkt für die Erkundung des sogenannten „Prenzel“, eines typischen familienfreundlichen Berliner Kiez. Von dort ging es zur Gedenkstätte Berliner Mauer in der Bernauer Straße, die sich auf eine Länge von 1,4 km auf dem ehemaligen Grenzstreifen erstreckt. Ein Besuch im Bundestag bot den Jugendlichen die Gelegenheit, auf der Besuchertribüne des Plenarsaales Informationen über Geschichte, Architektur, Sitzordnung und Besonderheiten des historischen Gebäudes zu erfahren. Außerdem konnten sie während eines Informations-gesprächs mit Herrn Jahreiß, einem Mitarbeiter des Bundestagsabgeordneten Dr. Michael Fuchs, über die aktuelle Europapolitik und vor allem den Brexit diskutieren. Berlin zeigte sich beim anschließenden Besuch der Glaskuppel bei Sonnenschein und blauem Himmel von seiner besten Seite.
Beim Besuch der Gedenkstätte Hohenschönhausen, ehemaliges Untersuchungsgefängnis der Stasi, schilderte ein Ex-Häftling den Schülern die psychischen Foltermethoden, die er erdulden musste, aus eigener Sicht so drastisch, dass alle betroffen waren. Weitere Programmpunkte waren der Besuch der Ausstellung „Körperwelten“ am Alexanderplatz, ein Spaziergang in Kreuzberg und an der East Side Gallery und eine Schifffahrt auf der Spree.
Trotz des reichhaltigen Programms blieb natürlich noch Zeit für Shopping und eigene Erkundungen. Der Besuch der „D-Light“ Diskothek gehörte zum Abendprogramm der Schulfahrt. Hier konnte nach Lust und Laune „abgedanced“ werden. Alle waren sich nach dieser Reise einig: Berlin war spitze! Unsere Klasse ist es auch!

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„Schiff Ahoi“ - Loreleyschule auf großer Fahrt

Die Schülerinnen und Schüler der Loreleyschule durften am 30. Mai die Schulranzen zu Hause lassen, denn der traditionelle „Tag der Region“ wurde als Schulausflug per Schiff durchgeführt, um unser schönes Welterbetal am Mittelrhein zu erkunden.
Zwei Schiffe erwarteten die fast 500 Kinder in St. Goarshausen am Rheinufer: die „Confluentia“ für die Grundschüler und die „Loreleystar“ für die Realschüler. Gemeinsam starteten sie bei strahlendem Sonnenschein in Richtung Koblenz. Die Schülerinnen und Schüler waren begeistert, gemeinsam mit ihren Lehrerinnen und Lehrern nicht nur die Schiffe zu erkunden, sondern auch die wunderschöne Aussicht auf das reizvolle Mittelrheintal mit seinen Burgen zu genießen.
Verschiedene Haltepunkte auf dem Weg nach Koblenz wurden genutzt, um zu einer Entdeckungstour in die Umgebung auszusteigen. So waren z.B. die Marksburg in Braubach, die feindlichen Brüder in Kamp-Bornhofen oder auch die Städte Boppard oder Lahnstein lohnende Ziele, um Besichtigungen, Burgführungen oder andere Unternehmungen durchzuführen. Natürlich durften bei diesen sommerlichen Temperaturen viel leckeres Eis oder auch ein Fußbad im Rhein zum Erfrischen nicht fehlen. Einige Klassen fuhren bis nach Koblenz, um dort das deutsche Eck oder andere Sehenswürdigkeiten zu besichtigen.
Am Nachmittag sammelten die beiden Schiffe die Schülerinnen und Schüler an den Haltepunkten wieder ein. Jede Klasse wurde auf ihrem Schiff begeistert empfangen und die schönen Erlebnisse wurden sofort während der Fahrt mit viel Freude untereinander ausgetauscht.
Bei der Ankunft am Rheinufer in St. Goarshausen waren sich alle einig:
Dieser Schulausflug der besonderen Art war ein toller Tag für die gesamte Loreleyschule!!!

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Acht neue SchulsanitäterInnen für die Loreleyschule

Am 07.06. legten 8 SchülerInnen der Loreleyschule erfolgreich ihre Prüfung zur/zum Schulsanitäter/in bzw. zur/zum Ersthelfer/in im Schulsanitätsdienst ab und unterstützen ab sofort den bereits seit 3 Jahren aktiven Schulsanitätsdienst an der Loreleyschule St. Goarshausen.
Seit 2014 bilden die Malteser Rhein-Lahn bereits SchulsanitäterInnen an der Schule aus. Im Jahr 2016 entstand eine Kooperation mit der Lebenshilfe Rhein-Lahn: Seither richtet sich das Angebot sowohl an RegelschülerInnen wie auch an SchülerInnen mit Förderbedarf, die Ausbildung erhielt einen inklusiven Schwerpunkt. Im Mittelpunkt steht stets das gemeinsame Lernen, Erleben, Üben und Handeln von Kindern und Jugendlichen mit und ohne Beeinträchtigung.

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Drogenprävention an der Loreleyschule

Am 24.05.2017 fand an der Loreleyschule ein Projekttag zum Thema Drogenprävention statt. Die Klassenstufe 7 durchlief an drei Stationen Themen, die die Bezirksverkehrswacht Montabaur angeboten hatten.
Dabei wurden anschaulich und ganz praktisch die Inhalte Alkohol, Drogen und Ablenkungen im Straßenverkehr beleuchtet. So konnten die Schülerinnen und Schüler testen wie sehr die Aufmerksamkeit im Straßenverkehr auf das Handy gelenkt wird, wie sich das Fahrverhalten dabei ändert und welche Gefahren das für das eigene Leben und das Leben anderer Verkehrsteilnehmer hat.
In einem informativen Vortrag wurden dann die gängigsten Drogen skizziert und besonders auf die „Einstiegsdroge“ Cannabis wurde das Augenmerk gelenkt. Das Feedback der Referenten Frau Ebert, Herr Mung und Herr Hammer sowie das der Schülerinnen und Schüler fiel dann auch sehr positiv aus.
Dieser Projekttag wird nicht die letzte Zusammenarbeit mit der Verkehrswacht sein!

Welttag des Buches

Auch die Schüler und Schülerinnen der Klassenstufe vier der Loreleyschule beteiligten sich an der beliebten Buch-Gutschein- Aktion „Ich schenke dir eine Geschichte“. Die Einlösung des Gutscheins - und damit die Übergabe der Bücher fand am 29. April in der Loreleyschule durch Frau Pawelczynski von der Buchhandlung „Bücherland“ aus Nastätten statt.
Den eigens für den Welttag des Buches verfassten spannenden Roman „Das geheimnisvolle Spukhaus“ von Henriette Wich stellte Frau Pawelczynski durch eine kleine Leseprobe vor. Danach konnten die Kinder an fünf Stationen ihr Wissen überprüfen und dann gab es endlich die Bücher.
Nun ist das Buch Unterrichtslektüre und die Kinder haben richtig Spaß am Lesen.

Betriebserkundung der 7c zum „Romantikhotel Schloss Rheinfels“

Am 27. April, also passend zum Girls- und Boysday, dem Berufsorientierungstag für junge Menschen, unternahm die Klasse 7c der Loreleyschule einen Ausflug zum „Romantikhotel Schloss Rheinfels“ und ließ sich vom Geschäftsführer Andreas Ludwig den Hotelkomplex und die Berufsmöglichkeiten vorstellen.
So wurde das Berufsfeld eines Kochs/einer Köchin ebenso erläutert wie das eines Hotelfachmanns/ einer Hotelfachfrau oder eines Hotelkaufmanns/ einer Hotelkauffrau. Mit dem Informationsaustausch wurde die Kooperation zwischen der Loreleyschule und dem Romantikhotel gefestigt, die am 13. März beim Infoabend „Betriebe der Region stellen sich vor“ geschlossen worden war. Sehr lebendig und anschaulich zeigte Herr Ludwig seinen Lebenslauf auf und machte den Jugendlichen Mut, mit jedem Abschluss ehrgeizig und beharrlich ihre Ziele zu verfolgen. Am Ende unterstrich er noch einmal die tiefe Verwurzelung des Hotels mit dem Welterbe „Oberes Mittelrheintal“, die sich darin zeigt, dass der überwiegende Teil der angebotenen Speisen aus der Region kommt. Auch die Erhaltung und Bewahrung der Burg für spätere Generationen sei Anliegen, Aufgabe und Verpflichtung. Dieser Punkt knüpfte an die Unterrichtseinheit zum Thema „UNESCO-Weltkulturerbe“ im Gesellschaftslehreunterricht der Klasse 7c an. Derzeit bemüht sich die Schule, eine mitarbeitende UNESCO-Projektschule zu werden.
Abschließend wurde Geschichte begreifbar: Die Schüler und Schülerinnen konnten die Festung Rheinfels erkunden. Neben den Kasematten, dem Wehrturm und dem Museum waren die Schüler von den Wehrgängen, den Verteidigungsanlagen und Europas größtem Gewölbekeller beeindruckt. Das im Unterricht erarbeitete Mittelalter wurde auf diese Art und Weise zum Leben erweckt. Insgesamt wurden zentrale Unterrichtsinhalte mit dem Schulkonzept der Berufsorientierung verzahnt, was allen Beteiligten sichtbar Freude bereitete.

Handball macht Spaß!!!

Die Zweitklässler der Loreleyschule waren begeistert, denn sie durften am Mittwoch, den 03. Mai, die Schulranzen zu Hause lassen und nur mit Ihren Sportsachen ausgerüstet nach Nastätten fahren, wo sie vom Handballverein Miehlen eingeladen waren, sich den ganzen Vormittag mit dem Handballspiel vertraut zu machen.
Organisiert wurde dieser sportliche Tag von Mitgliedern des Handballvereins Miehlen, die unter Leitung der Lehrerin Grit Palme tolle Spiel- und Übungsformen vorbereitet hatten.
Zur Begrüßung waren auch der Ehrenpräsident das Handballverbandes Rheinland, Herr Helmut Bündgen, und ein Mitarbeiter der AOK, die als Hauptsponsor fungiert, erschienen. Nach den einleitenden Worten übergaben die Funktionäre tolle Geschenke für den Sportunterricht in Form von Handbällen, Markierungshemden und vieles mehr an die teilnehmenden Schulen.
Beginnend mit einer ordentlichen Erwärmung, die aus lustigen Lauf- und Fangspielen bestand, durften die Kinder anschließend ihre konditionellen und koordinativen Fähigkeiten an verschiedenen Stationen unter Beweis stellen. Danach hatten sich alle eine Stärkung verdient und dann kamen endlich die Handbälle ins Spiel, auf die die Schülerinnen und Schüler sich besonders gefreut hatten. Die vielfältigen Stationen zum Prellen, Werfen und Fangen wurden von jugendlichen Handballern des Vereins betreut, die den Kindern geduldig die richtige Körperhaltung beim direkten und indirekten Passen zeigten und sie immer wieder motivierten, auch wenn es manchmal nicht auf Anhieb klappte. Der Spaßfaktor war am Ende der Veranstaltung besonders hoch, als die Kinder endlich kleine Turniere innerhalb ihrer Klasse durchführen durften. Die sportliche Begeisterung war in der gesamten Turnhalle spürbar und es wurde kräftig angefeuert und mitgefiebert, denn auch die betreuenden Lehrer und Lehrerinnen waren mit Eifer bei der Sache. Sie nahmen für den Sportunterricht viele neue Ideen mit, denn eins war allen Kindern nach diesem Tag klar: „Handball spielen wollen wir im Unterricht jetzt öfter, weil es riesigen Spaß macht und als Mannschaftsspiel das Miteinander fördert!“
Ein großer Dank gilt den Organisatoren dieses Grundschul-Handballtages. Toll, dass wir dabei sein durften!

Vorlesewettbewerb der vierten Klassen an der Loreleyschule

Cem Kayac (4c) und Niklas Breidbach (4b) auf 1. und 2. Platz

Wie schneiden unsere Viertklässler jetzt kurz vor Ende der Grundschulzeit beim Lesen ab? Der traditionelle Vorlesewettbewerb der Loreleyschule, jetzt auch für die vierten Klassen, sorgte wieder für viel Spannung: Am 30. März 2017 traten nach den Vorentscheidungen in der Klasse 4a, 4b und 4c die besten Lesekinder jeder Klasse vor eine fünfköpfige Jury unter Beteiligung des Schulleiters, Herrn Weise.
Bewertet werden Lesefluss, Betonung, deutliches und lautes Lesen. Im ersten Wettbewerbsteil lasen alle sechs Kinder aus ihrem „Lieblingsbuch“ gut vorbereitet, fließend und mit toller Betonung vor und sorgten bei Jury und Publikum für Schmunzeln und manche Lacher.
Im zweiten Teil wurde aus einem unbekannten, neu erschienenen Buch vorgelesen: „Mein Freund Pax“ von Sara Pennypacker. Die anspruchsvolle Pflichtlektüre wurde mit gutem Ergebnis bewältigt, teilweise gab es kaum Qualitätsunterschiede im Lesevortrag zwischen Wahl- und Pflichttext. Schulleiter Weise lobte die herausragende Leistung der Kinder, dankte für die unterhaltsamen Vorträge und betonte die große Bedeutung des Lesens. Das Publikum, bestehend aus allen übrigen Kindern der beteiligten Klassen, spendete immer wieder reichlich Beifall. Die Zusammenstellung der Jurypunkte ergab teilweise dicht beieinander liegende Ergebnisse und führte zu folgender Platzierung: 1. Platz: Cem Kayac (4c), 2. Platz: Niklas Breidbach (4b), 3. Platz: Ena Slijepcevic (4c). Die Plätze 4, 5 und 6 belegen Benjamin Jobs (4a), Jan Zimmermann (4b) und Aliah Napp (4a).
Alle Kinder erhielten Urkunden und Preise: Der 1. bis 3. Platz wurde mit Büchergutscheinen im Wert von 15, 12 und 10 Euro prämiert. Für den 4., 5. und 6. Platz erhielten die Kinder ein „Trostbuch“ aus einer kleinen Auswahl.
Wir danken dem Bücherland Nastätten für die Beratung und Spende kleiner Trostpreise für die Klassen.

English with Kaspar is fun!

Ein fröhliches “Good morning!” schallte am letzten Schultag vor den Osterferien durch die Loreleyschule St. Goarshausen. Der Schauspieler Uwe Spillmann war mit seinem Bauchladen-Theater zu Gast und unterhielt im ersten Teil zunächst die Erst- und Zweitklässler mit zwei Stücken in englischer Sprache.
Begeistert wurde der Kiepenkasper von den Kindern begrüßt, der mit flotten Sprüchen, lustigen Reimen und Liedern alle sofort zum Mitmachen anregte. Die spannende Geschichte um eine von einer Hexe verzauberten Schatztruhe, die erst wieder Musik macht, wenn verschiedene englische Zaubersprüche erklingen, begeisterte genauso, wie die Geschichte vom Schneemann im Sommer, der von der Wetterhexe herbeigezaubert, aber von einem Räuber wieder zum Schmelzen gebracht werden soll. Mit Sprüchen in englischer Sprache überlisteten die Kinder den bösen Räuber und halfen dem Kasper, ihn in die Flucht zu schlagen. Was, im Englischen gibt es kein Daumendrücken…?! Als alle das hörten, staunten sie nicht schlecht! Dass aber stattdessen das Kreuzen der Finger half, zeigte sich darin, dass alle bösen Geister somit besiegt wurden. Mit tosendem Beifall verabschiedeten die kleinen Zuschauer den lustigen Kasper und seine Freunde.
Left right left, left right left, so schnell entführte der Kiepenkaspar mit seinem selbst gezimmerten Schiffchen die Schülerinnen und Schüler der dritten und vierten Klassen im zweiten Teil der Aufführung nach Pirate Island. Hatte doch ein böser Pirat einfach Kaspars goldenen Gong gestohlen, den es nun galt wiederzufinden. Das erwies sich als gar nicht so einfach, denn Kaspar sprach nur Englisch! Für die Schülerinnen und Schüler der dritten und vierten Klassen gar kein Problem. So schaffte es Uwe Spillmann, der die Stücke für seinen Kiepenkaspar selbst schreibt, die Kinder 45 Minuten lang mit seinen Abenteuern in der Fremdsprache zu fesseln. Von Pirate Island zurück, trifft der Kaspar auf eine Hexe. Im Nu werden Zaubersprüche in englischer Sprache erlernt. Englisch sprechen- kein Problem, aber das Zaubern….? Als sich plötzlich der liebe Kaspar in ein Schweinchen verwandelt, ist das Gelächter bei den Kindern groß. Leider kann er sich nur durch einen Kuss zurückverwandeln, was dankenswerterweise eine Schülerin der vierten Klasse übernimmt. Als zum Schluss auch noch eine „erzauberte“ „Rain-making- machine“ zum Einsatz kommt und die kleinen Zuschauer nassspritzt, gibt es für die Kinder kein Halten mehr und alle sind sich einig: English with Kaspar ist fun!
Ein herzliches Dankeschön gilt an dieser Stelle dem Förderverein der Loreleyschule, der das Projekt finanziert hat und ohne den ein Abtauchen in die Abenteuerwelt des Kiepenkaspars gar nicht möglich gewesen wäre.

Loreleyschule zum zwölften Mal auf Englandfahrt

Ausschlafen am Sonntagmorgen? Nicht für 39 Schülerinnen und Schüler der achten Klassen der Loreleyschule. Aufgeregt stehen sie im frühen Morgengrauen mit ihren Eltern zwischen unzähligen Koffern, als endlich der große Reisebus auf den Parkplatz an der Fähre in St. Goarshausen rollt. Schnell ist das Gepäck verladen und es kann endlich losgehen. Calais in Frankreich ist das erste große Ziel an diesem Tag, denn von dort aus geht es mit der Autofähre über den Ärmelkanal nach Dover. Am späten Nachmittag erreicht der Bus dann seinen Zielort, das Küstenstädtchen Whitstable in der britischen Grafschaft Kent.
Die Aufregung im Bus ist groß, denn auf dem Parkplatz direkt am Meer warten schon die englischen Gastfamilien auf die Schülerinnen und Schüler. Den ein oder anderen überkommt dann doch ein mulmiges Gefühl. Nicht zu wissen, welcher Familie man zugeteilt wird oder ob es mit der Verständigung in der Fremdsprache auch tatsächlich klappt, bereitet Einigen große Sorge. Aber am nächsten Morgen blicken die betreuenden Lehrkräfte Frau Schlegel und Frau Machner in zufriedene und entspannte Gesichter. Alles halb so schlimm.
Los ging es am ersten Tag mit der Erkundung des malerischen Küstenortes Whitstable mit seinen vielen schmalen „Schmugglergässchen“. Da das Städtchen auch für seine Austernzucht bekannt ist, durfte natürlich eine entsprechende Austernprobe im Fischereihafen nicht fehlen. Nicht jeder schaffte es allerdings, diese „Feinschmeckerkost“ dann auch tatsächlich herunterzuschlucken. Neben dem Besuch der Pilgerstadt Canterbury, dem Badeort Hastings und des kleinen mittelalterlichen Örtchens Rye bildeten die beiden Londontage wie jedes Jahr den Höhepunkt der Studienfahrt. Bei blauem Himmel und Sonnenschein wurden die Bootsfahrt auf der Themse und der Flug mit dem London Eye zum unvergesslichen Erlebnis. Natürlich durften ein Besuch des Buckingham Palace und ein Gang über die Towerbridge auch nicht fehlen. Camden Town als eines der „In- Viertel“ der Metropole begeisterte die Jugendlichen besonders. Der Anblick so vieler schriller Typen und skurriler Geschäfte mit ausgefallener, fetziger Mode brachte den ein oder anderen ins Staunen.
Bei dem doch sehr abwechslungsreichen Programm verging die Zeit wie im Flug. Am Ende der einwöchigen Reise hatten alle zahlreiche neue Eindrücke im Gepäck verbunden mit der Erkenntnis, dass die ein oder andere Englischstunde vielleicht doch nicht umsonst war.

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Schülerinnen und Schüler genießen eine Woche Schneesport

Skifahren auf dem Stundenplan: Die Loreleyschule St. Goarshausen veranstaltete jüngst ihre vierte Ski- und Snowboardfreizeit für Fünft- bis Siebtklässler. Nach einer neunstündigen Busfahrt kamen die 28 Schülerinnen und Schüler mit ihren vier Betreuerinnen und Betreuern in Seefeld/Tirol an. Untergebracht war die Gruppe im Hotel Alpenkönig, mitten in Seefeld. Gleich nach der Ankunft bekamen alle Schülerinnen und Schüler eine passend Ski- bzw. Snowboardausrüstung angepasst. Die Vorfreude und die Aufregung waren vor allem bei den Neulingen spürbar. Am ersten Skitag konnten alle das bestens gelegene Kinder- und Übungsland direkt an der Talstation nutzen. Nach einem halben Tag waren einige schon so weit, dass sie sich auf längere Abfahrten wagen konnten.
An den folgenden beiden Tagen wurde in unterschiedlichen Leistungsgruppen das gesamte Skigebiet genutzt und alle Beteiligten machten schnell große Fortschritte im Schnee. Ein besonderes Highlight erwartete alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer am letzten Tag: das schon zur Tradition gewordene Abschlussrennen. Alle gaben ihr Bestes, um möglichst schnell die von den Lehrern gesteckte Slalomstrecke zu durchfahren.
Am Abschlussabend wurden alle für ihre Leistungen mit Urkunden geehrt. Außerdem wurden die Siegerinnen und Sieger im Zimmerwettbewerb prämiert. Diese bekamen für das ordentlichste und sauberste Zimmer während der fünf Tage Preise. Im Anschluss an die Siegerehrung feierten die Loreleyschüler noch einen zünftigen Abschlussabend in der hauseigenen Disco.
Am nächsten Morgen ging es dann wieder früh heimwärts. Glücklicherweise gab es keine Verletzten, so dass am Abend alle wieder wohlbehalten mit vielen schönen, neu gewonnenen Eindrücken von ihren Eltern in Empfang genommen werden konnten.

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Loreleyschule ganz jeck?

Natürlich! Am Schwerdonnerstag, den 23. 2.2017 herrschte wieder Ausnahmezustand an der Loreleyschule.
Nach einem bunten Einstand in den Klassenzimmern fand sich die gesamte Grundschule in der geschmückten Sporthalle zur Fastnachtsfeier ein. Merkwürdige Wesen mit Bärten, roten oder grünen Zipfelmützen, mit Schaufeln und Säcken beladen, marschierten unter musikalischer Begleitung auf die Bühne. Unschwer konnten alle Kinder erkennen: Zwerge! Und sogar das Schneewittchen war dabei! In einer lustigen Vorstellungsrunde wurde schnell klar: Dies sind unsere Lehrerinnen und Lehrer und die „Schatzsäcke“ enthalten Kamelle.
In einem bunten Programm wechselten Musik, Tanz-und Bewegungsspiele zum Mitmachen. Von jeder Klassenstufe gab es entsprechende Angebote: Chuchuwawa- und Zumba-Tanz der 2. Klassen, das Bewegungslied Theo Theo der 1. Klassen, das Sockentheater der Klasse 4c und den Mumientanz der Stufe 3. Hierbei, es ist kein Geheimnis, wurden die Klassenlehreinnen von ihren Kindern mit Toilettenpapier eingewickelt. (Man hatte Mitleid mit uns!) Es wurden hier, wie auch beim Luftballonklatschen, Siegerprämien ausgesetzt: Pausenverlängerung für die Schülerinnen und Schüler (Jubel!), Zusatzaufsichten für Lehrpersonen (lange Gesichter). Dazwischen gab es Fastnachtsmusik zum Mittanzen.
Es trat auch die Kinder-Gardetruppe aus Bornich in ihren prächtigen Kostümen auf, begleitet von Frau Stutz und Frau Saueressig. Schließlich, es muss einfach sein, fanden alle zu einer Riesenpolonaise durch die Halle zusammen.
Am Ende wurden die Schatzsäcke der Zwerge hinausgeschleppt, das Wurfmaterial kam hoch aufs Dach vor das Lehrerzimmer. Dann flogen sie, die….. Ein Zweitklässler meinte: Das Beste ist das Kamelewerfen. Wir meinen auch: Helau! Auf das Kamelewerfen.
Das fand übrigens bei bestem Fastnachtswetter statt.

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Bewerbungstraining an der Loreleyschule

Am 20.02.2017 besuchten 6 MitarbeiterInnen der Nassauischen Sparkasse die Loreleyschule, um mit den SchülerInnen der 9b den ganzen Vormittag ein Bewerbungstraining durchzuführen. Es wurden 3 Workshops angeboten: Verkaufsgespräch, Einstellungstest und Vorstellungsgespräch mit Gruppendiskussion.

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Realschule plus Loreleyschule präsentierte sich

„Herzlich Willkommen an der Realschule plus zum Abend der offenen Tür.“
Mit diesen Worten begrüßte der Schulleiter der Loreleyschule, Harald Weise, am 23.01.2017 die Eltern von Viertklässlern mit ihren Kindern. Auch Verbandsbürgermeister Werner Groß, der Vorsitzende des Fördervereins Dieter Clasen und der Stellvertreter des Schulelternbeirates Manfred Räder ließen es sich nicht nehmen, alle Anwesenden in der Sporthalle zu begrüßen und die Vorzüge der Loreleyschule vorzustellen.
Nach einer kurzen Sportvorführung, in der die aktuellen Fünftklässler ihr Können an den Seilen, dem Kasten, auf Rollbrettern, mit Frisbees und im Fußball unter Beweis stellten, wurden die großen und kleinen Besucher in Gruppen durch das Schulhaus geführt.
An insgesamt sechs Stationen zeigten Lehrkräfte mit Schülerinnen und Schülern der derzeitigen fünften Klassen, wie offener und handlungsorientierter Unterricht an der Loreleyschule aussieht.
So wurden verschiedene Experimente im modernen Chemie- und Physikraum der Schule ausprobiert, im Biologieraum konnten die Besucher und Besucherinnen einen Sinnesparcours durchlaufen, Mikroskopieren und sogar „Organe“ entnehmen, und im Musikraum wurde mit Hilfe von Instrumenten eine Geschichte erzählt. Besonderen Spaß bereitete der Einblick in die Fremdsprachenarbeit und den Wahlpflichtbereich am Beispiel Französisch, denn unter dem Motto „Parler Français“ lernten die Kinder auf spielerische Art und Weise, sich auf Französisch vorzustellen und auf die Frage „Ça va?“ korrekt zu antworten. Großes Interesse weckten ebenso der Computerraum sowie die Arbeit mit den aktiven Whiteboards, die inzwischen in allen Klassenräumen der Realschule plus und in den Fachräumen die herkömmlichen Kreidetafeln ergänzen bzw. ersetzt haben.
Im „Raum für Mehr?!“ erfuhren die Anwesenden allgemeine Dinge über die integrative Realschule plus, beispielswiese über die jährlich stattfindenden Englandfahrten, die vielfältigen AGs (Mofa-AG, Robotik-AG,…), die SV, das Konzept „Schule ohne Rassismus- Schule mit Courage“, den Kurs „Fit für die Oberstufe“ und die Ausbildungen zum Bus-Scout sowie zum Schulsanitäter.
Zum Abschluss konnten die Besucher und Besucherinnen noch in der Mensa der Ganztagsschule einen Imbiss zu sich nehmen, den der Schulelternbeirat der Loreleyschule vorbereitet hatte. Dort ergaben sich viele Gespräche, in denen die Mitglieder der Schulleitung und Lehrkräfte Fragen zur Realschule plus beantworteten.

Impressionen vom Tag der offenen Tür:

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"Lesestart-Sets" der Loreleyschule

Die Erstklässler der Loreleyschule St. Goarshausen durften sich über ein besonderes Geschenk freuen. Sie erhielten „Lesestart-Sets“, die kostenlos von der Stiftung Lesen zur Verfügung gestellt wurden. Das bundesweite Programm wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung durchgeführt und möchte Neugier und Freude der Kinder beim gemeinsamen Leselernen, in der Schule und in der Familie, steigern. Das Lesestart-Set besteht aus einem Stoffbeutel, einem Ratgeber für die Eltern und einem (Vor-)Lesebuch. Darin gibt es viele ansprechende Bilder, Reime, Rätsel und Geschichten zum Thema „Zirkus“ zu entdecken. Die Erstklässler waren begeistert und nahmen ihre Sets mit Stolz in Empfang.

Stufe 10 der Loreleyschule in Mainz
Schülerinnen und Schüler im Gespräch mit Roger Lewentz

Im Januar besuchten 2 Klassen der Loreleyschule auf Einladung des Landtagsabgeordneten ihres Wahlkreises, Roger Lewentz (SPD), die Landeshauptstadt Mainz. Begleitet wurden sie von den Lehrkräften Matthias Erlei, Waltraud Schlegel und dem ehemaligen Konrektor Volker Bernhard. Die Zehntklässler/innen der Realschule plus Loreleyschule erhielten die Gelegenheit, den Plenarsaal zu besichtigen und anschließend mit Roger Lewentz über politische Themen zu diskutieren. Begleitet wurde die Gruppe vom Studentischen Mitarbeiter Yascha Buttkereit.
Trotz des Schneechaos am frühen Morgen kamen die Teilnehmer heil am Bahnhof in St. Goarshausen an und konnten ihre Reise nach Mainz von dort aus fortsetzen. Ralph Schrader, Mitarbeiter der Landtagsverwaltung, empfing die Gruppe. Im Steinsaal erfuhren die Jugendlichen einiges über die Geschichte des Gebäudes. Besonderes Highlight war der Plenarsaal, wo man für eine Stunde die Plätze der Abgeordneten einnehmen konnte. Ralph Schrader führte die Realschüler/innen anschaulich in die Welt der Plenarsitzungen ein. So erfuhr man, dass es nicht nur eine strenge Sitzordnung gibt, sondern sehr viele Regeln hier das politische Miteinander bestimmen und die Redezeit überaus genau vorgegeben ist. Lediglich Ministerpräsidentin Dreyer wird nicht unterbrochen, wenn ihre Rede länger dauert.
Nach dem Besuch des Plenarsaals und dem anschließenden Mittagessen begrüßte dann der Landtagsabgeordnete Roger Lewentz die von ihm eingeladenen Gäste der Loreleyschule. Die Themen waren bunt gemischt und reichten von Fragen zur Rheinbrücke und dem Güterverkehr am Rhein bis zur aktuellen Sicherheitspolitik und dem Einsatz von Bodycams. Der Innenminister erläuterte dazu, dass er die Ergebnisse der Pilotphase der Bodycams am übernächsten Tag dem Innenausschuss vorstellen werde. Kosten für weitere 150 Bodycams seien im Entwurf für den Doppelhaushalt 2017/18 vorgesehen. Im Gespräch wurde deutlich, dass Roger Lewentz sich nicht nur sehr stark mit der Region identifiziert, sondern auch engagiert für die Belange der Menschen in diesem Bereich eintritt.
Mit einer Menge neuer Eindrücke traten die Schülerinnen und Schüler der Loreleyschule mit ihren Lehrkräften am frühen Abend den Heimweg nach St. Goarshausen an. Dem Besuch im Landtag von Rheinland-Pfalz wird dann für eine der beiden Klassen im Mai der Besuch des Deutschen Bundestages in Berlin folgen.

Bundesfreiwilligendienstler an der Loreleyschule

Drei Stellen für "Bufdis" wurden vom Schulträger der Loreleyschule beantragt und auch genehmigt. Die erste Stelle wird in Kürze besetzt.

Zeitungsbericht vom 27.12.2016:

Die Veröffentlichung erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rhein-Zeitung.

Interesse an dieser Form der Mitarbeit? Die Schulleitung (06771/ 939310) informiert gern über Umfang, Ausgestaltung und Aufgabengebiete.

Auf dem Weg zur mitarbeitenden UNESCO-Schule

Nachdem die Loreleyschule seit mittlerweile zwei Jahren interessierte UNESCO-Projektschule ist, wurde der Antrag gestellt, mitarbeitende Projektschule zu werden.

Zeitungsbericht vom 5.1.2017:

Die Veröffentlichung erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rhein-Zeitung.

Vorlesewettbewerb der Jahrgangsstufe 6 der Loreleyschule

Große Einigkeit herrschte in diesem Jahr bei den Jurymitgliedern des Vorlesewettbewerbs an der Realschule plus: Damian Senator war eindeutig der beste der sechs Kandidaten, die sich aus den sechsten Klassen zum Schulentscheid qualifiziert hatten.<
Damian fesselte seine Zuhörer und Zuhörerinnen sofort mit der gelungenen Interpretation seines Textes und ließ vor den Ohren seiner Mitschüler und Mitschülerinnen die Protagonisten aus “Beast Quest - Ferro, Herr des Feuers“ lebendig werden. Gut vorbereitet und trotz Lampenfiebers meisterte er auch schwierige Textpassagen und bekam den verdienten Applaus, wie auch seine Mitkonkurrenten, die aus ihren Büchern vorlasen. Alte Bekannte tauchten auf: Harry Potter, Fünf Freunde und Charlie Bone, allesamt gut vorgetragen und flüssig gelesen, so dass die weitere Rangfolge mit Spannung erwartet wurde. Hier spielte der zweite Teil des Wettbewerbs die entscheidende Rolle: Lena Rosebrock und Mandy Müller erreichten am Ende verdient den zweiten und dritten Platz und konnten sich, wie Damian, über Urkunden und Buchgutscheine freuen. Herr Weise, Schulleiter der Loreleyschule und an diesem Tag auch Jurymitglied, überreichte die Preise und auch Trostpreise.
Das Bücherland Nastätten, vertreten durch Frau Werner, hatte, wie in den letzten Jahren auch, eine Buchausstellung vorbereitet und Gutscheine gespendet und die Schulleitung honorierte durch zusätzliche Präsente die guten Leistungen und das Engagement der Schülerinnen und Schüler.
Damian wird die Loreleyschule in der nächsten Runde des Vorlesewettbewerbs vertreten.
Wir wünschen ihm viel Erfolg.

Ein Samstag im Advent –
Schulgemeinschaft der Loreleyschule stimmt sich auf die Vorweihnachtszeit ein

Am Samstag, den 03.12.2016 verwandelten sich die Schulgebäude der Loreleyschule wieder einmal in eine wunderbare Weihnachtswelt. Traditionell im zweijährigen Rhythmus veranstalteten das Kollegium, Schülerschaft und Eltern wieder den „Samstag im Advent“, bei dem es allerlei zu entdecken und erleben gab. Alle Schülerinnen und Schüler sowie deren Lehrkräfte gaben sich größte Mühe, um den Klassenräumen und Fluren durch liebevoll hergestellte Dekoration ein weihnachtliches Flair zu verleihen.
Für die Kinder der Grundschule sowie die Vorschulkinder und deren Eltern begann der Morgen mit dem Weihnachtstheater „Der König und die Weihnachtsbäcker“. Manfred Kessler vom Theater Chapiteau schaffte es, sein Publikum durch Lieder, Witze und seine tolle Schauspielkunst in seinen Bann zu ziehen. Im Anschluss begann dann das Treiben auf dem gesamten Schulgelände. Jede Klasse bereitete Mitmachangebote sowie Köstlichkeiten jeglicher Art vor. In der Grundschule konnte man neben verschiedenen Waffeln auch Kuchen, Schneemannsuppe und sogar gebrannte Mandeln genießen. Besonders schön anzusehen waren auch die verschiedenen Bastelangebote, zu denen die Klassen die Besucher einluden. Es konnten Windlichter verschiedenster Arten hergestellt werden sowie Christbaumschmuck, Weihnachtskarten, blinkende LED-Schneemänner und niedliche Elche aus Blumentöpfen. Auch zum gemeinsamen Singen und Vorlesen wurden die Besucher eingeladen. Natürlich gab es auch von den Klassen der Realschule plus allerlei zu erleben. Für die Adventszeit zu Hause konnte man einen Weihnachtsduft im Glas herstellen, selbst Kerzen und Duftkerzen gießen, Kekshäuser bauen sowie Weihnachtsdeko verschiedenster Art herstellen. „Olaf“, den Held des Filmes „Die Eiskönigin“, boten die Schulsozialarbeiterinnen zum Basteln an.
Für das leibliche Wohl war natürlich auch hier gesorgt, denn man konnte sich unter vielen verschiedenen süßen und herzhaften Speisen das Passende auswählen. Auch der Schulelternbeirat unterstützte die Loreleyschule wieder mit der Organisation einer Wichteltombola und des Verkaufs der Kuchen, die von Eltern gespendet wurden.
Die Schulgemeinschaft der Loreleyschule bedankt sich an dieser Stelle noch einmal bei allen Besuchern, die den Tag durch ihre Anwesenheit und ihre Spenden zu einem ganz besonderen Erlebnis werden ließen.
Ein besonderer Dank geht an die Gärtnerei Storm in Kamp-Bornhofen für das Spenden der Blumen sowie das Alten- und Pflegeheim Haus Marienberg in Kamp-Bornhofen für das Spenden der leckeren Kartoffelsuppe.
Während die Hälfte des Erlöses dieses Tages zur Ausgestaltung des Schullebens verwendet werden soll, wird die andere Hälfte der Deutschen Gesellschaft für Muskelkranke gespendet.

Impressionen vom 'Tag im Advent':

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Loreleyschüler besuchen Lahnsteiner Ausbildungsmesse

Am Mittwoch, den 09.11. besuchten die Neuntklässler/innen der Loreleyschule die Ausbildungsmesse in der Stadthalle Lahnstein. Pünktlich zu Messebeginn stürmten die interessierten Schüler/innen die Ausstellungsfläche, um die zahlreichen Mitmach- und Informationsstationen anzulaufen. Bei den Loreleyschüler/innen standen die Informationsstände der industriellen Berufe, die Ansprechpartner/innen von Polizei und Zoll und die Vertreter/innen der Banken hoch im Kurs. Bepackt mit zahlreichen Broschüren, der einen oder anderen Kontaktadresse und vereinbarten Praktikumsterminen traten die Lerngruppen die Rückreise nach St. Goarshausen an.
Jedes Jahr werden die Ausbildungsmessen und Jobbörsen der Region von den neunten und zehnten Klassen im Rahmen der Berufsbildung besucht und im Unterricht an der Loreleyschule vor- und nachbereitet.

Innenminister besucht Loreleyschule
Schülerinnen und Schüler der Stufe 10 im Gespräch mit Roger Lewentz

Am 9. November, dem deutschen Schicksalstag, hatten die Zehntklässler/innen der Realschule plus Loreleyschule die Gelegenheit, mit dem Minister des Innern und für Sport, Roger Lewentz, über die Zukunft der Region Oberes Mittelrheintal zu diskutieren.
Der Schulbesuchstag der Abgeordneten des Landes findet traditionell an diesem Datum statt, dem Tag glücklicher und schrecklicher Momente der deutschen Geschichte.
Aus diesem Grunde begann die Veranstaltung mit dem Gedenken an die Reichspogromnacht am 9. November 1938 und den Schrecken der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft. Ebenso thematisiert wurde die Ausrufung der ersten deutschen Republik durch Philipp Scheidemann 1918, aber auch der Fall der Berliner Mauer 1989 als Meilensteine der demokratischen Entwicklung.
Im anschließenden Gespräch mit dem Minister wurde deutlich, dass Roger Lewentz sich nicht nur sehr stark mit der Region identifiziert, sondern auch engagiert für die Belange der Menschen in diesem Bereich eintritt. Gut vorbereitet auf diesen besonderen Gesellschaftslehreunterricht, nutzten die Jugendlichen dann auch die Gelegenheit ihre Fragen und Bedenken zur aktuellen Landespolitik loszuwerden.
„Wird es tatsächlich ab 2017 Nachtfahrverbote bzw. Tempolimits geben, wenn nicht mindestens 50% der Güterzüge der Deutschen Bahn mit leiseren Bremssystemen ausgestattet werden?“ Dies war eine der Fragen, die den jungen Menschen auf den Nägeln brannte, und die der Minister mit einem klaren Ja beantwortete. Informationsbedarf hatten die Loreleyschüler auch bezüglich der Entwicklung des Planungsvorhabens zum Bau der Mittelrheinbrücke. Auch die Situation der Fährbetreiber wurde hierbei diskutiert. Ein weiteres aktuelles und regionales Thema war die Neugestaltung des Loreley Plateaus. Minister Lewentz machte dazu den interessanten Vorschlag, einen Referenten in die Loreleyschule einzuladen, der das Planungsvorhaben detailliert erläutern kann. Wie vernetzt all diese Themen untereinander sind, konnten die Loreleyschüler anhand der Zukunftsvision „Buga 2031“ erkennen. Ob Erhaltung des Unesco Welterbe Oberes Mittelrheintal, Rheinbrücke, Neugestaltung des Loreleyplateaus, erforderlich ist das Mitdenken und –gestalten jedes Einzelnen. Und Roger Lewentz animierte und ermutigte die Jugendlichen dazu, aktiv und kreativ die Belange der Region mitzutragen und an politischen Entscheidungen teilzunehmen.

Kabarettistische Autorenlesung:
Geschichtenerzähler Ibo an der Loreleyschule

Ibo: „Kassi kassi?“ Kinder:„Kassi kalo“! („Bring die Geschichte runter zu uns…“)
Dieses Jahr erlebten die SchülerInnen der 3. und 4 Klassen eine ganz besondere Autorenlesung: Im Rahmen der Kinder- und Jugendbuchwoche 2016 besuchte Ibrahima Ndiaye („Nennt mich Ibo.“) am 28.09.2016 die Grundschule der Loreleyschule mit 2 Lesungen. Der aus dem Senegal stammende Saarbrücker lebt seit seinem Studium der Germanistik seit über 28 Jahren in Deutschland. Er schafft in seinen szenischen Lesungen eine interkulturelle mitreißende Mischung aus kindgemäßem Humor, Bewegung, Informationen und musikalischen Einlagen.
Ndiaye erzählte von seinem Leben in Afrika als kleiner Junge, seiner Familie, seiner Großmutter, einer berühmten Märchenerzählerin, deren Geschichten und Märchen er schließlich aufzuschreiben begann. Er liest u.a. aus seinem Buch „Mini-Mini. Die Schlange, die Füße haben wollte“ vor. In Ibos senegalesischen Geschichten spielen die Tiere des Landes -Löwe, Affe, Elefant, die „gemeine Hyäne“, der listige Hase- eine wichtige Rolle. Wie zum Beispiel in der Geschichte „Dikum Dakum, die geheimnisvolle Zauberformel“ helfen sich die Tiere gegenseitig: „Helft euch und alles wird gut“ ist die Botschaft. Teilweise wurden Erzählungen auch szenisch nachgestellt unter Mithilfe des halben Auditoriums, was überraschend gut klappte und sehr lustig war. Begleitet waren die Aktionen, Lesungen und Märchen von mitreißenden rhythmischen Trommeleinlagen oder unterlegt von der eine faszinierende Erzählwirkung entfaltenden „Kalimba“, einem Instrument aus einer Kokosnuss Natürlich wurden auch afrikanische Lieder gesungen. Methodisch geschickt spricht Ibo die Kinder in sehr abwechslungsreicher Weise auf verschiedenen Ebenen an und erntete viele, viele Lachsalven. Er wurde mit voller Aufmerksamkeit belohnt und begeisterte nicht nur die Kinder. Ibo brachte ganz „nebenbei“ Einblick in Lebensweise und Gefühle der afrikanischen Kultur, die so viel Fröhlichkeit bereitete. Und irgendwie kam einem dann doch manches menschlich und vertraut vor…eben wie bei uns.
Die Autorenbegegnungen stehen an der Loreleyschule inzwischen in einer langjährigen Tradition und werden zur Förderung der Lesemotivation durchgeführt. Die Veranstaltung wird bezuschusst vom Bödecker-Kreis und vom Förderverein der Loreleyschule, so dass je Kind ein Kostenbetrag von 1,00 Euro anfällt.

3. Schulpolitisches Gespräch mit großen Themen
Gemeindevertreter und Schule besprachen Zukunftsthemen der Loreleyschule

Zum nunmehr 3. Mal fand an der Loreleyschule in St. Goarshausen ein schulpolitisches Gespräch zwischen den Verbandsgemeinderäten und den Vertretern der Schule statt. Im Mittelpunkt der mehrstündigen Unterredung standen schulinhaltliche als auch materiell-technische Themen. So wurde seitens der Schule und der Verbandsgemeinde hervorgehoben, dass für das kommende Jahr eine Anerkennung als Ganztagsschule im Sekundarstufenbereich immer wahrscheinlicher wird. Ein entsprechendes Ministerschreiben liegt der Gemeindeverwaltung vor.
leiben die Anmeldezahlen für die Ganztagsbetreuung in der Realschule plus weiterhin so, wie in den letzten beiden Jahren, dann kann die Loreleyschule bald auf eine bessere Personal- und Finanzausstattung vom Land hoffen und der Schulträger würde damit ebenfalls finanziell entlastet.
Ein wichtiges Projekt stellt zukünftig neben der bewährten Form der Förderung von Schülern mit Lernschwierigkeiten die Begabtenförderung dar. Mit der Initiative „Campus-Schulen“ bietet man den Jugendlichen ab der Klassenstufe 9 eine zusätzliche und interessante Förderung ihrer Talente und Begabungen an. Teilnehmende dieses Vorhabens werden gezielt in bestimmten Kompetenzen gefördert und lernen das Arbeiten und Leben nach dem Realschulabschluss an weiterführenden Schulen und Hochschulen kennen. So wird der Weg nach dem Realschulabschluss zum Studium für Loreleyschüler leichter und realistischer. Bereits seit 1 1/2 Jahren ist die Loreleyschule als "interessierte" UNESCO-Projektschule im UNESCO-Netzwerk vertreten. In diesem Jahr erfolgt die Antragstellung um "mitarbeitende" UNESCO-Projektschule zu werden. Dieses Vorhaben wurde seitens der Politiker besonders gewürdigt.
Die Gesprächsrunde verständigte sich außerdem über die erforderlichen Investitionen und damit die Schlussfolgerungen für den Schulhaushalt im Kalenderjahr 2017. Hier wurde auch die Frage nach der weiteren Trägerschaft erörtert. Ziel der Verbandsgemeinde Loreley sei es, die Trägerschaft der Loreleyschule auch künftig zu behalten. Allerdings ist es notwendig, dass der Landkreis den Schulaufwand aus der Kreisumlage herausrechnet und die Gemeinde um diesen Betrag entlastet.
Alle an diesem Gespräch Beteiligten waren sich darüber einig, dass die Tradition des schulpolitischen Gespräches auch im nächsten Schuljahr fortgesetzt werden muss.

Die geheimnisvolle Reise nach Galua

Auch in diesem Jahr besuchte Heinz Diedenhofen mit seinem Ein-Mann-Animations-Theater Hein-Knack die Loreleyschule. Diesmal nahm der Protagonist Nico die Schüler und Schülerinnen in zwei Vorstellungen mit auf die Reise in ein geheimes Land, um dort das „Das Geheimnis von Galua“ zu entdecken.
Nico haut mit seinem Freund Kollo, einem bunten Schmusetier, von zu Hause ab, da seine Eltern ständig Regeln aufstellen und ihm Vieles verbieten. Nachdem die Schüler Nico geholfen haben, das Land „Galua“ zu entdecken, kommt dieser in dem Land an, „in dem nichts verboten ist und in dem es keine Regeln gibt“. Auf die Frage, was man dort alles tun könnte, kommt es schnell aus den Reihen der Kinder: „Gaaanz viel Eis essen“, „Den ganzen Tag im Schwimmbad verbringen“ oder „Chips essen und Computer spielen“. Bejubelt von den Kindern macht Nico allerlei Unsinn, wie etwa in der Nase bohren, albern sein und lustige Schimpfwörter wie „Unterhosenpilot“ erfinden. Allerdings muss Nico auch entdecken, dass natürlich auch böse Sachen wie Beschimpfungen und Gewalt erlaubt sind. Daraufhin überlegt er gemeinsam mit den Kindern, warum Eltern Regeln aufstellen. „Die haben Angst um uns“ und „Die wollen uns nur beschützen“ kommt es direkt aus den Zuschauerreihen. Unter tosendem Applaus begibt sich Nico schlussendlich wieder auf den Heimweg. Am Ende zeigen sich die Schüler begeistert von der lustigen Darstellung, bei der sie jedoch auch einiges gelernt haben.
Wiederholt möglich gemacht wurden die Vorstelllungen an der Loreleyschule durch die großzügige finanzielle Unterstützung des Fördervereins der Loreleyschule. Vielen Dank dafür!

Japanische Schülerinnen besuchten die Loreleyschule

Schon zum dritten Mal besuchten japanische Schülerinnen aus Inuyama, der Partnerstadt St. Goarshausens, die Loreleyschule.
Sie wurden vom Rektor Herrn Weise begrüßt und machten anschließend mit Schülerinnen der 8. Klasse einen Schulrundgang, bei dem sie alle Fachräume und auch das Schwimmbad besichtigten. Dann hielten sie Powerpoint-Präsentationen, um den deutschen Schülern ihre Heimatstadt, ihre Schule und die japanische Kultur näherzubringen. Danach nahmen die japanischen Schülerinnen an einer Englisch- und einer Musikstunde teil, zu der sie ein japanisches Lied beisteuerten. Sie erzählten, dass sich der Unterricht in beiden Ländern besonders darin unterscheidet, dass in Japan der Lehrer mit den Schülern kaum spricht und die Schüler sehr viel schreiben müssen. Bei einem kleinen Imbiss ließen sie sich regionale Lebensmittel wie z.B. Trauben und Körnerbrötchen schmecken. Zum Schluss wurde den deutschen Schülern am Beispiel des Kranichs die japanische Kunst des Papierfaltens (Origami) und mit den japanischen Schriftzeichen die Kunst des Schönschreibens (Kalligrafie) erläutert. Die Verständigung fand auf Englisch und mit Hilfe einer Dolmetscherin statt. Die deutschen Schülerinnen und Schüler waren sehr überrascht, dass die japanischen Schülerinnen in der Schule Uniformen tragen müssen und sich nicht schminken dürfen.
Wir hoffen, dass wir auch im nächsten Jahr wieder Besuch aus Japan bekommen, denn das Interesse am Kennenlernen der anderen Kultur ist von beiden Seiten sehr groß.

Gewaltprävention an der Loreleyschule

Integration und Inklusion sind Begriffe, die die Bildungspolitik gerne und oft anpreist, doch stellen sie sich in Schulklassen nicht von alleine ein! Es handelt sich um einen langwierigen Prozess, der für alle Beteiligten am Schulleben eine enorme Herausforderung darstellt.
Aus diesem Grund arbeitet die Loreleyschule an einem durchgängigen Konzept, um Integration und Inklusion nachhaltig zu ermöglichen. Ein Baustein dieses Konzepts ist ein Anti-Gewalt-Training in der Klassenstufe 7, das vom 19.09. bis zum 21.09.2016 von Frau Theis vom Polizeipräsidium Koblenz durchgeführt wurde. In intensiven Gesprächen, in prägnanten Rollenspielen und mit filmischer Unterstützung wurde den Schülerinnen und Schülern vermittelt, wie sie sich vor Gefahren im Internet schützen können und welche Möglichkeiten sie zur Gewaltprävention haben. Dabei wurde sich dem Begriff der „Gewalt“ immer stärker angenähert.
Frau Theis zeigte zudem, wo die Gefahren bei WhatsApp, Pokémon Go, Instagram und Co liegen. Gerade neue Medien bergen große Gefahren, mit denen sich auch Eltern auseinandersetzen sollten. Für die Jugendlichen war das Gewaltpräventionstraining eine spannende, lehrreiche und auch willkommene Abwechslung vom normalen Regelunterricht

Autor Jürgen Banscherus begeistert an Loreleyschule
„Wenn es nicht geschneit hätte, wäre nichts passiert.“

Doch der „Novemberschnee“, so der Titel eines Jugendbuches des bekannten Autors Jürgen Banscherus, macht aus einem Spiel bitteren Ernst und kostet vier Menschen ihr Leben.
Am Donnerstag, den 22.09.2016, las Jürgen Banscherus an der Loreleyschule aus seinem Buch und zog die Schüler und Schülerinnen in den Bann seiner Geschichte um Lina, Jurij und Tom. Aus der Perspektive Linas folgten sie der Geschichte dreier Jugendlicher, die sich im nasskalten November in das warme Australien sehnen und zur Erreichung ihres Ziels fiktiv einen Banküberfall planen. Es sollte eigentlich nur ein Spiel sein … doch nicht jeder hält sich an die Regeln, und so endet dieses Spiel für manch einen tödlich.
Banscherus las nicht nur vor, nein, er bezog die Schüler und Schülerinnen der Jahrgangsstufen 8 und 9 in die Lesung mit ein und sorgte dafür, dass aus einer Autorenlesung eine Autorenbegegnung wurde. Er erzählte so lebendig, dass man sich mitten im Geschehen wähnte. Das Ende wurde nicht verraten, und so blieb die spannende Frage: Wer ist die vierte Leiche? Hierauf bekam man natürlich keine Antwort, dafür aber auf Fragen zur Person des Schriftstellers.
Woher kommen die Ideen? Wie lange dauert es, bis ein Buch fertig ist? „Zwischen 4 Wochen und 4 Jahren – je nach Buch“, war die erstaunliche Antwort. Bestimmte Themen setzen eine gründliche und zeitaufwendige Recherche voraus.
Die für alle überraschendste Frage war wohl die: „Was war für Sie Ihr schlechtestes Buch?“ „Novemberschnee“ war es nicht.
Herzlichen Dank an den Förderverein der Loreleyschule, der die Durchführung der Autorenlesung finanziell unterstützte.

Sicher im Schulbus

Zwei Wochen nach Schulbeginn wurde der sichere Umgang im und am Schulbus mit den Erstklässlern geübt. Das Sicherheitstraining ist an unserer Loreleyschule von besonders hoher Relevanz, da der Großteil der Schülerschaft darauf angewiesen ist, die Schule mit dem Bus zu erreichen. Polizist Fred Clasen zeigte den Schulanfängern zunächst in kleinen Rollenspielen das richtige Ein- und Aussteigen mit Schulranzen sowie das richtige Verhalten im Bus.
Anschließend wurde es spannend, denn ein richtiger Bus erwartete die Kinder bereits an der Bushaltestelle. Nun konnte das zuvor Gelernte auch praktisch geübt werden. Nach einer Unterweisung der Sicherheits- und Noteinrichtungen im Bus fuhren die Schüler eine kleine Runde über die Heide und erlebten – bei nur geringer Geschwindigkeit – eine Vollbremsung. Dabei wurde ein zuvor im hinteren Teil abgestellter Schulranzen bis zum Busfahrer geschleudert.
Die Eltern erhielten darüber hinaus noch ein Informationsschreiben zum sicheren Verhalten im und am Bus. Sei zu hoffen, dass sich die Kinder zukünftig umsichtig an der Bushaltestelle und im Bus verhalten.

Schulanfänger der Loreleyschule erhalten Sicherheitswesten vom ADAC

Die Uhren werden bald umgestellt und morgens herrscht wieder Dunkelheit, wenn die Kinder zur Schule oder zum Schulbus gehen. Für den sicheren Weg von zu Hause zum Schulhof sorgen von nun an die Sicherheitswesten vom ADAC. Diese Kleidungsstücke reflektieren das Scheinwerferlicht, so dass Autofahrer die Schüler rechtzeitig wahrnehmen. Unsere Schule nimmt regelmäßiig an dieser Aktion des ADAC teil. Mit großer Begeisterung nahmen die Kleinen die tollen Westen in Empfang und probierten sie sogleich an.
Die Loreleyschule bedankt sich bei allen Förderern der Stiftung des ADAC und fordert auch die Eltern auf, ihren Kindern die Sicherheitsweste regelmäßig anzuziehen, damit alle gemeinsam zu mehr Schutz und Sicherheit von Kindern im Straßenverkehr beitragen können.

Die Klasse 9b der Loreleyschule gewinnt 125€

Die Klasse 9b der Loreleyschule nahm mit dem Buch „Wie ein unsichtbares Band“ von Ines Garland an dem Wettbewerb „Leselust auf Klassenfahrt 2016“ teil. Die Schüler und Schülerinnen mussten in ihrer Freizeit stolze 256 Seiten lesen. Dann beantworteten sie in der Vorrunde schriftlich Fragen zu ihrem Buch und gaben die richtigen Antworten. So kam die Klasse ins Finale, das kurz vor den Sommerferien in Mainz stattfand. Dort mussten die Neuntklässler der Loreleyschule gegen vier andere Schulen antreten, die allerdings andere Bücher gelesen hatten. Das Quiz war an die Fernsehshow „Wer wird Millionär?“ angelehnt. Auch hier konnten die Schüler der Loreleyschule viele Fragen zu ihrem Buch richtig beantworten und gewannen tatsächlich für ihre Klassenfahrt 125€. Herzlichen Glückwunsch.

Gute Taten bis zum letzten Schultag
Loreleyschüler und -schülerinnen engagieren sich für die Deutsche Knochenmarkspende

Als die Loreleyschule St. Goarshausen am 21. Mai diesen Jahres ihr 45-jähriges Bestehen feierte, fasste die Gesamtkonferenz den Beschluss, aus aktuellem Anlass die Arbeit der Deutschen Knochenmarkspende zu unterstützen.
Ein ehemaliger Schüler der Loreleyschule war erkrankt und so wurde durch die Teilnehmer des Schulfestes ein beträchtlicher Betrag an Einzelspenden zusammengetragen. Die Gesamtsumme in Höhe von 2000 Euro wurde nun aus Spenden der Eltern- und Schülerschaft und des Schulelternbeirates auf den Weg gebracht.
Dies zeigt einmal mehr, dass gute Schule neben dem Lernen und Arbeiten auch sehr viel mit sozialem Engagement zu tun hat. Eine schulphilosophische Grundidee, die an der Loreleyschule schon lange Tradition hat. Die Spende wurde rechtzeitig zum Ende des Schuljahres übergeben.

Bewegen statt büffeln:
Sportfest der Loreleyschule ein voller Erfolg

Beim alljährlich stattfindenden Sportfest der Loreleyschule St. Goarshausen erkämpften sich die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 5 bis 9 etliche Ehren- und Siegerurkunden. Die inzwischen traditionellen Bundesjugendspiele in der Disziplin Leichtathletik fanden am Mittwoch, 29.06.2016 statt. In den Wettkämpfen Sprint, Weitsprung, Ballwurf und Mittelstreckenlauf zeigten die Schülerinnen und Schüler, was wirklich in ihnen steckt.
Bei gutem Wetter konnten die von der Fachkonferenz Sport geplanten und von Schulleiter Harald Weise eröffneten Spiele pünktlich um 08:00 Uhr beginnen. In Klassenriegen eingeteilt und mit Sportschuhen ausgerüstet, begaben sich die Wettkämpfer an ihre jeweiligen Disziplinen.
Das Pflichtprogramm wurde durch ein zusätzlich angebotenes Sportspielturnier sowie ein Mitmachprogramm des Tischtennisverbandes Rheinland e.V. abgerundet. Vielen Dank an dieser Stelle für die gelungene Unterstützung!
Ein weiteres Dankeschön gilt den vielen Helferinnen und Helfern, die eine rasche und unkomplizierte Durchführung des diesjährigen Sportfestes ermöglicht haben.

Ein wahrhaftig SINNvoller Tag -
Besuch im Haus der Sinne im Schloss Freudenberg

Passend zum aktuellen Thema im Sachunterricht ging es für die Klassen 2a und 2b der Loreleyschule mitsamt ihren Lehrerinnen am 09.05.2016 bei herrlichem Sonnenschein zum Haus der Sinne nach Wiesbaden.
Da sich Petrus an diesem Tag besonders gnädig zeigte, konnte nach einer ausgiebigen Frühstückspause vor dem Schloss sofort der sich anschließende Außenbereich erkundet werden. Hier warteten beispielsweise die überdimensionale Schaukel und die wirbelnde Drehscheibe darauf, von den Kindern erprobt zu werden. Besonders großen Anklang fand der aus vielen einzelnen Holzelementen zusammengesteckte Kletterparcours, der den Schülerinnen und Schülern nicht nur Kraft und Orientierung abverlangte, sondern auch Gleichgewicht, gegebenenfalls Mut zur Höhe und natürlich auch die nötige Kommunikation. Diese war auch entscheidend im Barfußpark, den die Kinder im Partnerteam abwechselnd blind durchforsten mussten. Es ist gar nicht so einfach, dem Partner oder der Partnerin voll und ganz zu vertrauen, wenn man nicht weiß, welchen Untergrund man da gerade unter seinen nackten Füßen hat!

Barfuß ging es dann weiter in das Innere des Schlosses. Ein wahres Erlebnis für die Augen waren die Experimente mit zahlreichen von der Decke baumelnden Prismen. Es ist schon eigenartig, wie sich die Sicht der Dinge durch diese kleinen Prismen verändert.
Einzigartig für den Hörsinn war hingegen die Zeit im Klangraum. Auf dem Holzboden liegend und umgeben von zahlreichen kleinen, großen und riesigen Tamtams, wurde unseren Ohren so einiges geboten. Absoluter Höhepunkt der Führung durch das Haus der Sinne war schließlich die Dunkelkammer. Sich einen Weg durch das Dunkel zu bahnen, ohne dass man etwas sieht, erschien vielen zunächst nicht weiter dramatisch. Als sich die Kinder aber dann in Dreiergruppen nur durch Tasten fortbewegen konnten, wurde allen bewusst, wie schwierig es ist, auf diesen wichtigen Sehsinn verzichten zu müssen. Dank der Hilfe der freundlichen Mitarbeiterin des Schlosses konnten jedoch alle Schülerinnen und Schüler auf den richtigen Weg zum Ausgang gebracht werden. Dieser wertvollen Erfahrung schloss sich noch eine freie Erkundung weiterer Stationen im Haus der Sinne an, bei denen viel geschnuppert, gefühlt, gehört und experimentiert wurde.

45 Jahre Loreleyschule:
Schulfest am 21. Mai 2016

Die ersten Eindrücke vom Schulfest:

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Zeitungsbericht vom 24.5.2016:

Die Veröffentlichung erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rhein-Zeitung.

Preisträger der Loreleyschule im Europäischen Wettbewerb

Gemeinsam in Frieden leben! So lautete das Thema des 63. Europäischen Wettbewerbs, der Schülerinnen und Schüler für ein vielfältiges, tolerantes und friedliches Miteinander sensibilisieren und interessieren will.
Zwei Klassen der Loreleyschule nahmen am Wettbewerb teil und setzten sich kreativ mit verschiedenen Aspekten des Zusammenlebens auseinander: In der Klasse 4a beschäftigten sich die Kinder mit einer europäischen Märchenidee „Alles wird gut“ oder mit der Aufgabe „Mädchen können das auch“. Tara-Sophie Heinz, Helene Rosalie Unfricht und Neele Vahlenkamp gewannen in dieser Kategorie mit ihren Bildern verschiedene Landespreise. Neele erreichte sogar einen 1. Landespreis und fährt im Juli zur landesweiten Siegerehrung nach Saarburg.
Für die Klasse 5a lautete das Thema „Ich bin wie ich bin“, und so vielfältig und verschieden wie die einzelnen Schülerinnen und Schüler sind, so vielfältig waren auch die eingereichten Arbeiten, von denen zwei die Jury überzeugen konnten. Alexander Tischler und Joanna Hesse erhielten Urkunden und Buchpreise, die sie bei der Siegerehrung im Kreishaus in Bad Ems persönlich in Empfang nehmen konnten.
Herzlichen Glückwunsch allen Siegern.

Universität Koblenz und Loreleyschule schließen Kooperationsvereinbarung

Aufnahme der Loreleyschule in das Netzwerk „Campus-Schulen“ der Universität Koblenz

Am 24. Dezember 2015 unterzeichneten das Zentrum für Lehrerbildung der Universität Koblenz-Landau, vertreten durch den Dekan Prof. Dr. Stefan Wehner und Prof. Dr. Stefan Siller, und die Loreleyschule St. Goarshausen, vertreten durch den Rektor Harald Weise und Konrektorin Christine Schleif, eine Kooperationsvereinbarung über die Zusammenarbeit im Rahmen des Netzwerkes Campus-Schulen.

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Erster Stern im Landkreis für die Mittagsverpflegung an der Loreleyschule!

Vor knapp einem Jahr hat sich die Loreleyschule auf den Weg gemacht, die Qualität des Mittagessens zu verbessern.
Nach der Anmeldung für den „Qualifizierungsprozess zur Verbesserung der Mittagsverpflegung“ fanden die ersten Treffen mit der Schulgemeinschaft, bestehend aus Schülern und Schülerinnen, Lehrkräften, der Schulleitung, Eltern und Ganztagskräften, statt.
In diesen Treffen wurde immer wieder besprochen und bestätigt, dass uns das schulische Mittagessen am Herzen liegt und wir eine möglichst gute Verpflegung der Schülerinnen und Schüler sicherstellen wollen. Unser Runder Tisch trifft sich regelmäßig und beschließt gemeinsam Ziele und Maßnahmen.
Durch das Engagement unserer Köchin Tatjana Lüttgenhaus und den Einsatz unserer Kolleginnen und Kollegen konnten wir einige Änderungen direkt durchführen.
So wurde unserer Speisekarte auf den aktuellen Stand gebracht und auch einige Komponenten durch ausgewogenere und abwechslungsreichere ersetzt. Die vollwertige Ernährung wird sich auch weiterhin auf dem Speiseplan finden.
Die Vernetzungsstelle Schulverpflegung und Ulrike Höfken (Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten) haben unsere Anstrengungen anerkannt und uns im September den ersten Stern (Stufe 1: Qualitätsbereich Verpflegung) verliehen. Wir werden im nächsten Schuljahr den Bereich „Rahmenbedingungen“ weiter bearbeiten und freuen uns auf die Anerkennung und Auszeichnung, die wir mit dem zweiten Stern dafür sicherlich bekommen werden.

Schulbücherei der Loreleyschule kommt an!

Die Loreleyschule hat ihre Schulbücherei wieder eröffnet und sie kommt gut an.
Die gemütliche Umgebung lädt zum Stöbern ein.
Im Angebot sind Bücher für Schülerinnen und Schüler der Klassen 1 bis 10. Der Originalbestand wurde gesichtet und kräftig aufgefrischt: Dank finanzieller Unterstützung von Schulelternbeirat und Förderverein konnten viele neue Bücher angeschafft werden. Der Ausleihbetrieb nimmt „Fahrt“ auf, zu jeder Öffnungszeit ist in der Schulbücherei „Betrieb“.
Die Ausleihe wird durch Schülerinnen/Schülern der Klassen 8/ 9 durchgeführt. Ausgeliehen werden kann mit dem Büchereiausweis. Antragsformulare hierfür liegen in der Bücherei aus oder können hier
ausgedruckt werden.

Ausleihzeiten: Dienstags und donnerstags in der großen Pause 10.10 bis 10.25 Uhr.