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Meet and greet the English-
14te Sprachreise der Loreleyschule nach Whitstable/ Herne Bay

Seit 2005 hat sich die Englandfahrt als fester Bestandteil des Schulqualitätsprogramms der Loreleyschule etabliert.
Am Sonntag, den 31. März 2019 war es dann wieder soweit. Trotz des Beginns der Sommerzeit waren alle 32 Schülerinnen und Schüler der 8. und 9. Jahrgangsstufe der Realschule plus pünktlich um 7 Uhr zur Abfahrt bereit. Die Vorfreude und Aufregung waren groß und so fiel der Abschied von Eltern und Geschwistern nicht schwer. Nachdem alle Koffer verladen waren, ging es endlich los. Rund 625 Kilometer lagen vor uns. Bei wenig Verkehr erreichten wir den Hafen in Calais pünktlich und so rollten wir bereits am frühen Nachmittag auf unsere Fähre, die Spirit of Britain. Bei blauem Himmel und schönstem Sonnenschein konnten alle die etwa 1,5 Stunden lange Überfahrt nach England genießen. Je näher die Kreidefelsen von Dover rückten, desto mehr wuchs die Aufregung bei den Jugendlichen. Für viele war es der erste Aufenthalt in einem fremdsprachigen Land und in einer ihnen noch fremden Kultur. Eine Woche auf sich alleine gestellt zu sein und sich in einer fremden Sprache verständigen zu müssen, bereitete dem ein oder anderen doch etwas Sorge. Hier waren die vier Nachmittags-AGs, in denen die Fahrt intensiv vorbereitet wurde, für die Jugendlichen eine große Hilfe.
Bereits gegen 17 Uhr englischer Zeit wurde der Zielort Whitstable (Grafschaft Kent) erreicht und die Schülerinnen und Schüler werden auf ihre englischen Gasteltern verteilt.
Das eigentliche Programm startete gleich am ersten Tag mit der Erkundung des kleinen, malerischen Ortes Whitstable. Unterstützt wurde die Gruppe von Andrew Nutter, unserem Ansprechpartner vor Ort, der die Jugendlichen u.a. durch die engen Schmugglergässchen des Ortes führte. Da Whitstable für seine Austernzucht bekannt ist, durfte auch eine entsprechende Austernverkostung natürlich nicht fehlen. Ein weiteres Ziel an diesem Tag war das mittelalterliche Canterbury mit der berühmten Kathedrale und der gut erhaltenden Stadtmauer.
Auch der Besuch des Dover Castle an einem weiteren Tag und die Führung durch die berühmten Wartime Tunnels, tief im Kreidefelsen liegende Bunkeranlagen, die im 2. Weltkrieg eine wichtige Rolle bei der Landesverteidigung spielten, beeindruckten die Jugendlichen.
Die beiden Tagesfahrten nach London mit seinen über 8 Millionen Einwohnern waren sicherlich ein Höhepunkt der Reise. Besucht wurden u.a. natürlich der Buckingham Palace, Westminster mit Big Ben, die Tower Bridge, das Riesenrad London Eye, Piccadilly Circus, Chinatown … Eine Bootsfahrt auf der Themse von Greenwich nach Westminster durfte selbstverständlich auch nicht fehlen.
Bei so vielen Eindrücken, die es zu verarbeiten galt, verging die Woche wie im Flug und manch einem fiel der Abschied von der Gastfamilie schwer … Für viele der jungen Menschen ging eine Erfahrungsreise zu Ende, auf der sie nicht nur ihre kommunikativen und kulturellen Kompetenzen erweitern konnten, sondern auch erfahren haben, dass man das in der Schule Erlernte auch tatsächlich im Alltag anwenden kann.

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6. Ski- und Snowboardfahrt der Loreleyschule nach Seefeld/Tirol

Vom 10.03.-15.03.2019 unternahmen Schülerinnen und Schüler der Realschule plus aus St.Goarshausen nun bereits zum dritten Mal eine Fahrt in die Olympiaregion Seefeld nach Österreich.
In diesem Jahr erwarteten die Gruppe in Seefeld direkt nach der Nordischen Ski-WM optimale Bedingungen mit ausreichend Schnee und toll präparierten Pisten. Trotz anfänglich starken Schneefalls schien am zweiten Tag häufig die Sonne und so machte ideales Wetter das Ski- und Snowboardfahren zu einem ganz besonderen sportlichen Erlebnis.
Aller Anfang ist schwer: In der Hälfte der Gruppe waren in diesem Jahr blutige Anfänger, die zum ersten Mal auf Skiern bzw. Snowboards standen, um die Grundkenntnisse des „Alpinen Skisports“ zu erlernen. Bereits am Ende des ersten Tages gelang es den meisten, einen kleinen Abhang mit den ersten Kurven hinunterzufahren, auch wenn manchmal noch die „Backenbremse“ herhalten musste.
Schon am zweiten Tag bewältigten einige Skifahrer der Anfängergruppe die erste längere blaue Piste. Besonders die Fahrt mit dem Sessellift wurde als einzigartiges Naturerlebnis in der verschneiten Bergwelt und natürlich zum Ausruhen genutzt.
Für die fortgeschrittenen Skifahrer bot das Skigebiet an der Rosshütte (1850m) alle Schwierigkeitsgrade von blauen, roten und auch schwarzen Pisten.
Sie erweiterten ihr skifahrerisches Können, testeten ihre Fähigkeiten im Funpark und lieferten sich Rennen auf der Zeitmess-Strecke (Drive Skimovie).
Mit sehr viel Spaß und Begeisterung an der Bewegung in der freien Natur waren alle Kinder und Jugendlichen dabei und entwickelten ein tolles Miteinander, welches auch in diesem Jahr wieder von Rücksichtnahme und Hilfsbereitschaft geprägt war.
Ein skifreier Tag wurde für eine Winterwanderung nach Seefeld und einen Aufenthalt im Olympiabad genutzt. Diese Erholungspause trug dazu bei, das Naturerlebnis Winterlandschaft zu genießen und sich von den körperlichen Strapazen im warmen Bad zu erholen.
Bei den Abschlussrennen am letzten Skitag zeigten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer, was sie in den letzten Tagen gelernt hatten und voller Stolz und unter großem Applaus konnten alle bei der Siegerehrung am Abend Medaillen und Urkunden in Empfang nehmen. Mit der anschließenden Disco im Hotel wurde der letzte Abend zu einem tollen Abschluss unserer diesjährigen Skifahrt.

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Loreleyschule: Vorlesewettbewerb der 4. Klassen 2019
„Ihr alle könnt toll lesen!“

Der Vorlesewettbewerb der Loreleyschule für die 4. Klassen fand am 21.2.2019 statt. Die jeweils zwei besten Lesekinder der Klassen 4a, 4b und 4c zeigten nach einer Vorauswahl in ihren Klassen ihr Können vor einer sechsköpfigen Jury unter Mitwirkung des neuen Schulleiters Herr Schüler und der Primarstufenleiterin Frau Teck-Sauerwein.
Zunächst trugen die Kinder als Wahltext aus ihrem „Lieblingsbuch“ gut vorbereitet und gekonnt vor. In einer zweiten Runde wurde als Pflichttext aus dem Buch „Das springende Haus“ von Marikka Pfeiffer vorgelesen. Entscheidende Kriterien für den Lesevortrag waren Lesefluss, Betonung, deutliches und lautes Lesen. Die Lesevorträge begeisterten Jury und Publikum und lösten manches Lachen aus. Das Publikum, Kinder aus den beteiligten Klassen, folgte den Vorträgen gebannt und spendete reichlich Applaus.
Die abschließende Auswertung der Jury ergab die folgende Platzierung 1 bis 6: 1. Platz: Finn-Marlon Hergenhahn (4b), 2. Platz: Adrian Börner (4c), 3. Platz: Amelie Gunkel (4a). Die Plätze 4 bis 6 belegten Jolina Herrmann (4a), Nele Ziegltrum (4b) und Lisa Maus (4c).
„Ihr alle könnt toll lesen!“ lobte Schulleiter Schüler alle Wettbewerbskinder und überreichte ihnen Urkunden und Preise: Der 1. bis 3. Platz wurde mit Büchergutscheinen im Wert von 15, 12 und 10 Euro prämiert. Alle TeilnehmerInnen erhielten Urkunden. Die Loreleyschule dankt ihrem Förderverein für die Kostenübernahme der Gutscheine.

Abend der Betriebe 2019

Alle Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 7 bis 10 hatten Mitte Februar wieder die Gelegenheit, beim „Abend der Betriebe“ Informationen zu unterschiedlichsten Berufszweigen zu sammeln.
Knapp 30 Betriebe und Einrichtungen hatten sich für den Informationsabend angemeldet, der seit über zehn Jahren fester Bestandteil der Berufsorientierung an der Realschule plus ist. Außer den seit vielen Jahren teilnehmenden Firmen konnten in diesem Jahr auch einige neue Vertreter begrüßt werden, so dass das Spektrum der vorgestellten Ausbildungsberufe für die Jugendlichen, aber auch für die begleitenden Eltern, sehr interessant und vielfältig war.
Neben der Agentur für Arbeit, dem Alten- und Pflegeheim Marienberg, dem Loreleyhotel Fetz und dem Polizeipräsidium Koblenz waren Vertreter der Handwerkskammer, der weiterführenden Schulen und vieler Handwerksbetriebe an diesem Abend an der Loreleyschule präsent. Besonders viele Schülerinnen und Schüler zog es zum Vertreter der Bundeswehr, der die militärischen und zivilen Ausbildungsgänge erläuterte.
Es wurden aber nicht nur die jeweiligen Ausbildungsberufe dargestellt, sondern manche Firmen nutzten die Gelegenheit, ihre vielfältigen Betätigungsfelder ganz praktisch zu demonstrieren: So konnten Interessierte bei „Heymann“ ein Fahrzeug im Kleinformat erst zusammenbauen und anschließend gestalten, „Maschinenbau Knecht“ hatte einen Kartonaufrichter mitgebracht und Tierarzt Andreas Presche aus Weisel Utensilien ‚zum Anfassen‘ aus seiner Praxis.
Insgesamt eine gelungene Veranstaltung, bei der jede und jeder Gelegenheit hatte, sich zu informieren, mit Firmenvertretern ins Gespräch zu kommen, Eindrücke zu sammeln und sich eventuell auch schon konkret über Ausbildungsstellen auszutauschen.

Von der Schulbank an die Werkbank
Loreleyschule besucht Firma Heymann in Nastätten

Wie arbeitet man eigentlich in einer Firma für Werbetechnik? Was sind die Aufgaben eines Malers und Lackierers? Schülerinnen und Schüler können sich das oft nur schwer vorstellen. Warum also nicht mit der ganzen Klasse eine Betriebserkundung machen?
Genau dies dachten sich die Klassen 7a und 7b der Grund- und Realschule plus St. Goarshausen mit ihrem Lehrer Kai Sistenich und ihrer Lehrerin Kathrin Heymann-Lorch. Im Rahmen des Unterrichtsfaches „Berufsorientierung“ besuchten die Schülerinnen und Schüler der 7. Klassen der Loreleyschule am 24.01.2019 die Firma Heymann in Nastätten.
Nach einer Begrüßung und Vorstellung des Unternehmens durch Jens Heymann konnten die Schülerinnen und Schüler während einer Führung einen umfassenden Einblick in die vielseitigen Arbeitsbereiche des Familienbetriebes erhalten. Neben der Ausbildung zum/zur MalerIn und LackiererIn können hier auch die abwechslungsreichen Berufe BüromanagerIn, KarosseriebauerIn und WerbetechnikerIn erlernt werden.
Der Theorie folgte die Praxis.
Staunend beobachteten die Schülerinnen und Schüler das Drucken des zuvor geschossenen Klassenfotos auf eine Aludibondplatte, probierten sich in der Malerabteilung an der Schablonentechnik aus und bauten und nieteten kleine Metallautos, welche anschließend auch noch selbst lackiert werden durften. Besonders beeindruckt waren die Jugendlichen von der erst 2017 neu erbauten KFZ Lack- und Karosserieabteilung der Firma Heymann, die mit modernster Technologie ausgerüstet ist.
So verging der Unterrichtsgang wie im Fluge und die Schülerinnen und Schüler konnten neben einigen Erinnerungsstücke auch viele Erfahrungen und Informationen über die vorgestellten Ausbildungsbereiche mit nach Hause nehmen.

Gemeinsam Gutes tun

Die traditionelle Veranstaltung der Loreleyschule „Ein Samstag im Advent“ war wieder ein voller Erfolg. Am 1. Dezember füllte sich das Schulgebäude rasch mit Angehörigen und Freunden der Schülerinnen und Schüler, denn es gab viele weihnachtliche Mitmach- und Essensangebote sowohl im Grundschul- als auch im Realschulbereich der Loreleyschule. So konnten sich die SchülerInnen und ihre Eltern an diesem Tag zunächst einmal besinnlich auf die Weihnachtszeit einstimmen, anschließend durch verschiedenste selbstgemachte Köstlichkeiten schlemmen und auch einen Teil ihrer weihnachtlichen Dekoration in Eigenregie basteln.
SchülerInnen, LehrerInnen und Eltern verbrachten aber nicht nur einen abwechslungsreichen Vormittag im regen Austausch miteinander, sondern die Zeit wurde auch genutzt, um erneut Gutes zu tun. So hatten die Schüler- und Elternvertreter gemeinsam mit den Lehrkräften und der Schulleitung der Loreleyschule bereits bei der Vorbereitung beschlossen, die Hälfte der Einnahmen dieses Tages der Stiftung Bärenherz zu spenden. Diese Stiftung, die u. a. ein Kinderhospiz in Wiesbaden betreibt, fördert und unterstützt Projekte und Einrichtungen für unheilbar kranke Kinder, die eine begrenzte Lebenserwartung haben. Weitere Informationen zur Stiftung finden Sie auf www.baerenherz.de.
Am Montag, den 14. Januar, war es dann endlich soweit. Die Schulleitung der Loreleyschule mit ihrem neuen Schulleiter Christian Schüler, Vertreter des Elternbeirates sowie Julian Allmeroth und Goncalo Fernandes für die Schülervertretung durften Frau Marie-Christin Kunz von der Stiftung Bärenherz voller Stolz einen Scheck in Höhe von 2.000,- Euro überreichen.
Dies zeigt erneut, dass man große Ziele gemeinsam leichter erreichen kann.

Autorenlesung an der Loreleyschule mit Anna Bodenbach

Am 18.01.2019 hatte die Loreleyschule die hiesige Schriftstellerin Anna Katharina Bodenbach zu Gast.
Sie las den Schülerinnen und Schülern der Klassenstufe 7 und 8 aus ihrem Kriminalroman „Revanche“ vor. In dem Krimi wird eine Leiche im Wiesbadener Schlosspark entdeckt und die Fährte des Mörders aufgenommen. Thematisch passte der Stoff genau zum Unterricht der Klassenstufe 7, in dem ebenfalls Kriminalgeschichten durchgenommen wurden.
Darüber hinaus erzählte die junge Autorin aus Dessighofen, dass sie unter einem Pseudonym schreiben und als Ghostwriterin arbeiten würde. Sie erläuterte den interessiert lauschenden Zuhörerinnen und Zuhörern den Recherche- und Schreibprozess und wie sie ihr Hobby zum Beruf gemacht hatte.
Die vielen Fragen spiegelten das große Interesse der Schülerschaft wieder.
Die spannenden, aber auch humorvollen Lesestellen machten die Veranstaltung zu einer gelungenen Autorenlesung, die sich als fester Baustein des Leseförderkonzeptes an der Loreleyschule etabliert hat.

Autorenlesung 2018 an der Loreleyschule mit Lucy Scharenberg
„Wo kann man schon ein Dino-Reiter sein?“

Die Autorin Lucy Scharenberg besuchte im Rahmen der alljährlichen Kinder- und Jugendbuchwoche die Grundschule der Loreleyschule. Die Autorenbegegnung erfolgte am 24. Oktober 2018 wie immer in zwei Lesungen, je einer Lesung für die dritten und vierten Klassen. Lucy Scharenberg kam mit ihrer schwungvollen, kindgemäßen Interaktion sofort gut an bei ihrem jungen Publikum. Sie erzählte von ihrem Werdegang, ihrer Arbeit, und beantwortete alle Fragen geduldig. So verriet sie, an guten Tagen acht (!!) Seiten zu schreiben und das Talent des Schriftstellers sei die Beobachtung. Und ja, das Bücherschreiben gefalle ihr. „Die Ideen gehen mir nie aus…Wisst ihr, was ich am Allerschönsten finde? Man kann alles sein, was man will “, erzählte Lucy Scharenberg, „…wo kann man schon ein Dino-Reiter sein.“
Dann knisterte es vor Spannung, als die Autorin einen geheimnisvollen Koffer sehr wirkungsvoll auf den Tisch beförderte mit den Worten: „Ich glaube, wir lassen den Koffer zu. Hab ein bisschen Angst, dass etwas rauskommt, was ich nicht will. Ich bin nicht sehr mutig“. Die Kinder waren sich einig, der „gefährliche“ Koffer sollte geöffnet werden, denn: „Wir sind doch da!“ Geschickt präsentierte die Autorin den Inhalt, ihre Bücher voller unbekannter Abenteuer. Lucy Scharenberg las aus ihrem Buch „Humphrey Hase: Schokotaler aus Schottland“ vor, einer spannenden Detektivgeschichte aus „Chick-cago“. Zur Falllösung bezog sie ihr Publikum „kriminalistisch“ mit ein, stellte Fragen und forderte es zu Mutmaßungen und einem Rollenspiel auf, das für Lachsalven sorgte. Das Buch schenkte Lucy Scharenberg zum Abschied der Schülerbücherei der Loreleyschule, so dass alle nachlesen können, wie es „ausgeht“. Schließlich erhielten alle Kinder von der Autorin ein Autogramm. Wie die Lesung angekommen ist? Der Originalton der Dritt- und Viertklässler: „Ja, gut, wunderschön, sehr spannend, echt gut, sehr, sehr gut...super, fand ich cool.“
Die aus der Nähe von Köln stammende Autorin veröffentlichte zahlreiche Kinderbücher, ihr erstes Buch erschien 2010. Lucy Scharenbergs Bücher wurden in mehrere Sprachen übersetzt, u. a. ins Finnische, Dänische und Japanische.
Die Autorenbegegnungen stehen an der Loreleyschule inzwischen in einer langjährigen Tradition und werden zur Förderung der Lesemotivation veranstaltet. Die Veranstaltung wird bezuschusst vom Bödecker-Kreis und vom Förderverein der Loreleyschule, so dass je Kind ein Kostenbetrag von 1,00 Euro anfällt.

Innenminister Roger Lewentz besucht die Loreleyschule

Frostige Temperaturen herrschten am frühen Freitagmorgen, als Innenminister Roger Lewentz die Loreleyschule St. Goarshausen besuchte. Der Empfang dagegen fiel warm und herzlich aus, denn eine Gruppe von Grundschulkindern sang zur Einstimmung: „Wenn wir uns begegnen, sagen wir hallo“ und sorgte damit für einen fröhlichen Auftakt des Besuchs. Dieser fand im Rahmen der „Wochen der Realschulen plus“ statt und rückte das Konzept und die Vorzüge dieser Schulform stärker ins allgemeine Bewusstsein.
Begleitet wurde Herr Lewentz von seinem persönlichen Referenten Herrn Weiland und einer kleinen Delegation, die auf vielerlei Weise einen kurzen Einblick in den Schulalltag der Realschule plus erhielt. Herr Bürgermeister Groß vertrat in dieser Runde die Verbandsgemeinde Loreley als Schulträger, Frau Schönauer-Gragg das für Bildung zuständige Ministerium des Landes Rheinland-Pfalz und Herr Stahl die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion. Von Seiten der Schule waren natürlich Vertreter der Schülerinnen und Schüler, der Elternvertretung, des Personalrats und die gesamte Schulleitung beteiligt.
Auf die Begrüßung durch Herrn Schüler, den neuen Schulleiter der Loreleyschule, folgte eine kurze Rede des Innenministers. Herr Lewentz, der in Kamp-Bornhofen beheimatet ist, stellte die Bedeutung der Realschulen plus heraus. Gerade viele Industrie- und Handwerksbetriebe schätzten die Realschule plus als eine Schule, die neben der theoretischen Bildung auch viel Wert auf Praktisches lege. Er unterstrich die wichtige Rolle der Loreleyschule für die gesamte Region. Die Vergangenheit habe bislang gezeigt, dass die Schülerinnen und Schüler an dieser Schule das nötige Rüstzeug erlangten, um eine erfolgreiche Ausbildung zu absolvieren. Sowohl das Kollegium und die Elternvertretung als auch den Schulträger habe er stets als außerordentlich engagiert erlebt, was ein anschließender Rundgang durch die Schule bestätigte. Die Fachräume sind dank der enormen Unterstützung durch den Schulträger sehr gut ausgestattet, und jeder Klassenraum wird bald über ein interaktives Whiteboard verfügen.
Die Vielfalt eines Schulalltags erlebte Herr Lewentz dann beim Gang durch die Gebäude: Rhythmussession im Musikraum, Informationstechnologie im PC-Raum, Fitness und Ausdauer in der Sporthalle. Zwischendurch blieb aber auch noch genügend Zeit für einen Blick in die Lehrküche und die Mensa und ebenso für einen Informationsaustausch mit den Schulsozialarbeiterinnen der Schule.
Im Anschluss fand eine kleine Runde statt, an der auch einige Kolleginnen und Kollegen der Schule in verschiedenen Funktionen teilnahmen, um beispielsweise bedeutende Konzepte speziell den Schulstandort betreffend vorzustellen. Ohne Schnörkel beantwortete Herr Lewentz die Fragen, die ihm Elternvertreter und SV-Mitglieder stellten. Da der Zeitplan eng gestrickt war, musste der Innenminister nach der Fragerunde aufbrechen, doch zuvor machte er allen Beteiligten deutlich, dass die Loreleyschule eine gute Schule sei. Er komme gerne wieder.
Den verbliebenen Gästen erläuterte Herr Erlei als UNESCO-Koordinator der Schule, was die Loreleyschule als Mitarbeitende UNESCO-Projektschule bislang alles auf die Beine gestellt hat. Die Liste war lang – angefangen vom Tante Lore-Laden über den Schulweinberg bis hin zu Schulsanitätern, Streitschlichtern und Busscouts, um nur einige Bereiche zu nennen, in denen die Loreleyschule aktiv ist. Projekte rund um das Welterbe sowie Demokratie- und Menschenrechtsbildung sind die Schwerpunkte der Loreleyschule, und für den Alltag heißt das: UNESCO ist für die Schulgemeinschaft eine Haltung, die auf Respekt fußt, und genau diese Haltung will das Kollegium den Schülerinnen und Schülern vermitteln.

Ein Samstag im Advent –
Schulgemeinschaft der Loreleyschule läutet die Adventszeit ein

Am Samstag, den 01.12.2018, verwandelten sich die Schulgebäude der Loreleyschule wieder einmal in eine wunderbare Weihnachtswelt. Wie alle zwei Jahre veranstalteten Schülerschaft, Eltern und Kollegium wieder den „Samstag im Advent“, der allen Gästen vielfältige weihnachtliche Aktionen bot.
Für die Kinder der Grundschule und deren Eltern begann dieser Samstag mit einer Theatervorstellung des „Pinocchio“, aufgeführt von Manfred Kesslers Theater Chapiteau.
Überraschend schaute am Ende der Aufführung Bischoff Nikolaus vorbei, der anschließend die Kinder in den Klassen besuchte und auch beschenkte.
Die SchülerInnen der Realschule konnten an einer besinnlichen Andacht teilnehmen, die von Religionslehrerinnen vorbereitet und geleitet wurde.
Anschließend wurden alle Räume für die zahlreichen Gäste geöffnet und jeder war eingeladen, sich am Geschehen zu beteiligen. Alle Klassen hatten Mitmach- oder Bastelangebote vorbereitet, von Sternen über Weihnachtsbäume in verschiedensten Farben und Formen bis zu Weihnachtsmännern oder Christbaumschmuck: Für jeden Geschmack und jede Altersgruppe gab es die Möglichkeit, das ein oder andere Weihnachtsgeschenk anzufertigen oder zu kaufen. Zwischendurch blieb immer wieder auch Zeit für Gespräche oder eine Pause für die kulinarischen Genüsse, die angeboten wurden: Süßes in vielen Variationen wie Waffeln, Crêpes oder Kuchen von der Kuchentheke des Schulelternbeirats, Herzhaftes wie Hot Dogs, Pizzabrötchen oder Kartoffelsuppe, die von der Jugendherberge Kaub gespendet und auch serviert wurde. Mehrfach klang in den liebevoll dekorierten Klassen und Gängen schwungvolle Weihnachtsmusik an, denn die Musik-AG hatte ihren Aufführungsort kurzerhand in den Flur verlegt und animierte Kinder, Jugendliche und deren Eltern zum Mitsingen und Mitspielen.
Der Schulelternbeirat hatte nicht nur Kaffee und Kuchen im Angebot, sondern auch Lose für eine Wichteltombola, bei der eine Vielzahl gespendeter Preise auf die Gewinner warteten.
Während die Hälfte des Erlöses dieses Tages zur Ausgestaltung des Schullebens verwendet werden soll, wird die andere Hälfte der Stiftung Bärenherz gespendet.

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Die Veröffentlichung erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rhein-Zeitung.

Japanische Schülerinnen und Schüler zu Gast an der Loreleyschule

Inzwischen besuchten schon zum fünften Mal japanische Schülerinnen und Schüler aus Inuyama die Loreleyschule.
Sie wurden von dem neuen Rektor Christian Schüler begrüßt und machten anschließend mit Schülerinnen und Schülern der 8. Klasse einen Schulrundgang, bei dem sie alle Fachräume und auch das Schwimmbad besichtigen konnten.
Dann hielten sie PowerPointPräsentationen, um den deutschen Schülern ihre Heimatstadt, ihre Schule und die japanische Kultur näher zu bringen. Nach einer gemeinsamen Englischstunde, in der gemeinsam gelernt wurde, stellten sie schnell fest, dass sich der Unterricht in beiden Ländern besonders darin unterscheidet, dass in Japan der Lehrer mit den Schülern kaum spricht und die Schüler sehr viel schreiben müssen. Bei einem kleinen Imbiss ließen sie sich viele regionale Lebensmittel wie z.B. Laugenbrezeln und selbstgemacht Dips schmecken. Zum Schluss wurde den deutschen Schülern mit den japanischen Schriftzeichen die Kalligrafie (Kunst des Schönschreibens) nähergebracht. Die Verständigung fand auf Englisch und mit Hilfe einer Dolmetscherin statt. Die deutschen Schüler waren sehr überrascht, dass die japanischen Schüler in der Schule Uniformen tragen müssen und sie sich auch nicht schminken dürfen.
Die Loreleyschule freut sich schon auf den nächsten Besuch im kommenden Herbst, denn das Interesse am Kennenlernen der jeweils anderen Kultur ist von beiden Seiten sehr groß. Auch tauschten die Beteiligten Email-Adressen aus und vereinbarten, im Rahmen des UNESCO-Netzwerkes, das gemeinsame Arbeiten an Projekten.
Ein besonderer Dank gilt dem Stadtbürgermeister Manfred Baumert und seiner Mitarbeiterin Pia Martin, die diese interessante Begegnung ermöglicht haben.

Kinder der Loreleyschule auf Entdeckungstour in der Bücherei in Weisel

Damit Lesen zu einer Freizeitbeschäftigung werden kann, sind neben dem Lesenkönnen auch gute und altersgerechte Angebote wichtig.
Die Klassen 2c und 3c der Loreleyschule nutzten an einem Vormittag die Möglichkeit, die Bücherei in Weisel einmal ganz für sich haben, um dort intensiv stöbern zu können.
Eine genaue Einführung in die sehr umfangreiche und mit vielen aktuellen Büchern ausgestattete Bücherei bekamen die Kinder von Frau Fischer und Frau Erlenbach. Gespannt lauschten sie den Vorlesungen der beiden Mitarbeiterinnen.
Einige Schüler und Schülerinnen waren von der Bücherei so angetan, dass sie jetzt regelmäßige Besucher und Leser sind.

Sicher auf dem Schulweg

Die derzeitigen Erstklässler der Loreleyschule Sankt Goarshausen nahmen im Oktober am Bussicherheitstraining in Kooperation mit der Polizei teil. Als Busschule, bei der der Großteil der Schülerinnen und Schüler mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreist, ist dieses Training besonders wichtig.
Die Schülerinnen und Schüler der ersten Klassen haben in einem theoretischen und einem praktischen Teil von der Polizistin Monika Riegler gelernt, wie sie sich sicher auf dem Schulweg und im Bus zu verhalten haben. Es wurden die Gefahren auf dem Schulweg sowie im Bus angesprochen und das Ein- und Aussteigen in den Bus wurde geprobt.
Nachdem die theoretischen Grundlagen gelegt wurden, sorgte eine Gefahrenbremsung des Busses für Staunen bei den Kindern. Eindrucksvoll wurde ihnen anhand einer Attrappe demonstriert, welches Ausmaß das Nichtbeachten der Sicherheitsregeln im Bus haben kann.
Damit die Kinder in Zukunft ihren Schulweg auch in der dunklen Jahreszeit noch sicherer meistern können, erhielten sie zum Abschluss eigene Warnwesten des ADAC.

Hein-Knack-Theater wieder an der Loreleyschule

Wiedersehen mit einem guten Bekannten: "Augen zu und wünscht euch die Landung eines außerirdischen Wesens!", so nimmt der Akteur, diesmal als "Flux Flimmermann vom Planeten Fernsiehda", die Kinder mit in seine Welt.
Wie auch in den vergangenen Jahren versteht es der Schauspieler, die Grundschulkinder in seinen Bann zu ziehen. Verkleidet als Außerirdischer von einem Planeten am anderen Ende der Milchstraße mit drei Monden, grünen Wolken, blauen Riesenblumen, weißem Gras und noch Vielem mehr, erzählt er den Kindern von seiner Lieblingsbeschäftigung: Fernsehen!
Auf Fernsiehda machen das alle, und zwar von morgens bis abends! 3333 Programme - man schaltet hin und her, um keine Sendung zu verpassen. Und dann passiert es... Auf dem Planeten sind alle Fernseher dunkel! Flux Flimmermann weiß nicht, was er ohne das Fernsehprogramm tun soll, auch wenn er, so erzählt er den Kindern, manche Sendungen wie von Dracula, Monstern oder Gespenstern, sehr gruselig findet und sogar Albträume davon bekommt. Flux kann nicht verstehen, dass die Kinder ihm raten, solche Filme nicht anzuschauen oder statt Fernsehen zu schauen draußen mit Freunden zu spielen. Sein Freund "Roxi 305", der halbintelligente Roboter, rät ihm ab, auf die Vorschläge einzugehen. Doch Flux findet Spaß am Spiel der Kinder, die voller Überzeugung vom übermäßigen Fernsehkonsum abraten und mit heißer Begeisterung Flux in ihre Spiele verwickeln!
Als König mit Krone müssen alle tun, was er befiehlt, mit einem Jo-Jo lässt sich toll spielen und mit einer Handpuppe kann man lustige Geschichten erfinden. Überzeugt davon, dass es außer Fernsehen noch viel mehr gibt, will Flux nach der Heimkehr auf seinen Planeten in einer Versammlung alle Flimmerfrauen und -männer auch davon überzeugen. Nachdem sich "Roxi 305" wieder meldet und verkündet, dass das Fernsehen auf Fernsiehda in 8 Tagen wieder funktioniert, nimmt Flux die Kinder in einem Countdown in einem Raumschiff mit auf seinen Planeten, damit sie dort allen anderen Außerirdischen das "Spielen" beibringen können.
Auch in diesem Jahr wurden die beiden Theatervorstellungen für alle Grundschülerinnen und Grundschüler wiederholt durch die großzügige Übernahme der Gesamtkosten durch den Förderverein der Loreleyschule möglich gemacht.
Vielen Dank dafür!

Begrüßung der neuen "5er"

Bunt-fröhlich war die Sporthalle der Loreleyschule St. Goarshausen geschmückt, um die 32 neuen Fünftklässler willkommen zu heißen.
Nach der Begrüßung durch den Stellvertretenden Schulleiter Herrn Bruns und den 1. Beigeordneten der Verbandsgemeinde Loreley Herrn Kring stellten sich Herr Räder und Herr Clasen stellvertretend für den SEB und den Förderverein der Schule vor.
Anschließend verfolgten die Neulinge im Beisein ihrer Eltern das bunte Programm, das ihretwegen auf die Beine gestellt worden war.
Gekonnt formierten sich die Schülerinnen und Schüler der sechsten Klassen immer wieder neu, um aus einem Buchstabensalat eine Willkommensbotschaft zu übermitteln.
Für rhythmischen Schwung sorgte die gelungene Darbietung mit Boomwhackern, auf die das gemeinsam gesungene Lied „Schalalalala“ folgte.

Die Spannung stieg, denn die Klassenleiterinnen der fünften Klassen stellten sich vor. Doch wer kam in welche Klasse?
Dies mussten die Neuen selbst herausfinden. An einer Wäscheleine hingen bunte Figuren, auf deren Rückseite jeweils ein Name stand. Schnell war die eigene Figur gefunden, und bald war es kein Geheimnis mehr, in welche Klasse man gehörte. Die Figuren wurden später wieder abgegeben, damit diese in den entsprechenden Klassen aufhängen konnte. Die Figuren als „Namensträger“ waren sehr bewusst gewählt worden: Seit April dieses Jahres ist die Loreleyschule Mitarbeitende UNESCO-Projektschule. Aneinandergeheftet bilden sie eine Kette, die symbolisch für das Miteinander an der neuen Schule stehen soll.
Mit der Klassenzuordnung endete das offizielle Programm. Die Neulinge folgten den Klassenlehrerinnen Frau Storm und Frau Ackermann in ihren Klassenraum. Der Schulelternbeirat hatte für die Eltern wieder einen Imbiss in der Mensa organisiert, wo erste Kontakte geknüpft und Informationen ausgetauscht werden konnte.
Ein gelungener Auftakt!

Start ins Schulleben

Mit Herzklopfen, großen Erwartungen und ganz tollen Schultüten fand für 41 Schulkinder eine abwechslungsreiche Einschulungsfeier zu Schuljahresbeginn in der Sporthalle der Loreleyschule statt.
Sehr zahlreich erschienen Eltern, Großeltern, Verwandte und Bekannte, um die Schulanfänger in diesen neuen Lebensabschnitt zu begleiten.
Durchs Programm führte die Primarstufenleiterin Frau Teck-Sauerwein, die auch persönliche Worte an alle Anwesende richtete. Ihren Worten schlossen sich mit vielen guten Wünschen auch Herr Kring, der erste Beigeordnete der Verbandsgemeinde Loreley, Herr Räder vom Schulelternbeirat und Herr Clasen vom Förderverein der Loreleyschule an. Musikalisch abgerundet wurde das Programm durch Beiträge der Klassen 2 und 3, die Lieder sangen, trommelten und ein lustiges Schul-ABC-Gedicht vortrugen.
Dann wurden die Kinder von ihren Klassenlehrerinnen, Frau Machner und Frau Kessel, in Empfang genommen. Nach einem Fototermin ging es für die Schulanfänger endlich in die Schulzimmer zum ersten „Unterricht“.
Die Gäste hatten nun Gelegenheit in der Mansa einen kleinen Imbiss einzunehmen und sich näher bekannt zu machen. Ganz stolz gingen um 12.00 Uhr die Jüngsten der Loreleyschule mit ihren Eltern nach Hause oder machten ihre erste Schulbusfahrt.

Viel Action und Spaß bot die Ferienfreizeit der Loreleyschule

In diesem Jahr freuten sich Michelle Schröder und Tina Lohse (Schulsozialarbeiterinnen der Loreleyschule) sehr über die Anmeldungen zur angebotenen Ferienfreizeit und begrüßten 9 SchülerInnen hierzu in der 4. Ferienwoche.
Den teilnehmenden SchülerInnen konnte ein vielseitiges und abwechslungsreiches Programm geboten werden. Darunter zum Beispiel Programmpunkte wie ein Ausflug zur nahegelegenen Rodelbahn, ein Parcours in der Turnhalle und eine Chaos-Ralley auf dem Schulgelände.
Das schöne Wetter wurde genutzt, um an einen Nachmittag Wasserspiele zu veranstalten und mit XXL-Seifenblasen, sowie selbst gestalteten Leinwänden kreativ zu werden. Außerdem wurde man durch witzige Kreidezeichnugen und der richtigen Perspektive zu Superwomen, einem Rockstar auf der Bühne oder schwebte an Luftballons zwischen den Wolken.
Teamfähigkeit zeigten die SchülerInnen auch beim gemeinsamen Zubereiten des Mittagessens sowie das anschließende Abwaschen und Aufräumen.
Zum Abschluss einer wunderbaren Woche fuhr die Gruppe mit dem Zug nach Koblenz, dort mit der Seilbahn auf die Festung Ehrenbreitstein, um dort eine Runde Adventure Golf zu spielen, sich auf dem Abenteuerspielplatz auszutoben und gemeinsam ein Eis zu genießen.
Auch im nächsten Jahr ist bereits geplant, die Ferienfreizeit wieder anzubieten und noch weitere SchülerInnen mit dem Angebot locken zu können.

Einweihung der neuen Wartehäuschen

Ein gemeinsames Projekt stämmten die Schülerinnen und Schüler der Loreleyschule mit ihrem Förderverein und der Verbandsgemeinde Loreley.
Der Wunsch der Schülerinnen und Schüler nach Unterstellmöglichkeiten während der Wartezeiten auf ihre Busse war groß
. Sie waren dabei in der Vergangenheit immer Wind und Wetter ausgesetzt. Um dies zu ändern setzte sich die Schülervertretung mit ihrem Vertrauenslehrer Torsten Rindsfüsser aktiv für den Bau von zwei Wartehäuschen bei der Verbandsgemeinde Loreley ein. Nach einigen Verhandlungen könnte die Wartehäuschen gemeinsam mit der Unterstützung der Verbandsgemeinde, der SV und des Fördervereins der Loreleyschule realisiert werden.
Bei der feierlichen Einweihung dieser neuen Wartehallen nahmen auch der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Loreley Werner Groß und der Vorsitzende des Fördervereins der Loreleyschule Dieter Clasen teil.

Exkursion der ICS (Initiative Campus Schule Loreleyschule) an die Uni Koblenz

Am 5. Juni 2018 besuchte die ICS – Initiative Campus Schule „Fit für die Oberstufe“ die Universität Koblenz. 18 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der 9. und 10. Jahrgangstufe der Loreleyschule in Begleitung des Projektleiters Torsten Rindsfüsser wurden mit einem vielfältigen Programm durch die Universität geführt. Der Besuch der Universitätsbibliothek wurde durch einen Vortrag zur Quellenrecherche und zum wissenschaftlichen Arbeiten abgerundet. Anschließend erfolgte eine Führung über den Campus der Universität mit dem Besuch einiger Hörsäle verschiedener Fachrichtungen. Einen tieferen Einblick konnten die Schülerinnen und Schüler in der Fachrichtung Techniklehre mit Robotik und Programmiersprache gewinnen.
In der Mittagspause lernten sie die Mensa und die Cafeteria kennen. Das Studentenwerk Koblenz finanzierte den Schülerinnen und Schüler ein Mittagessen.
Danach nahmen die Schülerinnen und Schüler an einer Vorlesung in Geschichte im Stufenhörsaal teil. Zum Abschluss lernten sie das Gewächshaus Abteilung Regenwald des Fachbereichs Biologie kennen, geschmückt mit zusätzlichen Informationen zum tropischen Regenwald.
Ein großer Dank gebührt der Universität Koblenz und dem Zentrum für Lehrerbildung, die es den Teilnehmern der ICS – Fit für die Oberstufe ermöglicht hat, einen Blick auf mögliche studentische Aufgaben zu geben und die Erkenntnis, dass es bis dorthin noch einige Schritte zu absolvieren gilt. Die Initiative Campus Schule „Fit für die Oberstufe“ soll Schülerinnen und Schüler der 9. und 10. Jahrgangsstufe einen Einblick in Arbeitsmethoden und Arbeitsweisen zukünftiger weiterführenden Schulen und Universitäten gewähren.

Große Feier zur Verabschiedung der vierten Klassen an der Loreleyschule

Viele Gäste waren am letzten Schultag in die feierlich geschmückte Turnhalle der Loreleyschule gekommen, um die Schülerinnen und Schüler der Klassen 4a und 4b zu verabschieden.
Präsentiert wurde ein bunt zusammengestelltes und recht bewegendes Programm von den dritten und vierten Klassen der Grundschule.
So gab es eine tolle Fotopräsentation, in der die jetzigen Abschlussschüler u.a. auch als Erstklässler gezeigt wurden, viele musikalische Beiträge von den Ärzten (Himmelbau) über Mark Forster (Wir sind groß) bis hin zu Vicky Leandros (Ich liebe das Leben). Zudem führte die Klasse 4a zwei Übungen aus dem Bereich des Sozialkompetenztrainings vor, welche die Zuschauer sehr beeindruckten
Die Klasse 4b sorgte mit ihrem selbst gedrehten Stopp-Motion-Film über ihre Grundschulzeit für kurzweilige Unterhaltung. Neben Frau Teck-Sauerwein, der Primarstufenleiterin, welche den Viertklässlern viele gute Wünsche mit auf ihren weiteren Weg gab und sie einlud, doch auch in Zukunft ab und zu mal in ihrer „alten“ Grundschule vorbeizuschauen, sprachen auch Herr Räder vom Schulelternbeirat, Herr Clasen vom Förderverein der Loreleyschule sowie Herr Kring, der erste Beigeordnete der Verbandsgemeinde Loreley. Sie forderten die Schülerinnen und Schüler der vierten Klassen auf, ihre Talente und das erworbene Wissen weiter einzusetzen und wünschten ihnen viel Erfolg, alles Gute sowie schöne Ferien.
Zum Abschluss überreichten die beiden Klassenlehrerinnen Frau Machner und Frau Dries ihren Schülerinnen und Schülern die Abschusszeugnisse der Grundschule sowie allen einen selbstgebastelten schwarzen „Doktorhut“.
Mit dieser gelungenen Feier und einigen Tränen nahmen die Viertklässler Abschied von ihrer Grundschule.

Das Beste kommt zum ( Ab-) Schluss!

Am Freitag, den 15.06. 2018, waren es keine Sportler in Trainingskleidung, die das Sport- und Gemeindezentrum in Bornich betraten. Nein, viele gut gekleidete Menschen strömten in Scharen in die Halle, denn dort feierten 65 Schülerinnen und Schüler der Loreleyschule St. Goarshausen mit ihren Familienangehörigen ihren Abschluss.
Nach den Grußworten durch die Schulleitung der Realschule wendeten sich Herr Werner Groß, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Loreley, und Herr Dieter Clasen, Vorsitzender des Fördervereins der Loreleyschule, an die Schülerinnen und Schüler, für die an diesem Freitag der letzte Schultag war. Sie gratulierten zum erfolgreichen Abschluss und wünschten Erfolg und Zuversicht für die Zukunft. Das folgende Programm der Klassenstufen 9 und 10 unterhielt die Gäste im Saal glänzend.
Alina Heil und Carla Hammerl überzeugten mit feierlichen Klavierklängen, während Xenia Senator mit Unterstützung der Musik-AG einen Rock-Song vortrug. Humorvoll und doch auch emotional fielen die Reden der KlassenleiterInnen der neunten und zehnten Klassen aus. Sie zeigten, dass die Loreleyschule eine Schule ist, die sehr viel Wert auf soziale Werte und Menschenbildung legt.
Nach der feierlichen Zeugnisausgabe konnte man sich an einem Buffet stärken, das die Eltern zusammengestellt hatten und das keine kulinarischen Wünschen offen ließ.
So kam man in zwangloser Atmosphäre nochmals ins Gespräch mit Eltern und Lehrkräften und konnte sich voneinander verabschieden.
Für alle Beteiligten war diese Abschlussfeier eine äußerst gelungene Veranstaltung, die die Verbundenheit der abgehenden SchülerInnen zu ihrer Schule deutlich unterstrich.

Abschlussklassen 2018

Loreleyschule startet Aktion zum „Welttag des Buches“

Um die Leselust und die Freude an Büchern zu steigern, fuhr die Klassenstufe 5 der Loreleyschule nach Nastätten und besuchte dort das Bücherland und das Heimatmuseum „Blaues Ländchen“.
Im Bücherland Nastätten starteten die Schülerinnen und Schüler unter Anleitung von Frau Koch eine spannende Rallye und setzten sich mit Bestsellern, spannenden Abenteuergeschichten und vielen weiteren tollen Büchern auseinander.
Zum Abschluss erhielt jedes Kind ein actionreiches Buch, das nun im Unterricht behandelt wird. Der anschließende Besuch im Museum gab Einblicke in das Leben vor 100 Jahren und zeigte, wie schwer und anstrengend das Leben ohne Elektrizität, Handy und Computer gewesen sein musste. Die ehemalige Grundschuldirektorin Frau Deinet führte die Kinder durch das ganze Gebäude und machte Geschichte begreifbar. Den Schülerinnen und Schülern fiel die „alte“ Schrift, das Sütterlin, auf. Auch dies wird nun im Deutschunterricht aufgegriffen und alle dürfen sich an dieser „Geheimschrift“ erproben.
Höhepunkt der Museumsführung war das „Platznehmen“ in der Klasse vor 100 Jahren. Nicht nur die Schülerinnen und Schüler, nein auch die Lehrer interessierten sich besonders für den strengen Strafenkatalog von damals.
Insgesamt war es eine lehrreiche Aktion zum Welttag des Buches und eine Vertiefung der jahrelangen Kooperation zwischen dem Bücherland Nastätten, dem Museum „Blaues Ländchen“ und der Loreleyschule.
Ein herzliches Dankeschön geht an Frau Koch und Frau Deinet, die die Klassen an diesem Tag toll unterstützt haben.

„Olympia ruft: Mach mit!“
Die Jahrgangsstufen 5 und 6 der Loreleyschule erleben Fairplay und entwickeln ihre Klassen zum Team

Mit dem bundesweiten Programm „Olympia ruft: Mach mit!“ erwacht auch an der Loreleyschule der Olympische Geist. Die Klassenstufen 5 und 6 erlebten einen wichtigen Baustein des Programmes, das von symbioun e.V., der Deutschen Olympischen Akademie (DOA) und der Techniker Krankenkasse (TK) angeboten wird.
Der Startschuss fiel an der Loreleyschule vor einem Jahr. Mit dem Programm soll Wertevermittlung im und durch Sport gefördert werden. Unter Zuhilfenahme von Arbeitsmaterialien soll respektvolles und faires Miteinander geschult werden, das zu geistigen, ethischen und sozialen Erfahrungen und Erlebnissen führt.
Am vergangenen Freitag war es dann soweit: Drei Klassen begaben sich auf eine olympische Reise, die noch lange nicht beendet sein wird. Im Gegenteil, die Planungen zielen darauf hin ab, dass möglichst viele Klassen der Schulgemeinschaft ebenfalls in den Genuss kommen, an einem der angebotenen Bausteine teilzunehmen. Der Abschluss soll ein großes Schulsportfest sein, das sicherlich für alle ein außergewöhnliches Erlebnis darstellen wird.
Doch bis dorthin geht es zunächst vor allem noch darum, den sportlichen, olympischen Gedanken in den Schulalltag zu integrieren und alle an der Schulgemeinschaft beteiligten davon zu überzeugen, dass sportliche Bewegung positive Effekte für Körper und Geist mit sich bringt.

Auf den Spuren der Römer

Die Klassenstufe 6 der Loreleyschule hat zusammen mit ihren Lehrkräften Frau Singhof, Herrn Müser, und Herrn Rindsfüsser am Freitag, den 16.März, das Limeskastell in Pohl besucht. Als Abschluss des Themas „Römer“ im Fach Gesellschaftslehre ist das Limeskastell als außerschulischer Lernort hervorragend geeignet, um Geschichte lebendig zu gestalten.
Den Schülerinnen und Schülern wurde zunächst die Bedeutung und Geschichte des Limes als Grenzbefestigung der Römer vorgestellt. Neben der umfangreichen und interessanten Theorie wurden die Schüler durch die einzelnen Programmpunkte, vorgetragen durch Herrn Pünger und Herrn Holzhäuser, in ihren Bann gezogen. Die Schüler konnten sich beim Bogenschießen mit der Original – Bewaffnung messen. Bei der Führung durch das Limeskastell wurde auch auf Traditionen, Schrift und Sprache eingegangen. Ein weiteres Highlight war sicherlich die Demonstration der römischen Legionärsrüstung durch Herrn Hoffmann.
Am Ende waren sich alle einig, dass diese Exkursion unbedingt wiederholt werden sollte.

Loreleyschule auf Sprachreise

Studienfahrt nach England vom 11. bis 16. März 2018

43 Schülerinnen und Schüler der Loreleyschule konnten in diesem Jahr an der Sprachreise nach Whitstable/Herne Bay in der Grafschaft Kent teilnehmen. In den englischen Gastfamilien wurden sie herzlich aufgenommen und bestens verpflegt. Dabei fielen nach und nach die Hemmungen, sich in der Fremdsprache verständlich zu machen.
Danach machten sie eine Stadtführung durch den Badeort Whitstable. Direkt am Meer entlang führte die Wanderung an der ehemaligen Austernfabrik vorbei zur engsten Straße des Ortes, Squeeze Gut Alley, die an der schmalsten Stelle 60 cm breit ist. Beim anschließenden „town quiz“ gelangten die Schülerinnen und Schüler alle zum vereinbarten Ziel und fuhren von dort aus mit ihren Lehrerinnen Wiebke Machner und Waltraud Schlegel in die mittelalterliche Stadt Canterbury, die bekannt ist für ihre imposante Kathedrale und die mittelalterlichen Fachwerkhäuser.
Die Metropole London wurde an zwei Tagen besucht. Nach der Schiffstour von Greenwich zum Tower of London ging es hoch hinauf zur Tower Bridge, wo man aus luftiger Höhe durch Glasbausteine nach unten auf Themse und Brücke sehen konnte. Auch das London Eye war für alle ein ganz besonderes Highlight. In ca. 30 Minuten erlebte die jungen Leute, wie sich Big Ben und die Houses of Parliament langsam in kleine Modellbauten verwandelten. In der Ferne ließ sich sogar das Wembley Stadion erkennen. Natürlich gehörten zum London-Programm auch der Buckingham Palast, Trafalgar Square, Piccadilly Circus, Chinatown, St. James’ Park, Whitehall und die Pferdewache der Königin. Besonders begeistert zeigten sich die Teenager aber von dem Trendsetter-Markt in Camden Town, gibt es dort doch die Mode für junge, flippige Menschen.
Weitere Tagesausflüge gingen bei trockenem Wetter und Sonnenschein an die Südküste nach Hastings und Rye.
Nach einer Woche in England bei Gastfamilien und typisch englischem „way of life“ fiel der Abschied manch einem schwer.
Doch schon jetzt steht der Termin für die Fahrt im Jahr 2019 fest: Die nächste Englandfahrt findet von 31.03. bis 05.04.2019 statt und dann heißt es wieder „Welcome to England“.

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5. Ski- und Snowboardfahrt nach Seefeld/Tirol

Wintersportbegeisterte Loreleyschüler unterwegs in den Bergen Vom 25.02.-02.03.2018 unternahmen 28 Schülerinnen und Schüler unserer Schule eine Fahrt in die Olympiaregion Seefeld nach Österreich.
Untergebracht waren wir im Hotel „Alpenkönig“, das nicht weit entfernt vom Skigebiet liegt und von dem aus wir mit dem Skibus in wenigen Minuten die Bergbahn an der „Rosshütte“ erreichten. Die Bedingungen waren nahezu perfekt, es gab reichlich Schnee und toll präparierte Pisten. Trotz anfänglich starkem Frost schien häufig die Sonne und so machte das tolle Wetter das Ski- und Snowboardfahren zu einer wahren Freude.
Die Kinder hatten an drei Skitagen Gelegenheit, erste Erfahrungen mit Skiern und Snowboards zu machen oder auch ihr bereits erworbenes Können zu erweitern.
In drei Gruppen (Anfänger, Fortgeschrittene und Könner) waren die Skifahrer mit je einem unserer Skilehrer auf den für sie geeigneten Pisten unterwegs und machten erhebliche Fortschritte. Auch die Snowboarder wurden gesondert in einer Gruppe von einem unserer Lehrer unterrichtet. Mit sehr viel Spaß und Begeisterung waren die Kinder und Jugendlichen bei der Sache und entwickelten ein tolles Miteinander, welches von Rücksichtnahme und Hilfsbereitschaft geprägt war. Die „Großen“ halfen den Kleineren geduldig bei anfänglichen Problemen mit der Ausrüstung und natürlich sprach man sich gegenseitig Mut zu, wenn es mal nicht so klappte und mancher meinte, mit den Kräften am Ende zu sein.
Ein skifreier Tag wurde für eine Winterwanderung nach Seefeld und einem Aufenthalt im Erlebnisbad des Olympiazentrums genutzt. Diese Erholungspause war wichtig, um die Kräfte für die Abschlussrennen zu sammeln, welche am letzten Skitag stattfanden.
Alle Teilnehmer/ -innen kämpften in ihren Gruppen bei einem Slalom-Abfahrtsrennen um die beste Zeit. Sieger in den jeweiligen Gruppen wurden:
Anfänger: Lukas Ringel (Klasse 5a)
Fortgeschrittene: Alexander Tischler (Klasse 7a)
Könner („Racer“): Patrick Schuld (Klasse 9c)
Snowboarder: Niclas Krist (Klasse 9a)
Diese Skifahrt war wieder ein voller Erfolg und alle Schülerinnen und Schüler kehrten mit vielen neuen Eindrücken und schönen Erinnerungen an die winterliche Bergwelt und an das gemeinsame Miteinander zurück.

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Helau und „How“ an der Loreleyschule

Am Schwerdonnerstag 2018 zeigten schon die ganz „Kleinen“ in bestem rheinischen Brauchtum, dass die Loreleyschule Fastnacht zu feiern versteht: Zunächst in den Räumen der Klasse, dann in der geschmückten Sporthalle „ging es ab“. Merkwürdige Wesen aus anderen Welten trommelten stilecht zu einem verblüffenden Indianertanz: „Kleine Bärin“ und weitere Lehrkörper in Indianerkostümen, friedlich vereint mit Cowboy-Bleichgesichtern, tanzten zur Freude der Kinder auf der Bühne.
Ein buntes Mitmach-Programm mit Musik und Angeboten der verschiedenen Klassen folgte. Dazwischen eroberte das Kinderprinzenpaar aus Wellmich die Bühne. „Prinz Sandro von der Obergass“ und „Prinzessin Celine vom obere Brünnsche“ überbrachten ihre Fastnachtsgrüße. Nach dem Bewegungslied „Theo, Theo“ (1. Klassen) brachten ein Stopptanz (4.Klassen) und das Bewegungslied „Bibi und Tina“ (Schüler aus Bornich) alle in Schwung. Mit Luftballons und Fliegenklatschen traten Kinder aller Klassen bei der Luftballonstaffel (Angebot der Klassen 2) gegeneinander an und wurden stürmisch angefeuert. Beim mit Musik unterlegten Luftballontreten (Klassen 3) zerknallten über 600 pralle Ballons unter wilden Sprüngen und Tänzen aller Grundschüler, was, da die Ballons sich „wehrten“, eine vergnüglich lange Zeit dauerte. Natürlich durfte eine Riesenpolonaise durch die Halle nicht fehlen.
Dann endlich folgte das beliebte Kamellewerfen auf dem Schulhof, wobei man wieder das Schauspiel genießen durfte, Lehrpersonen mit Händen voller Süßigkeiten auf dem Dach vor dem Lehrerzimmer herumspringen zu sehen. Wettermäßig gab es beste Unterstützung, wodurch wir wieder mal bestätigt bekamen: Auch Petrus ist ein Fastnachtsjeck.
Danke an unsere „Großen“ Luca Cloos und Norbert Krycki , die an der Musikanlage richtig professionelle Arbeit leisteten. Helau!

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Autorenteam stellt "Befreiungsschlag" vor

Was passieren kann, wenn man seine Wut und Aggression nicht mehr unter Kontrolle hat, stellte das Duo Stefan Gemmel und Uwe Zissner am 29.1.2018 eindrucksvoll den Klassenstufen 8 und 9 an der Loreleyschule vor: Dem Gefühl der Befreiung folgt nach circa 20 Sekunden das Bewusstsein der Konsequenzen und der Angst vor den Folgen. So kann ein Schlag das Leben des Opfers als auch des Täters für immer verändern...
Stefan Gemmel, dem 2007 das Bundesverdienstkreuz überreicht wurde, berichtete davon, wie er ein Jahr strafffällig verurteilte Jugendliche in einem AGT (Anti-Gewalt-Training) begleitete und wie daraus die Figur "Mike" im Buch erwuchs. Wortgewandt, humorvoll und sympathisch, dabei aber trotzdem ernsthaft und respektvoll wurde das Thema den Schülern erörtert. Dabei wurden auch die Themen Mobbing und "falsche Freunde" aufgegriffen, aber auch Lösungsansätze und Hilfe für die Betroffenen aufgezeigt. Begleitet wurde die Lesung von kleineren Mitmachübungen, die Herr Zissener anleitete, und die eindrucksvoll zeigten, wie aus Druck Gewalt entstehen kann.
Es wurde schnell klar, dass das Buch die Lebens- und Erfahrungswelt der Schülerinnen und Schüler aufgreifen würde und so zeigten sich viele im Publikum persönlich betroffen und motiviert, das Buch zu lesen.
Nach einer abschließenden Fragerunde konnten die Schülerinnen und Schüler Autogrammkarten erhalten und das Buch mit Widmung und Autogramm gleich erwerben.
Insgesamt war die Veranstaltung ein gelungener Baustein zum Konzept der Leseförderung an der Loreleyschule und ein wichtiger Beitrag für unsere Philosophie der gewaltfreien Schule.

Realschule plus in St.Goarshausen öffnete ihre Türen

Zum Tag der offenen Tür hatte die Loreleyschule in St.Goarshausen die Viertklässer der Umgebung mit ihren Eltern eingeladen und der Zuspruch an diesem Abend zeigte, dass das Interesse groß ist am integrativen Ansatz der Realschule plus. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen die pädagogischen Schwerpunkte der Schule: Berufsorientierung von Klasse 5 bis 10, Vorbereitung auf den Besuch einer gymnasialen Oberstufe im Rahmen der Campus-Initiative, vielfältige Wahl- und Differenzierungsmöglichkeiten und das umfangreiche Angebot im Rahmen der Ganztagsschule.
Lehrkräfte hatten mit Schülerinnen und Schülern verschiedenste Stationen vorbereitet, die immer wieder zum Mitmachen einluden: Französisch als Fremdsprache, Großbritannien als Exkursionsziel, Robotik als Einstieg in Programmiersprachen oder Grundlagen der Ernährung in der Schulküche. Im Physikraum konnten die Kinder experimentell arbeiten, im Biologieraum wurden zahlreiche Ausstellungsstücke genauer unter die Lupe genommen, im Musikraum wurde es auch mal etwas lauter und im Werkraum konnten Holzarbeiten angefertigt werden.
Präsentationen informierten über den Weg der Loreleyschule zur UNESCO-Schule, die Ski-Freizeit stellte ihr Programm vor und Lehrkräfte verdeutlichten das Konzept der Schwerpunktschule.
Und als dann auf dem Flur plötzlich Schülerinnen und Schüler mit verschiedensten Verbänden auftauchten, waren dies nicht die Folgen der Sägearbeiten, sondern lebensnahe Demonstrationen des Schulsanitätsdienstes.
Verpflegt wurden die Gäste wieder vom Schulelternbeirat, der sich den Fragen der Eltern stellte und die gute Zusammenarbeit mit der Schule betonte.
Die Anmeldung für die kommenden 5. Klassen ist vom 15. bis 21. Februar 2018 von 8 bis 13 Uhr und am 19. Februar zusätzlich von 16 bis 18 Uhr.

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Vorlesewettbewerb der 6. Klassen an der Loreleyschule

Traditionell in der beginnenden Adventszeit fand an der Loreleyschule der Vorlesewettbewerb der Klassenstufe 6 statt. Schon im Vorfeld wurden in den Klassen die besten Leser und Leserinnen ermittelt und ins Rennen geschickt. Am 14.12.2017 stellten sich dann sechs tapfere Leseratten mit ihren spannenden Geschichten der Jury, bestehend aus den Fachlehrern und Frau Koch aus dem Bücherland Nastätten. Nach der Eröffnungsrede durch den Fachvorsitzenden Herrn Krämer begannen wilde Abenteuergeschichten mit Tornados, Science-Fiction-Kracher rund um Star Wars sowie Dauerbrenner wie die Woodwalker-Erzählung. Hierbei fiel schon das ausgesprochen hohe Niveau dieser Veranstaltung auf: Die Schüler und Schülerinnen lieferten sich ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen und brachten das Publikum dazu, den Geschichten und aktuellen Bestsellern gebannt zu lauschen.
In einer großen Pause gab es Gelegenheit für alle, eine riesige Auswahl der angesagtesten Bücher aus dem Bücherland zu begutachten. Frau Koch stand mit Rat und Tat den Interessierten beiseite. Entgegen der landläufigen Meinung ist das Leseinteresse und die Begeisterung für spannende Geschichten überwältigend groß. Schüler und Schülerinnen lassen sich gern von guten Büchern begeistern!
Nach der Pause wurde für alle sechs Teilnehmer ein Fremdtext gewählt. Doch auch hier brillierten die pfiffigen Leser und Leserinnen und kamen ohne Probleme durch die Texte.
Danach stand denkbar knapp, aber dennoch eindeutig, die Siegerin des diesjährigen Vorlesewettbewerbs fest: Aaliyah Sadewasser aus der Klasse 6a.
Zudem lasen Yolanda Bunch und Timo Orth (beide 6a) sowie Helena Richter, Sidney Matusz und Sören Rose aus der 6b. Neben süßen Anerkennungspreisen winkten für die drei ersten Leser und Leserinnen Büchergutscheine aus dem Bücherland in Nastätten.
Alles in allem war der Wettbewerb eine tolle Gelegenheit, die Stärken unserer Schülerschaft hervorzuheben, die Lesemotivation und die Leseförderung bei den Schülerinnen und Schülern zu stärken und die jahrelange, gute Zusammenarbeit mit dem Bücherland zu festigen und zu vertiefen.

Gemeinsam für ein großes Ziel

Joshua Kiesch ist 13 Jahre alt und eigentlich ein ganz normaler, fröhlicher Junge. Er geht gerne zur Schule und ist leidenschaftlicher Fußballfan. Seine angeborene Muskelkrankheit mit dem Namen „spinalen Muskelatrophie“ führt allerdings dazu, dass er seit seiner Geburt auf den Rollstuhl angewiesen ist.
So waren auch in der Vergangenheit gemeinsame Familienausflüge für die Familie aufwendiger, als dies bei anderen Familien der Fall ist. Momentan kann Joshi, wie er von den meisten Menschen liebevoll genannt wird, an diesen Ausflügen nicht mehr teilnehmen, da er zu groß für das bisherige Familienauto geworden ist. Ein neues Auto mit zugehörigem Spezialumbau kostet ca. 40000 Euro und ist für die Familie alleine finanziell nicht zu stemmen.
Nachdem schon einige Privatspenden bei der Deutschen Muskelstiftung eingegangen waren, trat die Schülerschaft der Loreleyschule am 16.11.2017 zum organisierten Spendenlauf für Joshi an. Alle Schülerinnen und Schüler suchten sich im Vorfeld Sponsoren, die einen festgelegten Geldbetrag für jede erlaufene Runde spendeten. Bis zu 30 verschiedene Unterstützer konnten die Schülerinnen und Schüler in ihren Heimatorten von dem Vorhaben überzeugen, sodass auch kleine Beträge Joshi ein Stück näher an sein großes Ziel bringen. Insgesamt liefen alle Loreleyschüler zusammen für Joshi ca. 3000 Kilometer, was der Strecke von St. Goarshausen nach Rom und zurück entspricht.
Dies zeigt zum einen die große Spendenbereitschaft der Region und zum anderen den Zusammenhalt der Loreleyschule für die Mitglieder ihrer Gemeinschaft. Und so trafen sich alle Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrkräften am 12.12.2017 auf dem Schulhof, um dabei zu sein, wenn die Schülervertreter der Loreleyschule Joshi einen Scheck über die sagenhafte Summe von 12667 Euro überreichen.
Joshi ist zwar noch immer nicht an seinem Ziel, aber ein großer Schritt ist jetzt getan. Wenn Sie Joshi mit kleinen oder großen Beträgen unterstützen wollen, können Sie an die Deutsche Muskelstiftung spenden. Viele Menschen können gemeinsam das schaffen, was für einzelne unerreichbar scheint.
Empfänger: Deutsche Muskelstiftung
IBAN: DE11 6602 0500 0008 7390 00
Stichwort: Joshi

Zehntklässler informieren Mitschülerinnen und Mitschüler zum Welt-AIDS-Tag

Auch in diesem Jahr nahmen die Zehntklässler am ersten Dezember wieder das (Info-) Heft an der Loreleyschule in die Hand, um die Schülerinnen und Schüler der achten Klassen zum Welt-AIDS-Tag zu informieren.
Nach fast zweiwöchiger Vorbereitung hatte die 10a eine Menge zu bieten: So konnten sich die übrigen Lerngruppen an einem Infostand mit Postern und Plakaten über die aktuelle Verbreitung von AIDS in Kenntnis setzen und bei einem Lernparcours Fragen zur Ansteckung mit dem HI-Virus beantworten. Als praktische Übung wurde zudem der professionelle Umgang mit Kondom als wichtige AIDS-Prävention geübt.
Im Anschluss daran folgten die Achtklässler einem Vortrag über die Geschichte und die Behandlung von AIDS wobei das Programm durch selbst gedrehte Kurzfilme aufgelockert wurde. Den Abschluss bildete eine Podiumsdiskussion, in der Ängste und Befürchtungen diskutiert wurden. Hierbei wurde deutlich, wie wichtig ein andauernder Austausch zum Thema HIV und AIDS ist.
Mit selbst gebackenen AIDS-Schleifen im Gepäck ging es zurück in die eigenen Klassen. Der dabei erwirtschaftete Gewinn wurde der AIDS-Hilfe Koblenz e.V. gespendet.
Auch zukünftig sind, gerade als interessierte UNESCO-Projektschule, weitere Präventionsprojekte mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten im Rahmen der Menschenrechtsbildung geplant.

Voller Einsatz im Weinberg der Loreleyschule

Bei schönem Wetter mit bedecktem Himmel trafen sich am Samstag, den 21.10.17 Eltern und SchülerInnen der Loreleyschule zu einem Sonderarbeitseinsatz.
21 Personen opferten ihren ruhigen Samstagvormittag und traten motiviert an. Unterstützt wurde die Aktion durch einem Mitarbeiter des Bauhofes der Verbandsgemeinde. Zusätzliche Arbeitsgeräte stellte Werner Sopp, Leiter der Naturschutzgruppe FINK, zur Verfügung.
Die Aktion war ein voller Erfolg und tröstete darüber hinweg, dass eine Aktion im vergangenen Jahr wegen starken Regens nach kurzer Zeit abgebrochen werden musste. Durch diese Sondereinsätze werden der Weinbergzaun und das Gelände um den Weinberg offen gehalten. Freischneider, Ast-und Gartenscheren, Hacken, Rechen und Heugabeln kamen zum Einsatz und der entsprechende Abfall wurde mit einem Verkehrsfeuer beseitigt. Alle waren sich einig: Jetzt sieht das Weinberggelände viel besser aus, wenn auch das Freischneiden noch fortgesetzt werden muss.
Wir hoffen, dass nicht nur das erfolgreiche Ergebnis, sondern auch der schöne Ausblick etwas entschädigen konnten.
Abgeschlossen wurde die Aktion mit Würstchengrillen auf dem in einer Projektwoche gemauerten Weinberg-Grill.
Aber es gibt weitere Ziele: Natürlich soll mit Blick auf die UNESCO-Veranstaltung der Loreleyschule am 26. April 2018 der Weinberg und das Gelände drumherum gut präsentiert werden.
Aber er soll eigentlich vielen Zielen dienen: Der Jugend Zugang und persönliche Berührungspunkte schaffen zur Natur des Welterbes Oberes Mittelrheintal und helfen, das typische Kultur-Landschaftsbild wenigstens partiell zu erhalten. Die Option für ein „Grünes Klassenzimmer“ aufrechterhalten. Bienen schützen: Einige Pflanzen im Weinberggelände sind wilde Bienenweiden. In Planung ist eine zusätzliche kultivierte Bienenweide im Schulweinbergsgelände.
Absolut toll wäre es, wenn die BUGA-Planer das Potential des im Besitz der Verbandsgemeinde befindlichen Geländes nutzen und fördern würden.
Träumen darf man, ganz besonders bei dem traumhaften Panorama!

Die erste Woche an der Loreleyschule

Am Dienstag, den 15.08.2017, wurden 47 neue Schülerinnen und Schüler der fünften Klassen an der Loreleyschule begrüßen. Nachdem die Schule erkundet, erste neue Kontakte geknüpft und viel Organisatorisches erledigt wurde, standen am Mittwoch und Donnerstag Aktionen in Zusammenarbeit mit der Schulsozialarbeit auf dem Plan.
Im Fokus stand hierbei erst einmal das gegenseitige Kennenlernen. Bei abwechslungsreichen Kennlernspielen konnten sich die Schülerinnen und Schüler ein wenig näherkommen und sich untereinander austauschen. Auch das Namenlernen wurde sowohl den Kindern als auch den Lehrern durch die unterschiedlichen Spiele enorm erleichtert.
Im Anschluss daran sollte nun die Klassengemeinschaft gestärkt werden. Dafür hatten die beiden Schulsozialarbeiterinnen Frau Lohse und Frau Schröder mehrere Spiele zum sozialen Lernen vorbereitet.
Das Spiel „Tower of Power“ hat beiden Klassen sehr viel Spaß gemacht. Hierbei ging es darum, acht Holzklötze aufeinanderzustapeln, um einen möglichst hohen Turm zu bauen. Klingt erst mal einfach, allerdings sollten die Kinder bald feststellen, dass dies nicht der Fall war. Alle Kinder bekamen eine Schnur in die Hand, die an einer kleinen Holzscheibe in der Mitte zusammengehalten wurden. An der Holzscheibe war ein Trapez aus Draht befestigt, mit dem die einzelnen Holzklötze angehoben und aufeinandergestapelt werden mussten.
Zuerst verlief das Spiel hektisch. Jeder versuchte alleine ans Ziel zu kommen und so passierte es schnell, dass der erste Holzklotz umfiel und damit ein kleiner Traum zerplatzte. Aber nach und nach fingen die Kinder an miteinander zu kommunizieren, Fehler wurden besprochen und neue Vorgehensweisen diskutiert. Mit viel Durchhaltevermögen, das auch dadurch zustande kam, dass man das Team nicht im Stich lassen wollte, kamen die Schülerinnen und Schüler letztendlich zum Ziel. Eines war nach diesem Spiel ganz klar: Nur wenn alle zusammenarbeiten, kann diese Aufgabe gelingen. Mit dieser Erkenntnis gingen die Kinder mit viel Elan an die anderen Spiele, die sie manchmal fast zum Verzweifeln gebracht hätten.
Zum Ende der zwei ereignisreichen Tage ging es in die Klasse. Hier sollte in der nächsten Woche der Alltag beginnen und Unterricht stattfinden. Aber was braucht man den für guten Unterricht? Na klar, ein paar Regeln, damit man gut zusammen lernen kann. Auch bei dieser Aufgabe standen die beiden Schulsozialarbeiterinnen zur Verfügung. Gemeinsam mit der Klasse überlegten sie, was man machen muss, um eine „gute Klasse“ zu sein. Die Aussagen wurden auf einem Plakat festgehalten und wie ein Vertrag von allen Schülerinnen und Schülern unterschrieben.
So gingen zwei tolle Tage zu Ende, aus denen alle Beteiligten viel mitnehmen konnten. Damit die Zusammenarbeit mit der Schulsozialarbeit nicht abrupt endet, nehmen sich die Fünftklässler eine Stunde in der Woche Zeit, die gemeinsam mit der Schulsozialarbeit gestaltet wird.

Innenminister besucht Loreleyschule
Schülerinnen und Schüler der Stufe 10 im Gespräch mit Roger Lewentz

Am 9. November, dem deutschen Schicksalstag, hatten die Zehntklässler/innen der Realschule plus Loreleyschule die Gelegenheit, mit dem Minister des Innern und für Sport, Roger Lewentz, über die Zukunft der Region Oberes Mittelrheintal zu diskutieren.
Der Schulbesuchstag der Abgeordneten des Landes findet traditionell an diesem Datum statt, dem Tag glücklicher und schrecklicher Momente der deutschen Geschichte.
Aus diesem Grunde begann die Veranstaltung mit dem Gedenken an die Reichspogromnacht am 9. November 1938 und den Schrecken der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft. Ebenso thematisiert wurde die Ausrufung der ersten deutschen Republik durch Philipp Scheidemann 1918, aber auch der Fall der Berliner Mauer 1989 als Meilensteine der demokratischen Entwicklung.
Im anschließenden Gespräch mit dem Minister wurde deutlich, dass Roger Lewentz sich nicht nur sehr stark mit der Region identifiziert, sondern auch engagiert für die Belange der Menschen in diesem Bereich eintritt. Gut vorbereitet auf diesen besonderen Gesellschaftslehreunterricht, nutzten die Jugendlichen dann auch die Gelegenheit ihre Fragen und Bedenken zur aktuellen Landespolitik loszuwerden.
„Wird es tatsächlich ab 2017 Nachtfahrverbote bzw. Tempolimits geben, wenn nicht mindestens 50% der Güterzüge der Deutschen Bahn mit leiseren Bremssystemen ausgestattet werden?“ Dies war eine der Fragen, die den jungen Menschen auf den Nägeln brannte, und die der Minister mit einem klaren Ja beantwortete. Informationsbedarf hatten die Loreleyschüler auch bezüglich der Entwicklung des Planungsvorhabens zum Bau der Mittelrheinbrücke. Auch die Situation der Fährbetreiber wurde hierbei diskutiert. Ein weiteres aktuelles und regionales Thema war die Neugestaltung des Loreley Plateaus. Minister Lewentz machte dazu den interessanten Vorschlag, einen Referenten in die Loreleyschule einzuladen, der das Planungsvorhaben detailliert erläutern kann. Wie vernetzt all diese Themen untereinander sind, konnten die Loreleyschüler anhand der Zukunftsvision „Buga 2031“ erkennen. Ob Erhaltung des Unesco Welterbe Oberes Mittelrheintal, Rheinbrücke, Neugestaltung des Loreleyplateaus, erforderlich ist das Mitdenken und –gestalten jedes Einzelnen. Und Roger Lewentz animierte und ermutigte die Jugendlichen dazu, aktiv und kreativ die Belange der Region mitzutragen und an politischen Entscheidungen teilzunehmen.

3. Schulpolitisches Gespräch mit großen Themen
Gemeindevertreter und Schule besprachen Zukunftsthemen der Loreleyschule

Zum nunmehr 3. Mal fand an der Loreleyschule in St. Goarshausen ein schulpolitisches Gespräch zwischen den Verbandsgemeinderäten und den Vertretern der Schule statt. Im Mittelpunkt der mehrstündigen Unterredung standen schulinhaltliche als auch materiell-technische Themen. So wurde seitens der Schule und der Verbandsgemeinde hervorgehoben, dass für das kommende Jahr eine Anerkennung als Ganztagsschule im Sekundarstufenbereich immer wahrscheinlicher wird. Ein entsprechendes Ministerschreiben liegt der Gemeindeverwaltung vor.
leiben die Anmeldezahlen für die Ganztagsbetreuung in der Realschule plus weiterhin so, wie in den letzten beiden Jahren, dann kann die Loreleyschule bald auf eine bessere Personal- und Finanzausstattung vom Land hoffen und der Schulträger würde damit ebenfalls finanziell entlastet.
Ein wichtiges Projekt stellt zukünftig neben der bewährten Form der Förderung von Schülern mit Lernschwierigkeiten die Begabtenförderung dar. Mit der Initiative „Campus-Schulen“ bietet man den Jugendlichen ab der Klassenstufe 9 eine zusätzliche und interessante Förderung ihrer Talente und Begabungen an. Teilnehmende dieses Vorhabens werden gezielt in bestimmten Kompetenzen gefördert und lernen das Arbeiten und Leben nach dem Realschulabschluss an weiterführenden Schulen und Hochschulen kennen. So wird der Weg nach dem Realschulabschluss zum Studium für Loreleyschüler leichter und realistischer. Bereits seit 1 1/2 Jahren ist die Loreleyschule als "interessierte" UNESCO-Projektschule im UNESCO-Netzwerk vertreten. In diesem Jahr erfolgt die Antragstellung um "mitarbeitende" UNESCO-Projektschule zu werden. Dieses Vorhaben wurde seitens der Politiker besonders gewürdigt.
Die Gesprächsrunde verständigte sich außerdem über die erforderlichen Investitionen und damit die Schlussfolgerungen für den Schulhaushalt im Kalenderjahr 2017. Hier wurde auch die Frage nach der weiteren Trägerschaft erörtert. Ziel der Verbandsgemeinde Loreley sei es, die Trägerschaft der Loreleyschule auch künftig zu behalten. Allerdings ist es notwendig, dass der Landkreis den Schulaufwand aus der Kreisumlage herausrechnet und die Gemeinde um diesen Betrag entlastet.
Alle an diesem Gespräch Beteiligten waren sich darüber einig, dass die Tradition des schulpolitischen Gespräches auch im nächsten Schuljahr fortgesetzt werden muss.

45 Jahre Loreleyschule:
Schulfest am 21. Mai 2016

Die ersten Eindrücke vom Schulfest:

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Zeitungsbericht vom 24.5.2016:

Die Veröffentlichung erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rhein-Zeitung.

Universität Koblenz und Loreleyschule schließen Kooperationsvereinbarung

Aufnahme der Loreleyschule in das Netzwerk „Campus-Schulen“ der Universität Koblenz

Am 24. Dezember 2015 unterzeichneten das Zentrum für Lehrerbildung der Universität Koblenz-Landau, vertreten durch den Dekan Prof. Dr. Stefan Wehner und Prof. Dr. Stefan Siller, und die Loreleyschule St. Goarshausen, vertreten durch den Rektor Harald Weise und Konrektorin Christine Schleif, eine Kooperationsvereinbarung über die Zusammenarbeit im Rahmen des Netzwerkes Campus-Schulen.

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