Neuigkeiten

Autorenlesung von Anja Tuckermann an der Loreleyschule

Am 15. und 16. September stellte die Autorin Anja Tuckermann aus Berlin einige ihrer Bücher den interessierten Schülerinnen und Schülern der Klassenstufen 8 und 9 vor. Zuvor wurde im Unterricht ihr Buch „Weggemobbt“ gelesen und ein Lesetagebuch dazu erstellt. In den Lesungen überraschte die Autorin mit einer vielfältigen Themenpalette.
So stellte sie unter anderem ein Buch über einen Sinti-Jungen im Nationalsozialismus vor. Gebannt lauschten die Schülerinnen und Schüler den authentischen Schilderungen des Jungen, wie er vom Lehrer geschlagen und selbst vom Nikolaus ausgegrenzt wurde. Es folgte eine Zwangssterilisation im Jugendalter. Monatelang musste er sich dann in einer Gartenlaube ohne seine Eltern verstecken, bis er endlich von den heranrückenden Amerikanern entdeckt und befreit wurde. Das Schicksal des kleinen Jungen rührte die Schülerinnen und Schüler und sie wurden sehr leise und nachdenklich.
Frau Tuckermann bot am Ende ihrer Lesung an, mit den Schülerinnen und Schülern in Kontakt zu bleiben und signierte ihre mitgebrachten Schullektüren.
Alles in allem eine gelungene Veranstaltung, die trotz der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie in der Loreleyschule angeboten werden konnte.
Ein besonderer Dank gilt unserem Förderverein „Freunde und Förderer der Loreleyschule“, dem Friedrich-Bödecker-Kreis sowie dem Ministerium für Bildung Rheinland-Pfalz, die die Lesungen gefördert und durchgeführt haben.
Die Autorenlesung ist ein wichtiger und beständiger Baustein der Leseförderung an der Loreleyschule.

Einschulungsfeier der Loreleyschule am 18.8.2020 -
COVID-19 macht einiges anders

Planmäßig konnte für unsere Kleinsten die Schule am Dienstag, den 18.8.2020 starten.
Die Einschulungsfeier der anstehenden ErstklässlerInnen fand unter freiem Himmel auf dem Grundschulhof der Loreleyschule statt. Dort versammelten sich bei strahlendem Sonnenschein 35 Kinder der neuen Klassen 1a und 1b mit ihren Eltern, viel Abstand und einem bunten Meer von Schultüten. Aufgrund der Corona-Pandemie war die familiäre Begleitung auf zwei Personen begrenzt. Ein Teil des Schulhofs wurde zur Bühne des Geschehens und Kollege Denk zauberte mit musikalischer Untermalung einen stimmungsvollen akustischen Rahmen für das erwartungsvolle Publikum.
Der Schulleiter Herr Schüler und die Primarstufenleiterin Frau Teck-Sauerwein hoben die Bedeutung dieses neuen, so wichtigen Lebensabschnittes unserer Kleinsten hervor und wünschten allen einen guten Start. Verbandbürgermeister Herr Weiland, SEB-Vorsitzender Herr Fetz und der Vorsitzende des Fördervereins, Herr Clasen, konnten nicht anwesend sein, übermittelten aber Grußworte. Mit einer kleinen gespielten Geschichte vom Ernst des Lebens steigerten die Kinder der Klasse 4c die Spannung. Die SchülerInnen der Klasse 4b lieferten mit ihrem Bewegungssong zum Schulbus und bunter Pappkulisse einen unterhaltsamen Beitrag.
Es fühlte sich fast wie immer bei der Einschulung an: Endlich erblickten die Kinder ihre Klassenlehrerinnen Frau Becker (1a) und Frau Breidenbach (1b) auf der „Bühne“. Kinder der ehemaligen Klassen 1 überreichten Basteleien für jedes Kind, die das zukünftige Klassentier und Erkennungszeichen darstellten: Fibelraben Leo für die Klasse 1a und muntere Schmunzeläffchen für die 1b. Anschließend stellten sich die Buspaten aus der Realschule plus vor, die den Erstklässlern Orientierung und Hilfe an den Bushaltestellen und in den Bussen bieten.
Dann folgte der magische Moment: Die Kinder wurden namentlich aufgerufen und fanden ihren Weg durch den „Zuschauerraum“ zur Bühne zu ihrer Lehrerin. Zur Erst-Orientierung schwenkten die Eltern die Schultüte ihres Kindes bei Namensnennung hoch in den Himmel, behielten sie zur Erleichterung aber bei sich - dies war dann doch nicht wie immer, brachte aber viel Spaß. Jedenfalls hatten sich Kinder und Eltern bei der Erstellung der Schultüten wieder mächtig ins Zeug gelegt und einen beeindruckenden Wettbewerb geliefert. Was in den Schultüten versteckt war, erfuhr man aber nicht.
Nach einigen weiteren Regularien ging es im Gänsemarsch mit Abstand und Maske zur ersten Schulstunde in den künftigen Klassenraum: wie immer ein Gänsehautmoment.

Ollis Verkehrszauber an der Loreleyschule

Am Mittwoch, den 09.09.2020, besuchte der Verkehrszauberer Olli von der Verkehrswacht Rheinland-Pfalz die 1. und 2. Klassen unserer Schule.
Er vermittelte den Kindern auf lustige und kindgerechte Art und Weise wie man sicher eine Straße überquert und welche Regeln für Kinder im Straßenverkehr und im Auto von Bedeutung sind.
Hierbei mussten die Schülerinnen und Schüler tatkräftig mithelfen, denn Ollis Zauberstab war leider kaputt.
Deshalb wurde von den Kindern eifrig Zauberluft gepumpt und Zauberstaub gestreut. So gelangen doch noch alle Tricks und ein Zebrastreifenschild und eine Autofahrerampel konnten aus Tüchern hervorgezaubert werden.
Zum Schluss wurde Ollis Freund, der Bär Balthasar, wach, dem die Kinder einige Fragen beantworten sollten.
Doch das war für sie natürlich kein Problem, denn sie hatten gut aufgepasst und sind nun echte Verkehrsspezialisten.
Vielen Dank für dieses wunderbare und so lehrreiche Mitmach-Theater für unsere „Kleinsten“!

Bussicherheitstraining der 1. Klassen an der Loreleyschule

Wir fahren sicher mit dem Schulbus!
Das war das Ziel des Bussicherheitstrainings der 1. Klassen der Loreleyschule am Donnerstag, den 02.09.2020. Frau Monika Riegler, Verkehrssicherheitsberaterin der Polizeiinspektion St. Goarshausen, erklärte sehr anschaulich, was beim Verhalten an der Bushaltestelle und im Bus zu beachten ist: Nehmt euch Zeit und drängelt nicht! Seid aufmerksam, besonders, wenn der Bus kommt!
Das richtige Verhalten im Bus konnten die Kinder nach einer theoretischen Einführung direkt praktisch bei einer kurzen Probefahrt mit dem Schulbus erproben. Sie staunten nicht schlecht, als der Bus eine angekündigte Vollbremsung bei Schrittgeschwindigkeit durchführte.
Spätestens ab diesem Zeitpunkt war allen Erstklässlerinnen und Erstklässlern klar: Stellt euren Ranzen sicher zwischen eure Beine im Fußraum ab und bleibt auf euren Sitzplätzen sitzen.
Das Bussicherheitstraining wird den Kindern bestimmt in eindrucksvoller Erinnerung bleiben. Sie haben viele Aspekte erlernt, die ihnen helfen werden, täglich sicher zur Schule und wieder nach Hause zu kommen.

Großer Erfolg beim 67. Europäischen Wettbewerb 2020
Loreleyschülerinnen und -schüler beeindruckten durch farbenfrohe Bilder

Mit großem Erfolg nahmen im vergangenen Schuljahr die Klassen 2a und 3a am 67. Europäischen Wettbewerb 2020 teil. Kreativ setzen sich die Kinder der zweiten Klasse mit der Aufgabe „Pippi Langstrumpf und Jim Knopf… Stell dir vor, du triffst auf eine deiner Lieblingsfiguren“ auseinander. Die Kinder der dritten Klasse wählten das Thema „Ein Platz in Europa, an dem ich mich wohlfühle“. Aufgrund der Corona-bedingten Schulschließungen mussten leider alle Feierlichkeiten zu den Preisverleihungen auf Kreis-, Landes- und Bundesebene ausfallen. Im Rahmen einer kleinen schulinternen Preisverleihung konnten die Kinder nun endlich ihre Preise für ihre farbenfrohen künstlerischen Arbeiten von unserem Schulleiter, Herrn Schüler, entgegennehmen. Folgende Schülerinnen und Schüler wurden besonders geehrt:

Kolja Arz (3a):

1. Sieger auf Kreisebene – Urkunde und Sachpreis
1. Landespreisträger – Urkunde und Sachpreis
Urkunde für die Teilnahme am Bundeswettbewerb

Hanna Dorantes-Matinez (4a):

2. Landespreisträgerin – Urkunde und Sachpreis
Urkunde für die Teilnahme am Bundeswettbewerb

Neele Knecht (4a):

2. Landespreisträgerin – Urkunde und Sachpreis

Greta Marie Fetz (4a):

1. Siegerin auf Kreisebene

Marie Dillenberger (3a):

2. Siegerin auf Kreisebene

Jason Napiraj (4a):

2. Sieger auf Kreisebene

Herzlichen Glückwunsch an unsere stolzen Preisträgerinnen und Preisträger!

Abschlussfeier der Schülerinnen und Schüler der Loreleyschule in Zeiten von Corona

Am 25. und 26. Juni erhielten die Jahrgangsstufen 9 und 10 der Loreleyschule ihre Abschlusszeugnisse. An so einem wichtigen Tag liegt man sich normalerweise vor Freude in den Armen und feiert mit allen seinen Klassenkameradinnen und Klassenkameraden, mit denen man einen so langen Weg gemeinsam durch die Schulzeit gegangen ist. Man verabschiedet sich mit einem großen Fest von der gesamten Schulgemeinschaft und dankt auch seinen Lehrerinnen und Lehrern.
Leider sieht ein Abschluss in Zeiten von Corona nicht wie gewohnt oder erhofft aus. Damit die Schülerinnen und Schüler der aktuellen Abschlussklassen nicht nur mit ihrem wohlverdienten Abschlusszeugnis nach Hause geschickt wurden, hatten einige Lehrerinnen und Lehrer der Loreleyschule eine kleine Überraschung vorbereitet. Auf dem Schulhof der Loreleyschule wurden verschiedene Spiele aufgebaut, bei denen die Schülerinnen und Schüler sich mit ihren Lehrkräften messen konnten. So gab es zum Beispiel ein corona-konformes Schminken, einen Hindernis-Parcours oder eine Abkühlung durch platzende Wasserballons.
Nachdem so der letzte Tag an der Realschule plus etwas aufgeheitert wurde, ließen alle Abschlussschülerinnen und Abschlussschüler Ballons mit Karten steigen, auf denen sie ihre persönlichen Wünsche für die Zukunft notiert hatten.
Den Abschluss bildete die feierliche Übergabe der Abschlusszeugnisse durch die Klassenleitungen auf dem Schulhof. Verbunden mit den besten Wünschen für ihre Zukunft und einer Rose als Ausdruck der Verbundenheit wurden die Schülerinnen und Schüler von ihren Lehrkräften verabschiedet, wohl wissend, dass die Jugendlichen für die weiteren Schritte in die Zukunft gut vorbereitet sind.

Emotionale Nähe trotz Abstandsregelungen

Am 2. und 3. Juli 2020 fanden an der Loreleyschule St. Goarshausen die Abschlussfeiern der vierten Klassen statt. Erstmalig wurden die Zeugnisse an unterschiedlichen Tagen ausgegeben. Den aktuellen Auflagen für die Hygieneregeln in Schulen entsprechend, waren die Klassen jeweils nur hälftig anwesend. Die insgesamt 59 Grundschulabgängerinnen und -abgänger konnten dank der Kreativität ihrer Lehrkräfte dennoch gebührend verabschiedet werden.
Die Klassenlehrerinnen Frau Dyck, Frau Breidenbach und Frau Becker bereiteten ihre Schützlinge bereits in den ersten beiden Stunden des letzten Schultags mit persönlichen Geschenken auf den Abschied vor. Gemeinsam schwelgten sie in Erinnerungen, sahen sich Fotos von vergangenen Zeiten an und teilten selbstverständlich ihre Ferienvorhaben. Auch die Fachlehrerinnen und -lehrer verabschiedeten sich mit kleinen persönlichen Aufmerksamkeiten. Jedes Kind beschriftete außerdem eine Karte mit persönlichen Wünschen für die Zukunft. Sie wurden später an Luftballons befestigt. Um 10:00 Uhr versammelten sich dann nach und nach alle anwesenden Kinder der Abschlussklassen in einer langen Reihe auf dem Schulhof, ein jedes seinen Wunschballon in der Hand haltend. Herausgerufen wurden sie durch Gute-Laune-Musik, die dank Herrn Zeisig aus großen Boxen schallte. Ein Mikrofon erleichterte der Schulleitung ihre aufbauenden Ansprachen.
Nachdem durch den Schulleiter, Herrn Schüler, die ersten Abschiedsworte gesprochen waren, gab er das Signal, die Ballons loszulassen. Gemeinsam beobachteten alle, wie sie in den Himmel stiegen, bis sie nicht mehr zu sehen waren.
Zeit loszulassen war es nicht nur bezogen auf die Ballons. Ein prägender Teil Schulzeit ging nun vorüber und ein Neustart steht bevor. Die zuletzt Ältesten werden wieder die Jüngsten, haben die Möglichkeit neu aufzublühen und zu strahlen. Symbolisch dafür hat jedes Kind nach einer nahegehenden Ansprache der Primarstufenleiterin, Frau Teck-Sauerwein, begleitend zum Zeugnis noch eine Sonnenblume bekommen. Sie riet den Kindern in einer anschaulichen Fußballmetapher, an der neuen Schule loszustürmen wie beim Spiel in der Pause, doch dabei stets fair zu spielen und nicht zu rempeln, um sich nicht selbst ins Abseits zu befördern.
Nach der Abschiedsfeier gingen die Schülerinnen und Schüler zurück in ihre Klassen, dieses Mal mit Blumen in den Händen, um dort in Ruhe ihre Zeugnisse anzuschauen und die letzten Momente zusammen zu genießen. Durch eine bunte Kreideaufschrift wurden die Schülerinnen und Schüler schließlich an der Bushaltestelle in die wohlverdienten Ferien entlassen.
Wenn es auch vielen schwerfiel, auf Umarmungen zu verzichten, ist durch den tatkräftigen Einsatz der Lehrkräfte der Loreleyschule, trotz Abstandsregelungen, ein emotional naher Abschied gelungen.

Mir könne die Fassenacht net lasse:
Kunterbunte Schulfastnacht an der Loreleyschule am 14.2.20

Keine Schulfastnacht wegen Winterferien? Nicht in der Grundschule der Loreleyschule!
Die traditionelle Fastnachtsfeier freitags nach Schwerdonnerstag wurde einfach vorverlegt auf den letzten Tag vor den Winterferien.
Dem Auftakt zur Schulfastnacht im Klassenzimmer mit Kostümen, Frühstück mit leckeren Berlinern und „Anwärmen“ folgten Spiele und Spaß in der Sporthalle.
Unsere Erstklässler verfolgten erstmals mit großen Augen das fröhliche Fastnachtsgetümmel mit allen möglichen Kostümen in der Sporthalle und machten ratzfatz begeistert mit.
Jede Klassenstufe hatte ein Mitmach-Angebot im Programm: Der Tausendfüßlertanz der Stufe2, der Stepptanz mit Bewegungsvorgabe der Stufe 4, das Sackhüpfen der Stufe 3, der Riesenballonwettbewerb „Landen verboten“ zum Fliegerlied der Stufe 1.
Als besondere Glanzpunkte gab es drei Gardetänze verschiedener Gardegruppen: Schülerinnen aus St. Goarshausen-Wellmich, aus Bornich und Reitzenhain in prächtigem rot-weißen Ornat zeigten ihr Können und ernteten begeisterten Applaus. Schülerinnen aus Reitzenhain gaben den Tanz „Tante Rita für alle“ zum Besten, Schülerinnen aus St. Goarshausen führten ihren Showtanz vor. Da rockte die Hütte. Wir freuen uns über die Mitwirkung der Vereine und danken besonders den Trainerinnen. Natürlich gab es zwischendurch auch Fastnachtsmusik zum freien Tanzen, bei der sich der Bewegungsdrang ungezwungen und begeistert entfaltete. Die so wichtige musikalische Untermalung bei der Veranstaltung „wuppte“ unser „Mann an der Anlage“: Kollege Boettcher sorgte mit starken Nerven für den professionellen Ablauf der Musiktechnik.
Getoppt wurde alles nur noch durch das Kamellewerfen am Schluss. Gefühlt tonnenweise flogen die Süßigkeiten durch die Luft - den Spaß beim Werfen mitzumachen ließ sich keine Grundschullehrerin entgehen. Wohin mit allen gesammelten Schätzen? Unsere Kinder waren hier sehr kreativ. So formte Prinzessin Salome ihr langes Prinzessinnengewand zu einer Schürze.
Und dann strömten alle Masken glücklich in ihre Klassenzimmmer.

Tag der offenen Tür 2020

Am Samstag, den 25. Januar, fand an der Loreleyschule der "Tag der offenen Tür" für interessierte Viertklässler und Viertklässlerinnen der Region statt. An diesem Vormittag konnten sich die Kinder und ihre Eltern über die Schulform Realschule plus und die Besonderheiten der Loreleyschule informieren.
In der Mensa stellte Herr Schüler, der Schulleiter, der Elternschaft das pädagogische Konzept der Loreleyschule vor. Er verdeutlichte die daraus resultierenden Schwerpunkte der schulischen Arbeit und die Angebote der Ganztagsschule: Neben der Lernzeit, durch Lehrkräfte betreut, können sich Schüler und Schülerinnen zum Beispiel in einer Bienen-AG mit der Pflege der Insekten und der Honigernte beschäftigen, eine Robotik-AG bietet Einblicke in Programmiergrundlagen und zahlreiche Sport-AGs bieten Ausgleich für die Anstrengungen am Morgen.
Vielfältig waren die Informationsangebote für die Gäste: Ein Sportparcours in der Turnhalle unter dem Motto „Überwindung von Hindernissen“ fand großen Anklang. Zudem konnten die Kinder mit ihren Eltern das Hallenbad der Loreleyschule besichtigen. Schulfächer der weiterführenden Schule, die Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrkräften vorstellten, konnten die Kinder spielerisch kennenlernen.
An weiteren Stationen konnten die Eltern mit ihren Kindern Einzelheiten zu den Schwerpunkten der Schule erfahren: Schulsozialarbeit, Schulfahrten nach England und Frankreich, Initiative Campus Schule (Vorbereitung für die Oberstufe am Gymnasium), Schulsanitätsdienst, Skifahrt, Bücherei und UNESCO-AG. Der Förderverein und der Schulelternbeirat waren auch vertreten, um ihre Arbeit zu präsentieren.
Für das leibliche Wohl der Gäste sorgten verschiedene Schülergruppen, sodass man zusammenfassend sagen kann, dass die Besucher in einer angenehmen Atmosphäre die Loreleyschule, die übrigens mitarbeitende UNESCO-Projektschule ist, kennenlernen konnten.
Bis zum 5.3.2020 sind Anmeldungen für die zukünftige Klassenstufe 5 im Sekretariat der Realschule plus Loreleyschule möglich.

Weihnachtskonzert der Loreleyschule

Am Freitag, den 13. Dezember 2019 fand das erste Weihnachtskonzert der Loreleyschule in der evangelischen Kirche in Sankt Goarshausen statt.
120 Dritt- und Viertklässler sangen gemeinsam unter der Leitung von Stefanie Breidenbach und Stephan Denk Weihnachtslieder und sorgten bei den zahlreich erschienenen Zuhörern für viel Begeisterung und eine vorweihnachtliche Stimmung. Eine Stunde lang verzauberten die Schülerinnen und Schüler ihr Publikum mit einer Mischung aus traditionellen Weihnachtsliedern und Weihnachtsschlagern. Während die meisten Lieder vom großen Chor gesungen wurden, faszinierte auch ein kleiner „Engelschor“ die Anwesenden.
Während der Chor von Stephan Denk am Klavier und Viertklässlern an den Cajons begleitet wurde, hörte das Publikum auch einige rein instrumentale Stücke.
Leonard Schäfer (4c) erfreute das Publikum mit einem Solobeitrag auf dem Akkordeon. Ein Flötenensemble der Klasse 3c gab das Lied „Morgen kommt der Weihnachtsmann“ zum Besten und Esther Unfricht rundete mit ihrer Harfe die musikalische Darbietung ab.
Am Ende des Weihnachtskonzertes honorierte das Publikum die musikalische Leistung mit viel Applaus und freute sich auf eine Zugabe des Chores.

Autorenlesung mit Birgit Bestvater
Inszenierungsstarke Autorin mit „Kopfkino“ und originellen Holzwürmern

Die Kinderbuchautorin Birgit Bestvater besuchte im Rahmen der alljährlichen Kinder- und Jugendbuchwochen am 19.11.2019 die Grundschule der Loreleyschule. Es fanden wieder zwei Lesungen statt, je eine für die dritten und vierten Klassen.
Birgit Bestvater las aus „Betula Krummnagel und der Fluch des fröhlichen Sargtischlers“ vor, in dem temperamentvolle Holzwürmer, Betula, ihr Großvater und Großtante Martha eine bedeutende Rolle spielen. Die Autorin überraschte mit einem interessanten und kindgemäßen Vortragskonzept. Zunächst las Birgit Bestvater das erste Kapitel und trat danach mit den Kindern in einen spielerischen Frage-Antwort-Dialog.
Nach dem zweiten Leseblock lud sie ein zu einer Phantasiereise, einem „Kopfkino“. Geleitet mit Begriffen wie z.B. „warmer Sommertag, Vogelzwitschern, knirschender Sand im Hof“ konnten ihre Zuhörer über die „alte, ausgetretene rote Steinstufe“ mental die Werkstatt von Betulas Großvater betreten. Man hörte plötzlich -mittels eines akustischen Einspielers- eine Säge, Türklappern, Räuspern, ein zischendes Streichholz, Hämmern, ...kein Zweifel, „man war mitten in der Werkstatt des Großvaters“ und konnte ihm förmlich bei der Arbeit „zuhören“, wenn nicht „sehen“. Dann ein Schrei… Großvater hatte sich auf den Daumen geschlagen. Dies war ihm in 75 Jahren noch nie passiert, hörte man Frau Bestvater mitteilen und das gebannte Publikum „erwachte“ wieder im Musikraum der Loreleyschule. Aber natürlich wurde nicht verraten, wie es im Buch weitergeht.
Birgit Bestvater zeigte einen audiovisuellen Trailer zum Buch. Es folgte noch eine ausführliche Fragerunde zu Werdegang und Arbeit der Autorin und zuletzt erhielt jedes Kind ein Autogramm der Autorin.
Birgit Bestvaters originelles und spannendes Buch kam bei den Dritt- und Viertklässlern der Loreleyschule gut an. Die lustige und gekonnte Inszenierung nahm die Kinder, die die Autorin mit viel Beifall verabschiedeten, sehr ein.
Die Autorenbegegnungen stehen an der Loreleyschule inzwischen in einer langjährigen Tradition zur Förderung der Lesemotivation. Die Veranstaltung erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Friedrich-Bödecker-Kreis, dem Ministerium für Bildung Rheinland-Pfalz und dem Förderverein der Loreleyschule, so dass je Kind nur ein Kostenbetrag von 1,00 Euro anfällt.

Loreleyschüler fahren nach Straßburg

Vergangene Woche fuhr eine kleine Gruppe von Schülern und Schülerinnen der Loreleyschule für zwei Tage nach Straßburg. Im Rahmen des Wahlpflichtfachunterrichts Französisch erkundeten die Jugendlichen vom 19. bis 20. November 2019 die Stadt. Sie lernten Land und Leute kennen und stellten sich gemeinsam der Herausforderung, ihre Französischkenntnisse im Umgang mit Muttersprachlern anzuwenden.
Zunächst ging es am Dienstagmorgen mit dem Zug in Richtung Frankreich. Gegen Mittag kam die Gruppe unter der Leitung der Französischlehrerin Frau Reichmann und ihres Kollegen Herrn Schuler in Straßburg an. Nach einem kurzen Fußmarsch wurden die Zimmer in der Unterkunft bezogen und die Schüler und Schülerinnen erkundeten selbstständig in Kleingruppen die Gegend. Eine Stadtführung brachte den Jugendlichen die Stadt näher. Sie erfuhren viele Anekdoten und Geschichten über die Region. So wurde ihnen beispielsweise im Stadtteil „Petite France“ erklärt, wie das Sprichwort „blau machen“ entstand und warum der Stadtteil diesen Namen trägt.
Eine Stadtrallye, welche in Kleingruppen durchgeführt wurde, gab den Schülerinnen und Schülern der Klassen acht bis zehn die Möglichkeit ihre Sprachkenntnisse anzuwenden und mit Muttersprachlern in Kontakt zu treten. Die anfänglichen Hemmungen beim Anwenden der französischen Sprache nahmen dabei zunehmend ab, da die Erfahrung gemacht wurde, dass die Verständigung, trotz zum Teil fehlender Sprachkenntnisse, gelang. Das Selbstvertrauen der Jugendlichen wuchs hingegen mit jedem Sprachkontakt.
Eine Shoppingtour und der Kauf der ein oder anderen französischen Spezialität bildeten den Abschluss der zweitägigen Reise, bevor es am Mittwochnachmittag dann wieder Richtung Sankt Goarshausen ging.
Nach der Fahrt zogen die Schülerinnen und Schüler ein positives Fazit, welches dazu führen wird, dass die Frankreich-Fahrt ein neuer Bestandteil der Schulfahrten sein wird, die an der Loreleyschule bereits angeboten werden.

„Korean Junior Bigband“ zu Gast an der Loreleyschule

Einen kleinen, aber spannenden Einblick in eine andere Kultur konnten die Loreleyschüler und Schülerinnen der Grund- und Realschule plus am Dienstag, den 03.09.2019 nehmen, als die „Korean Junior Bigband“ an der Loreleyschule gastierte.
Vor der kompletten Schülerschaft demonstrierten die 16 weitgereisten koreanische Schülerinnen und Schüler unter ihrer Leitung Frau Li Su Jong ihr Können und spielten sowohl klassische Lieder als auch Hits aus Rock und Pop.
Initiator dieser Darbietung war der Musikverein Kestert, deren Mitglieder den Schülerinnen und Schülern der Bigband auch die Highlights unserer Umgebung näher brachte.
Die „Korean Junior Bigband“ befindet sich momentan auf Europatour.
Umso beeindruckender ist es, dass neben Städten wie Würzburg und Regensburg auch das beschauliche St.Goarshausen für ein kleines Konzert ausgesucht wurde.

Hein-Knack-Theater an der Loreleyschule

Wie auch in den vergangenen Jahren, gelang es dem Schauspieler Heinz Diedenhofen, die Grundschulkinder der Klassen 2 und 3 mit seinem Ein-Mann- Animationstheaters „Hein Knack“ in seinen Bann zu ziehen. In dem Stück „Gleich knallt's“ ging es um das Thema „Streit und Gewalt“.
„Pipi, Popo, hier spricht Pipo. Popi, bitte melden!“ - so nimmt Clown Pipo über ein Funkgerät Kontakt zu seinem Freund Popi auf, um sich mit ihm zum Spielen zu verabreden. Doch als dieser so viele Kinder in der Turnhalle hört, beschuldigt er Pipo, ihr Geheimversteck verraten zu haben.
Die beiden geraten in einen heftigen Streit, in dem Popi droht, Pipo zu verhauen. Er lässt sich nicht beruhigen; für ihn steht fest, dass es nur so gewesen sein muss. Pipo denkt darüber nach, zurückzuschlagen, abzuhauen oder sich zu verstecken. Was tun?
Soll er sich als Cowboy verkleiden und schießen? Nein, echte Kugeln verletzen oder töten,...nein, verletzen will er Popi nicht, er ist doch schließlich sein Freund! Pipo will aber auch nicht Soldat spielen, wie es ihm Popi vorschlägt, der sich über das Funkgerät meldet und sich unter dieser Bedingung mit ihm vertragen möchte. Nein,... Pipo möchte nicht bevormundet werden, er möchte für sich alleine entscheiden, stark sein wie Hulk, Superman oder Zorro. Aber auch mithilfe eines Zauberschwertes kann er sich nicht gegen seinen Freund wehren.
Gemeinsam mit den Kindern stellt Pipo fest, dass Popi nicht wirklich böse, sondern nur heute mal blöd ist, und dass Streit und Gewalt keine Lösung sind. So merkt er zum Schluss selbst: „Das Schöne am Vertragen ist, dass man dann wieder miteinander spielen kann“.
Abermals war die Aufführung mitreißend. Gekonnt bezog Heinz Diedenhofen die Schüler in sein Spiel ein, regte sie zum Erzählen eigener Erfahrungen an und bewegte sie auch zum Nachdenken über Auswege aus Wut und Aggression.
In dem zweiten Stück „Schweinebacke“ ging es um den Jungen Jan, der seinen Klassenkameraden Max täglich schikaniert und hänselt. Dabei wird er nicht müde zu betonen, dass doch „alles nur Spaß“ sei. Jedoch vergeht ihm selbiger, als Max verschwunden ist und die Polizei sich einschaltet. Nun muss er seine geplanten Aktionen gegen Max abbrechen und beginnt über ihn und vor allem über sich selbst nachzudenken. Bald kommt er zu dem Schluss, dass Max nur ein Ventil für sein eigenes verkorkstes Leben ist...
Mit dem Stück „Schweinebacke“ ist es dem Hein-Knack-Theater gelungen, das Thema „Mobbing“ kindgerecht aufzuarbeiten. Die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 4 sowie erstmals die Schülerinnen und Schüler der Orientierungsstufe wurden in den Gedankenstrom des Schauspielers (alias Jan) mitgenommen und konnten durch lautstarkes Hineinrufen die Entscheidungen der Figur beeinflussen. Dabei zeigte sich eindrucksvoll, wie sensibel und emphatisch die Schülerinnen und Schüler mit dem Mobbingopfer Max mitfühlten. Das personifizierte schlechte Gewissen aus dem Publikum brachte dann doch den sonst so starken Jan zum Nachgrübeln und zu einem Sinneswandel.
Möglich gemacht wurden die beiden Vorstellungen durch das Team Jugendpflege/Jugendschutz des Rhein-Lahn-Kreises sowie durch die finanzielle Unterstützung des Fördervereins der Loreleyschule.

Bussicherheitstraining an der Loreleyschule

Auch zu Beginn dieses Schuljahres konnte an der Grundschule der Loreleyschule wieder das bewährte Bussicherheitstraining für die Schulanfängerinnen und Schulanfänger durchgeführt werden.
Polizeioberkommissarin Frau Riegler von der Polizeiinspektion St. Goarshausen leitete das Training „Sicher im Schulbus“ im Rahmen der Verkehrserziehung.
Nacheinander versammelten sich die Kinder der beiden ersten Klassen mit ihren Ranzen im Mehrzweckraum der Schule zu einem theoretischen Teil. Frau Riegler simulierte mithilfe einer bereitgestellten Stuhlformation und Utensilien das Businnere und eine Bushaltestelle, besprach vom richtigen Einsteigen bis zum Platz nehmen alles kindgerecht und übte mit allen Kindern. Interessiert wurden viele Fragen gestellt. Klar doch, dass auch das Begrüßen des Busfahrers angesprochen wurde: „Auch ein Lächeln kann eine Begrüßung sein.“
Im zweiten Teil versammelten sich beide Klassen an der Bushaltestelle der Loreleyschule. Das Aufreihen der Ranzen zu einer Wartereihe wurde vor Ort geübt, dann ging es ans Einsteigen mit Grüßen und Lächeln. Platz nehmen, Anschnallen und einen Festhaltepunkt zu finden war eine weitere gute Übung. Warum dies so wichtig ist, leuchtete allen nach kurzer Zeit mehr als ein: Angekündigt wurde ein starkes Bremsen bei sehr langsamer Geschwindigkeit. Die sich dabei entfaltenden Fliehkräfte waren mehr als beeindruckend. Besonders als der frei stehende Ranzen am Busende dann durch den Busgang nach vorne schoss, waren alle schwer beeindruckt und überzeugt: Am Platz sitzen, Anschnallen und Festhalten sind sehr wichtig.
Dieses praxisnahe Training erhöht die Sicherheit der Kinder und sensibilisiert für Gefahrenquellen auf dem Weg zur Schule.

Schuleigenes Hausaufgabenheft der Loreleyschule

Seit einigen Jahren führen die Schülerinnen und Schüler der Loreleyschule ein schuleigenes Hausaufgabenheft. Ein besonderes Hightlight ist das selbstgestaltete Titelbild, das für die Grundschule traditionell im Rahmen eines Malwettbewerbs der dritten Klassen ausgewählt wird.
In diesem Jahr konnte das fantasievoll gestaltete Bild von Alizée Zimmermann die Jury überzeugen. Über den 2. und 3. Platz freuten sich Nelly Schad und Marielle Schumacher. Als kleine Anerkennung für die gelungenen Bilder erhielten die drei Siegerinnen je einen Bücher-Gutschein vom Förderverein der Loreleyschule. Seit einigen Jahren führen die Schülerinnen und Schüler der Loreleyschule ein schuleigenes Hausaufgabenheft.
Ein besonderes Hightlight ist das selbstgestaltete Titelbild, das für die Grundschule traditionell im Rahmen eines Malwettbewerbs der dritten Klassen ausgewählt wird. In diesem Jahr konnte das fantasievoll gestaltete Bild von Alizée Zimmermann die Jury überzeugen. Über den 2. und 3. Platz freuten sich Nelly Schad und Marielle Schumacher. Als kleine Anerkennung für die gelungenen Bilder erhielten die drei Siegerinnen je einen Bücher-Gutschein vom Förderverein der Loreleyschule.

English with Kaspar is fun!

Heave-ho, heave-ho, so schnell entführte der Kiepenkaspar mit seiner selbst gebauten Kiepe die Grundschüler der Loreleyschule St. Goarshausen in die Welt Kaspars. Hatte doch eine böse Hexe einfach Kaspars geliebte Musikbox verzaubert, die es nun zu reparieren galt. Das erwies sich als gar nicht so einfach, denn Kaspar sprach nur Englisch! Für die Schülerinnen und Schüler der ersten und zweiten Klassen gar kein Problem. Sie halfen Kaspar dabei, den Zauber rückgängig zu machen, damit sich Kaspar endlich um das Geburtstagsgeschenk für seinen lieben Freund Seppel kümmern konnte: einen Schneemann. Aber so leicht war das gar nicht, denn ein böser Pirat hatte beschlossen, den Schneemann zu schmelzen. Im Nu schmiedete Kaspar einen Plan mit den Kindern und gemeinsam konnten sie den Räuber des Schneemanns überlisten, damit Seppel sein Geschenk bekam.
Englisch sprechen- kein Problem! Uwe Spillmann, der die Stücke für seinen Kiepenkaspar selbst schreibt, schaffte es spielerisch, die Kinder mit seinen Abenteuern in der Fremdsprache zu fesseln.
Auch die dritten und vierten Klassen durften in der zweiten Aufführung den schrecklich dummen Piraten kennenlernen. Dieser klaute Kaspars goldenen Theatergong. Mithilfe der Kinder und eines schnell gezimmerten Schiffes schaffte es Kaspar zur Seeräuberinsel, wo er, wieder mit tatkräftiger Unterstützung aller Kinder, den Piraten austricksen konnte. Anschließend verzauberten die Schülerinnen und Schüler, durch einen Zauberspruch einer hinterlistigen Hexe, Kaspar in ein stinkendes Schwein, aber durch einen Kuss der Schüler wurde er am Ende wieder in Kaspar verwandelt.
Zum Schluss sind sich alle einig: English with Kaspar is fun!
Ein herzliches Dankeschön gilt an dieser Stelle dem Förderverein der Loreleyschule, der das Projekt finanziert hat und ohne den ein Abtauchen in die Abenteuerwelt des Kiepenkaspars gar nicht möglich gewesen wäre.

Neuankömmlingen auf der Spur

Im Rahmen des Biologieunterrichts beschäftigte sich die 9c der Loreleyschule mit der Bestimmung von Pflanzen. Es wurde dabei ein besonderes Augenmerk auf die Neuankömmlinge - die Neophyten - gelegt. Drüsiges Springkraut und der Asiatische Staudenknöterich konnten durch die Kartiergruppen bestimmt werden. Weitere Erkennungsmerkmale eingeschleppter Arten wie der Riesen-Bärenklau und die Armenische Brombeere wurden durch die Kartiergruppen vorbereitet, jedoch konnten keine dieser Pflanzen zwischen Loreleyschule und Loreleyplateau entdeckt werden.
Kurzerhand wurden die übrigen Pflanzen entlang der Wege kartiert, und zur Überraschung der Lerngruppe konnten zahlreiche Heilpflanzen entdeckt werden. Johanniskraut, Waldmeister, Holunder, Heidelbeere, Süßholz-Tragant, Spitzwegerich oder echte Kamille waren nur einige der entdeckten Pflanzen.
Nach dreistündigem Unterrichtsgang erfolgte die Eintragung in das rheinland-pfälzische Artenfinderportal. Die Schülerinnen und Schüler der mitarbeitenden UNESCO-Projektschule beteiligen sich somit an der flächendeckenden Kartierung von Pflanzen und liefern Information über die Ausbreitung von neuen Arten und dem Standort gefährdeter einheimischer Arten.
Das Fazit der Kartiergruppen war einstimmig - die Ausbreitung neuer Arten schreitet immer weiter voran, aber auch selten gewordene Pflanzen lassen sich auf der Rheinhochterrasse mit geschultem Blick noch finden.

Fit auch ohne Sprit

Die letzten Schulwochen sind an der Loreleyschule durch zahlreiche Klassenprojekte geprägt. Am Mittwoch, den 12.06. wurde die Klasse 5a über die Gefahren und die Folgen von Alkoholkonsum informiert. In Einzel- wie auch Gruppenarbeit tauschten sich die Schülerinnen und Schüler über eigene Erlebnisse und Beobachtungen aus, verglichen den Promillegehalt unterschiedlicher alkoholischer Getränke und übten in Rollenspielen den richtigen Umgang und das Nein-Sagen in Bezug auf Alkohol.
Den Höhepunkt des Projekttages bildete das Mixen von Cocktails - natürlich ohne Alkohol. Dabei wurden durchaus interessante Saft-Sirup-Frucht-Mischungen "entdeckt" und einige Lehrer durften sich ebenfalls an den Neukreationen erfreuen.
Im Vorfeld der Projekttagplanung wurde vor allem die Umwelterziehung an der mitarbeitenden UNESCO-Projektschule berücksichtigt und gemeinsam wurde beschlossen, wieder verwertbare Becher zu benutzen und auf Strohhalme und weiteren Plastikmüll zu verzichten.
So zieht der UNESCO-Gedanke immer stärker in den Schulalltag ein und die LoreleyschülerInnen verinnerlichen immer gewissenhafter die Ziele der nachhaltigen Entwicklung aus der Agenda 2030.

Loreleyschule macht 58 Polio-Impfungen möglich

Als mitarbeitende UNESCO-Projektschule sieht sich die Schulgemeinschaft der Loreleyschule in der Pflicht, wiederverwertbare Ressourcen zu sammeln und einer neuen Nutzung zuzuführen.
Im Rahmen der Aktion "Deckel gegen Polio" sammelten die LoreleyschülerInnen von September 2018 bis Mai 2019 über 29000 Kunststoffdeckel. Der hochwertige Kunststoff der Flaschendeckel ist ein wertvoller Wiederverarbeitungswertstoff für die Industrie, wobei der Erlös von 1 kg Material (500 Deckel) die Kosten einer Impfung gegen Kinderlähmung deckt.
Die UNESCO-AG der Loreleyschule, bestehend aus SchülerInnen von der zweiten bis zur neunten Klasse, begleitet und organisiert die Sammelaktion an der Schule. Es wurden Sammeleimer im Schulhaus aufgestellt, Poster gestaltet und die Aktion in die Elternhäuser getragen.
Aufgrund der hohen Resonanz der Deckelsammlung, die nur durch Ehrenamtliche getragen wird, muss die Aktion jedoch zum Sommer eingestellt werden.
Die Sammeleimer an der Loreleyschule erfahren aktuell eine Umfunktionierung, um anderweitige Wertstoffe an der Schule sammeln zu können.

Weitere Informationen zur UNESCO-Schule

Meet and greet the English-
14te Sprachreise der Loreleyschule nach Whitstable/ Herne Bay

Seit 2005 hat sich die Englandfahrt als fester Bestandteil des Schulqualitätsprogramms der Loreleyschule etabliert.
Am Sonntag, den 31. März 2019 war es dann wieder soweit. Trotz des Beginns der Sommerzeit waren alle 32 Schülerinnen und Schüler der 8. und 9. Jahrgangsstufe der Realschule plus pünktlich um 7 Uhr zur Abfahrt bereit. Die Vorfreude und Aufregung waren groß und so fiel der Abschied von Eltern und Geschwistern nicht schwer. Nachdem alle Koffer verladen waren, ging es endlich los. Rund 625 Kilometer lagen vor uns. Bei wenig Verkehr erreichten wir den Hafen in Calais pünktlich und so rollten wir bereits am frühen Nachmittag auf unsere Fähre, die Spirit of Britain. Bei blauem Himmel und schönstem Sonnenschein konnten alle die etwa 1,5 Stunden lange Überfahrt nach England genießen. Je näher die Kreidefelsen von Dover rückten, desto mehr wuchs die Aufregung bei den Jugendlichen. Für viele war es der erste Aufenthalt in einem fremdsprachigen Land und in einer ihnen noch fremden Kultur. Eine Woche auf sich alleine gestellt zu sein und sich in einer fremden Sprache verständigen zu müssen, bereitete dem ein oder anderen doch etwas Sorge. Hier waren die vier Nachmittags-AGs, in denen die Fahrt intensiv vorbereitet wurde, für die Jugendlichen eine große Hilfe.
Bereits gegen 17 Uhr englischer Zeit wurde der Zielort Whitstable (Grafschaft Kent) erreicht und die Schülerinnen und Schüler werden auf ihre englischen Gasteltern verteilt.
Das eigentliche Programm startete gleich am ersten Tag mit der Erkundung des kleinen, malerischen Ortes Whitstable. Unterstützt wurde die Gruppe von Andrew Nutter, unserem Ansprechpartner vor Ort, der die Jugendlichen u.a. durch die engen Schmugglergässchen des Ortes führte. Da Whitstable für seine Austernzucht bekannt ist, durfte auch eine entsprechende Austernverkostung natürlich nicht fehlen. Ein weiteres Ziel an diesem Tag war das mittelalterliche Canterbury mit der berühmten Kathedrale und der gut erhaltenden Stadtmauer.
Auch der Besuch des Dover Castle an einem weiteren Tag und die Führung durch die berühmten Wartime Tunnels, tief im Kreidefelsen liegende Bunkeranlagen, die im 2. Weltkrieg eine wichtige Rolle bei der Landesverteidigung spielten, beeindruckten die Jugendlichen.
Die beiden Tagesfahrten nach London mit seinen über 8 Millionen Einwohnern waren sicherlich ein Höhepunkt der Reise. Besucht wurden u.a. natürlich der Buckingham Palace, Westminster mit Big Ben, die Tower Bridge, das Riesenrad London Eye, Piccadilly Circus, Chinatown … Eine Bootsfahrt auf der Themse von Greenwich nach Westminster durfte selbstverständlich auch nicht fehlen.
Bei so vielen Eindrücken, die es zu verarbeiten galt, verging die Woche wie im Flug und manch einem fiel der Abschied von der Gastfamilie schwer … Für viele der jungen Menschen ging eine Erfahrungsreise zu Ende, auf der sie nicht nur ihre kommunikativen und kulturellen Kompetenzen erweitern konnten, sondern auch erfahren haben, dass man das in der Schule Erlernte auch tatsächlich im Alltag anwenden kann.

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6. Ski- und Snowboardfahrt der Loreleyschule nach Seefeld/Tirol

Vom 10.03.-15.03.2019 unternahmen Schülerinnen und Schüler der Realschule plus aus St.Goarshausen nun bereits zum dritten Mal eine Fahrt in die Olympiaregion Seefeld nach Österreich.
In diesem Jahr erwarteten die Gruppe in Seefeld direkt nach der Nordischen Ski-WM optimale Bedingungen mit ausreichend Schnee und toll präparierten Pisten. Trotz anfänglich starken Schneefalls schien am zweiten Tag häufig die Sonne und so machte ideales Wetter das Ski- und Snowboardfahren zu einem ganz besonderen sportlichen Erlebnis.
Aller Anfang ist schwer: In der Hälfte der Gruppe waren in diesem Jahr blutige Anfänger, die zum ersten Mal auf Skiern bzw. Snowboards standen, um die Grundkenntnisse des „Alpinen Skisports“ zu erlernen. Bereits am Ende des ersten Tages gelang es den meisten, einen kleinen Abhang mit den ersten Kurven hinunterzufahren, auch wenn manchmal noch die „Backenbremse“ herhalten musste.
Schon am zweiten Tag bewältigten einige Skifahrer der Anfängergruppe die erste längere blaue Piste. Besonders die Fahrt mit dem Sessellift wurde als einzigartiges Naturerlebnis in der verschneiten Bergwelt und natürlich zum Ausruhen genutzt.
Für die fortgeschrittenen Skifahrer bot das Skigebiet an der Rosshütte (1850m) alle Schwierigkeitsgrade von blauen, roten und auch schwarzen Pisten.
Sie erweiterten ihr skifahrerisches Können, testeten ihre Fähigkeiten im Funpark und lieferten sich Rennen auf der Zeitmess-Strecke (Drive Skimovie).
Mit sehr viel Spaß und Begeisterung an der Bewegung in der freien Natur waren alle Kinder und Jugendlichen dabei und entwickelten ein tolles Miteinander, welches auch in diesem Jahr wieder von Rücksichtnahme und Hilfsbereitschaft geprägt war.
Ein skifreier Tag wurde für eine Winterwanderung nach Seefeld und einen Aufenthalt im Olympiabad genutzt. Diese Erholungspause trug dazu bei, das Naturerlebnis Winterlandschaft zu genießen und sich von den körperlichen Strapazen im warmen Bad zu erholen.
Bei den Abschlussrennen am letzten Skitag zeigten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer, was sie in den letzten Tagen gelernt hatten und voller Stolz und unter großem Applaus konnten alle bei der Siegerehrung am Abend Medaillen und Urkunden in Empfang nehmen. Mit der anschließenden Disco im Hotel wurde der letzte Abend zu einem tollen Abschluss unserer diesjährigen Skifahrt.

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Abend der Betriebe 2019

Alle Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 7 bis 10 hatten Mitte Februar wieder die Gelegenheit, beim „Abend der Betriebe“ Informationen zu unterschiedlichsten Berufszweigen zu sammeln.
Knapp 30 Betriebe und Einrichtungen hatten sich für den Informationsabend angemeldet, der seit über zehn Jahren fester Bestandteil der Berufsorientierung an der Realschule plus ist. Außer den seit vielen Jahren teilnehmenden Firmen konnten in diesem Jahr auch einige neue Vertreter begrüßt werden, so dass das Spektrum der vorgestellten Ausbildungsberufe für die Jugendlichen, aber auch für die begleitenden Eltern, sehr interessant und vielfältig war.
Neben der Agentur für Arbeit, dem Alten- und Pflegeheim Marienberg, dem Loreleyhotel Fetz und dem Polizeipräsidium Koblenz waren Vertreter der Handwerkskammer, der weiterführenden Schulen und vieler Handwerksbetriebe an diesem Abend an der Loreleyschule präsent. Besonders viele Schülerinnen und Schüler zog es zum Vertreter der Bundeswehr, der die militärischen und zivilen Ausbildungsgänge erläuterte.
Es wurden aber nicht nur die jeweiligen Ausbildungsberufe dargestellt, sondern manche Firmen nutzten die Gelegenheit, ihre vielfältigen Betätigungsfelder ganz praktisch zu demonstrieren: So konnten Interessierte bei „Heymann“ ein Fahrzeug im Kleinformat erst zusammenbauen und anschließend gestalten, „Maschinenbau Knecht“ hatte einen Kartonaufrichter mitgebracht und Tierarzt Andreas Presche aus Weisel Utensilien ‚zum Anfassen‘ aus seiner Praxis.
Insgesamt eine gelungene Veranstaltung, bei der jede und jeder Gelegenheit hatte, sich zu informieren, mit Firmenvertretern ins Gespräch zu kommen, Eindrücke zu sammeln und sich eventuell auch schon konkret über Ausbildungsstellen auszutauschen.

Von der Schulbank an die Werkbank
Loreleyschule besucht Firma Heymann in Nastätten

Wie arbeitet man eigentlich in einer Firma für Werbetechnik? Was sind die Aufgaben eines Malers und Lackierers? Schülerinnen und Schüler können sich das oft nur schwer vorstellen. Warum also nicht mit der ganzen Klasse eine Betriebserkundung machen?
Genau dies dachten sich die Klassen 7a und 7b der Grund- und Realschule plus St. Goarshausen mit ihrem Lehrer Kai Sistenich und ihrer Lehrerin Kathrin Heymann-Lorch. Im Rahmen des Unterrichtsfaches „Berufsorientierung“ besuchten die Schülerinnen und Schüler der 7. Klassen der Loreleyschule am 24.01.2019 die Firma Heymann in Nastätten.
Nach einer Begrüßung und Vorstellung des Unternehmens durch Jens Heymann konnten die Schülerinnen und Schüler während einer Führung einen umfassenden Einblick in die vielseitigen Arbeitsbereiche des Familienbetriebes erhalten. Neben der Ausbildung zum/zur MalerIn und LackiererIn können hier auch die abwechslungsreichen Berufe BüromanagerIn, KarosseriebauerIn und WerbetechnikerIn erlernt werden.
Der Theorie folgte die Praxis.
Staunend beobachteten die Schülerinnen und Schüler das Drucken des zuvor geschossenen Klassenfotos auf eine Aludibondplatte, probierten sich in der Malerabteilung an der Schablonentechnik aus und bauten und nieteten kleine Metallautos, welche anschließend auch noch selbst lackiert werden durften. Besonders beeindruckt waren die Jugendlichen von der erst 2017 neu erbauten KFZ Lack- und Karosserieabteilung der Firma Heymann, die mit modernster Technologie ausgerüstet ist.
So verging der Unterrichtsgang wie im Fluge und die Schülerinnen und Schüler konnten neben einigen Erinnerungsstücke auch viele Erfahrungen und Informationen über die vorgestellten Ausbildungsbereiche mit nach Hause nehmen.

Gemeinsam Gutes tun

Die traditionelle Veranstaltung der Loreleyschule „Ein Samstag im Advent“ war wieder ein voller Erfolg. Am 1. Dezember füllte sich das Schulgebäude rasch mit Angehörigen und Freunden der Schülerinnen und Schüler, denn es gab viele weihnachtliche Mitmach- und Essensangebote sowohl im Grundschul- als auch im Realschulbereich der Loreleyschule. So konnten sich die SchülerInnen und ihre Eltern an diesem Tag zunächst einmal besinnlich auf die Weihnachtszeit einstimmen, anschließend durch verschiedenste selbstgemachte Köstlichkeiten schlemmen und auch einen Teil ihrer weihnachtlichen Dekoration in Eigenregie basteln.
SchülerInnen, LehrerInnen und Eltern verbrachten aber nicht nur einen abwechslungsreichen Vormittag im regen Austausch miteinander, sondern die Zeit wurde auch genutzt, um erneut Gutes zu tun. So hatten die Schüler- und Elternvertreter gemeinsam mit den Lehrkräften und der Schulleitung der Loreleyschule bereits bei der Vorbereitung beschlossen, die Hälfte der Einnahmen dieses Tages der Stiftung Bärenherz zu spenden. Diese Stiftung, die u. a. ein Kinderhospiz in Wiesbaden betreibt, fördert und unterstützt Projekte und Einrichtungen für unheilbar kranke Kinder, die eine begrenzte Lebenserwartung haben. Weitere Informationen zur Stiftung finden Sie auf www.baerenherz.de.
Am Montag, den 14. Januar, war es dann endlich soweit. Die Schulleitung der Loreleyschule mit ihrem neuen Schulleiter Christian Schüler, Vertreter des Elternbeirates sowie Julian Allmeroth und Goncalo Fernandes für die Schülervertretung durften Frau Marie-Christin Kunz von der Stiftung Bärenherz voller Stolz einen Scheck in Höhe von 2.000,- Euro überreichen.
Dies zeigt erneut, dass man große Ziele gemeinsam leichter erreichen kann.

Autorenlesung an der Loreleyschule mit Anna Bodenbach

Am 18.01.2019 hatte die Loreleyschule die hiesige Schriftstellerin Anna Katharina Bodenbach zu Gast.
Sie las den Schülerinnen und Schülern der Klassenstufe 7 und 8 aus ihrem Kriminalroman „Revanche“ vor. In dem Krimi wird eine Leiche im Wiesbadener Schlosspark entdeckt und die Fährte des Mörders aufgenommen. Thematisch passte der Stoff genau zum Unterricht der Klassenstufe 7, in dem ebenfalls Kriminalgeschichten durchgenommen wurden.
Darüber hinaus erzählte die junge Autorin aus Dessighofen, dass sie unter einem Pseudonym schreiben und als Ghostwriterin arbeiten würde. Sie erläuterte den interessiert lauschenden Zuhörerinnen und Zuhörern den Recherche- und Schreibprozess und wie sie ihr Hobby zum Beruf gemacht hatte.
Die vielen Fragen spiegelten das große Interesse der Schülerschaft wieder.
Die spannenden, aber auch humorvollen Lesestellen machten die Veranstaltung zu einer gelungenen Autorenlesung, die sich als fester Baustein des Leseförderkonzeptes an der Loreleyschule etabliert hat.

Innenminister Roger Lewentz besucht die Loreleyschule

Frostige Temperaturen herrschten am frühen Freitagmorgen, als Innenminister Roger Lewentz die Loreleyschule St. Goarshausen besuchte. Der Empfang dagegen fiel warm und herzlich aus, denn eine Gruppe von Grundschulkindern sang zur Einstimmung: „Wenn wir uns begegnen, sagen wir hallo“ und sorgte damit für einen fröhlichen Auftakt des Besuchs. Dieser fand im Rahmen der „Wochen der Realschulen plus“ statt und rückte das Konzept und die Vorzüge dieser Schulform stärker ins allgemeine Bewusstsein.
Begleitet wurde Herr Lewentz von seinem persönlichen Referenten Herrn Weiland und einer kleinen Delegation, die auf vielerlei Weise einen kurzen Einblick in den Schulalltag der Realschule plus erhielt. Herr Bürgermeister Groß vertrat in dieser Runde die Verbandsgemeinde Loreley als Schulträger, Frau Schönauer-Gragg das für Bildung zuständige Ministerium des Landes Rheinland-Pfalz und Herr Stahl die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion. Von Seiten der Schule waren natürlich Vertreter der Schülerinnen und Schüler, der Elternvertretung, des Personalrats und die gesamte Schulleitung beteiligt.
Auf die Begrüßung durch Herrn Schüler, den neuen Schulleiter der Loreleyschule, folgte eine kurze Rede des Innenministers. Herr Lewentz, der in Kamp-Bornhofen beheimatet ist, stellte die Bedeutung der Realschulen plus heraus. Gerade viele Industrie- und Handwerksbetriebe schätzten die Realschule plus als eine Schule, die neben der theoretischen Bildung auch viel Wert auf Praktisches lege. Er unterstrich die wichtige Rolle der Loreleyschule für die gesamte Region. Die Vergangenheit habe bislang gezeigt, dass die Schülerinnen und Schüler an dieser Schule das nötige Rüstzeug erlangten, um eine erfolgreiche Ausbildung zu absolvieren. Sowohl das Kollegium und die Elternvertretung als auch den Schulträger habe er stets als außerordentlich engagiert erlebt, was ein anschließender Rundgang durch die Schule bestätigte. Die Fachräume sind dank der enormen Unterstützung durch den Schulträger sehr gut ausgestattet, und jeder Klassenraum wird bald über ein interaktives Whiteboard verfügen.
Die Vielfalt eines Schulalltags erlebte Herr Lewentz dann beim Gang durch die Gebäude: Rhythmussession im Musikraum, Informationstechnologie im PC-Raum, Fitness und Ausdauer in der Sporthalle. Zwischendurch blieb aber auch noch genügend Zeit für einen Blick in die Lehrküche und die Mensa und ebenso für einen Informationsaustausch mit den Schulsozialarbeiterinnen der Schule.
Im Anschluss fand eine kleine Runde statt, an der auch einige Kolleginnen und Kollegen der Schule in verschiedenen Funktionen teilnahmen, um beispielsweise bedeutende Konzepte speziell den Schulstandort betreffend vorzustellen. Ohne Schnörkel beantwortete Herr Lewentz die Fragen, die ihm Elternvertreter und SV-Mitglieder stellten. Da der Zeitplan eng gestrickt war, musste der Innenminister nach der Fragerunde aufbrechen, doch zuvor machte er allen Beteiligten deutlich, dass die Loreleyschule eine gute Schule sei. Er komme gerne wieder.
Den verbliebenen Gästen erläuterte Herr Erlei als UNESCO-Koordinator der Schule, was die Loreleyschule als Mitarbeitende UNESCO-Projektschule bislang alles auf die Beine gestellt hat. Die Liste war lang – angefangen vom Tante Lore-Laden über den Schulweinberg bis hin zu Schulsanitätern, Streitschlichtern und Busscouts, um nur einige Bereiche zu nennen, in denen die Loreleyschule aktiv ist. Projekte rund um das Welterbe sowie Demokratie- und Menschenrechtsbildung sind die Schwerpunkte der Loreleyschule, und für den Alltag heißt das: UNESCO ist für die Schulgemeinschaft eine Haltung, die auf Respekt fußt, und genau diese Haltung will das Kollegium den Schülerinnen und Schülern vermitteln.

Ein Samstag im Advent –
Schulgemeinschaft der Loreleyschule läutet die Adventszeit ein

Am Samstag, den 01.12.2018, verwandelten sich die Schulgebäude der Loreleyschule wieder einmal in eine wunderbare Weihnachtswelt. Wie alle zwei Jahre veranstalteten Schülerschaft, Eltern und Kollegium wieder den „Samstag im Advent“, der allen Gästen vielfältige weihnachtliche Aktionen bot.
Für die Kinder der Grundschule und deren Eltern begann dieser Samstag mit einer Theatervorstellung des „Pinocchio“, aufgeführt von Manfred Kesslers Theater Chapiteau.
Überraschend schaute am Ende der Aufführung Bischoff Nikolaus vorbei, der anschließend die Kinder in den Klassen besuchte und auch beschenkte.
Die SchülerInnen der Realschule konnten an einer besinnlichen Andacht teilnehmen, die von Religionslehrerinnen vorbereitet und geleitet wurde.
Anschließend wurden alle Räume für die zahlreichen Gäste geöffnet und jeder war eingeladen, sich am Geschehen zu beteiligen. Alle Klassen hatten Mitmach- oder Bastelangebote vorbereitet, von Sternen über Weihnachtsbäume in verschiedensten Farben und Formen bis zu Weihnachtsmännern oder Christbaumschmuck: Für jeden Geschmack und jede Altersgruppe gab es die Möglichkeit, das ein oder andere Weihnachtsgeschenk anzufertigen oder zu kaufen. Zwischendurch blieb immer wieder auch Zeit für Gespräche oder eine Pause für die kulinarischen Genüsse, die angeboten wurden: Süßes in vielen Variationen wie Waffeln, Crêpes oder Kuchen von der Kuchentheke des Schulelternbeirats, Herzhaftes wie Hot Dogs, Pizzabrötchen oder Kartoffelsuppe, die von der Jugendherberge Kaub gespendet und auch serviert wurde. Mehrfach klang in den liebevoll dekorierten Klassen und Gängen schwungvolle Weihnachtsmusik an, denn die Musik-AG hatte ihren Aufführungsort kurzerhand in den Flur verlegt und animierte Kinder, Jugendliche und deren Eltern zum Mitsingen und Mitspielen.
Der Schulelternbeirat hatte nicht nur Kaffee und Kuchen im Angebot, sondern auch Lose für eine Wichteltombola, bei der eine Vielzahl gespendeter Preise auf die Gewinner warteten.
Während die Hälfte des Erlöses dieses Tages zur Ausgestaltung des Schullebens verwendet werden soll, wird die andere Hälfte der Stiftung Bärenherz gespendet.

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Die Veröffentlichung erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rhein-Zeitung.

Japanische Schülerinnen und Schüler zu Gast an der Loreleyschule

Inzwischen besuchten schon zum fünften Mal japanische Schülerinnen und Schüler aus Inuyama die Loreleyschule.
Sie wurden von dem neuen Rektor Christian Schüler begrüßt und machten anschließend mit Schülerinnen und Schülern der 8. Klasse einen Schulrundgang, bei dem sie alle Fachräume und auch das Schwimmbad besichtigen konnten.
Dann hielten sie PowerPointPräsentationen, um den deutschen Schülern ihre Heimatstadt, ihre Schule und die japanische Kultur näher zu bringen. Nach einer gemeinsamen Englischstunde, in der gemeinsam gelernt wurde, stellten sie schnell fest, dass sich der Unterricht in beiden Ländern besonders darin unterscheidet, dass in Japan der Lehrer mit den Schülern kaum spricht und die Schüler sehr viel schreiben müssen. Bei einem kleinen Imbiss ließen sie sich viele regionale Lebensmittel wie z.B. Laugenbrezeln und selbstgemacht Dips schmecken. Zum Schluss wurde den deutschen Schülern mit den japanischen Schriftzeichen die Kalligrafie (Kunst des Schönschreibens) nähergebracht. Die Verständigung fand auf Englisch und mit Hilfe einer Dolmetscherin statt. Die deutschen Schüler waren sehr überrascht, dass die japanischen Schüler in der Schule Uniformen tragen müssen und sie sich auch nicht schminken dürfen.
Die Loreleyschule freut sich schon auf den nächsten Besuch im kommenden Herbst, denn das Interesse am Kennenlernen der jeweils anderen Kultur ist von beiden Seiten sehr groß. Auch tauschten die Beteiligten Email-Adressen aus und vereinbarten, im Rahmen des UNESCO-Netzwerkes, das gemeinsame Arbeiten an Projekten.
Ein besonderer Dank gilt dem Stadtbürgermeister Manfred Baumert und seiner Mitarbeiterin Pia Martin, die diese interessante Begegnung ermöglicht haben.

Kinder der Loreleyschule auf Entdeckungstour in der Bücherei in Weisel

Damit Lesen zu einer Freizeitbeschäftigung werden kann, sind neben dem Lesenkönnen auch gute und altersgerechte Angebote wichtig.
Die Klassen 2c und 3c der Loreleyschule nutzten an einem Vormittag die Möglichkeit, die Bücherei in Weisel einmal ganz für sich haben, um dort intensiv stöbern zu können.
Eine genaue Einführung in die sehr umfangreiche und mit vielen aktuellen Büchern ausgestattete Bücherei bekamen die Kinder von Frau Fischer und Frau Erlenbach. Gespannt lauschten sie den Vorlesungen der beiden Mitarbeiterinnen.
Einige Schüler und Schülerinnen waren von der Bücherei so angetan, dass sie jetzt regelmäßige Besucher und Leser sind.

Hein-Knack-Theater wieder an der Loreleyschule

Wiedersehen mit einem guten Bekannten: "Augen zu und wünscht euch die Landung eines außerirdischen Wesens!", so nimmt der Akteur, diesmal als "Flux Flimmermann vom Planeten Fernsiehda", die Kinder mit in seine Welt.
Wie auch in den vergangenen Jahren versteht es der Schauspieler, die Grundschulkinder in seinen Bann zu ziehen. Verkleidet als Außerirdischer von einem Planeten am anderen Ende der Milchstraße mit drei Monden, grünen Wolken, blauen Riesenblumen, weißem Gras und noch Vielem mehr, erzählt er den Kindern von seiner Lieblingsbeschäftigung: Fernsehen!
Auf Fernsiehda machen das alle, und zwar von morgens bis abends! 3333 Programme - man schaltet hin und her, um keine Sendung zu verpassen. Und dann passiert es... Auf dem Planeten sind alle Fernseher dunkel! Flux Flimmermann weiß nicht, was er ohne das Fernsehprogramm tun soll, auch wenn er, so erzählt er den Kindern, manche Sendungen wie von Dracula, Monstern oder Gespenstern, sehr gruselig findet und sogar Albträume davon bekommt. Flux kann nicht verstehen, dass die Kinder ihm raten, solche Filme nicht anzuschauen oder statt Fernsehen zu schauen draußen mit Freunden zu spielen. Sein Freund "Roxi 305", der halbintelligente Roboter, rät ihm ab, auf die Vorschläge einzugehen. Doch Flux findet Spaß am Spiel der Kinder, die voller Überzeugung vom übermäßigen Fernsehkonsum abraten und mit heißer Begeisterung Flux in ihre Spiele verwickeln!
Als König mit Krone müssen alle tun, was er befiehlt, mit einem Jo-Jo lässt sich toll spielen und mit einer Handpuppe kann man lustige Geschichten erfinden. Überzeugt davon, dass es außer Fernsehen noch viel mehr gibt, will Flux nach der Heimkehr auf seinen Planeten in einer Versammlung alle Flimmerfrauen und -männer auch davon überzeugen. Nachdem sich "Roxi 305" wieder meldet und verkündet, dass das Fernsehen auf Fernsiehda in 8 Tagen wieder funktioniert, nimmt Flux die Kinder in einem Countdown in einem Raumschiff mit auf seinen Planeten, damit sie dort allen anderen Außerirdischen das "Spielen" beibringen können.
Auch in diesem Jahr wurden die beiden Theatervorstellungen für alle Grundschülerinnen und Grundschüler wiederholt durch die großzügige Übernahme der Gesamtkosten durch den Förderverein der Loreleyschule möglich gemacht.
Vielen Dank dafür!

Viel Action und Spaß bot die Ferienfreizeit der Loreleyschule

In diesem Jahr freuten sich Michelle Schröder und Tina Lohse (Schulsozialarbeiterinnen der Loreleyschule) sehr über die Anmeldungen zur angebotenen Ferienfreizeit und begrüßten 9 SchülerInnen hierzu in der 4. Ferienwoche.
Den teilnehmenden SchülerInnen konnte ein vielseitiges und abwechslungsreiches Programm geboten werden. Darunter zum Beispiel Programmpunkte wie ein Ausflug zur nahegelegenen Rodelbahn, ein Parcours in der Turnhalle und eine Chaos-Ralley auf dem Schulgelände.
Das schöne Wetter wurde genutzt, um an einen Nachmittag Wasserspiele zu veranstalten und mit XXL-Seifenblasen, sowie selbst gestalteten Leinwänden kreativ zu werden. Außerdem wurde man durch witzige Kreidezeichnugen und der richtigen Perspektive zu Superwomen, einem Rockstar auf der Bühne oder schwebte an Luftballons zwischen den Wolken.
Teamfähigkeit zeigten die SchülerInnen auch beim gemeinsamen Zubereiten des Mittagessens sowie das anschließende Abwaschen und Aufräumen.
Zum Abschluss einer wunderbaren Woche fuhr die Gruppe mit dem Zug nach Koblenz, dort mit der Seilbahn auf die Festung Ehrenbreitstein, um dort eine Runde Adventure Golf zu spielen, sich auf dem Abenteuerspielplatz auszutoben und gemeinsam ein Eis zu genießen.
Auch im nächsten Jahr ist bereits geplant, die Ferienfreizeit wieder anzubieten und noch weitere SchülerInnen mit dem Angebot locken zu können.

Einweihung der neuen Wartehäuschen

Ein gemeinsames Projekt stämmten die Schülerinnen und Schüler der Loreleyschule mit ihrem Förderverein und der Verbandsgemeinde Loreley.
Der Wunsch der Schülerinnen und Schüler nach Unterstellmöglichkeiten während der Wartezeiten auf ihre Busse war groß
. Sie waren dabei in der Vergangenheit immer Wind und Wetter ausgesetzt. Um dies zu ändern setzte sich die Schülervertretung mit ihrem Vertrauenslehrer Torsten Rindsfüsser aktiv für den Bau von zwei Wartehäuschen bei der Verbandsgemeinde Loreley ein. Nach einigen Verhandlungen könnte die Wartehäuschen gemeinsam mit der Unterstützung der Verbandsgemeinde, der SV und des Fördervereins der Loreleyschule realisiert werden.
Bei der feierlichen Einweihung dieser neuen Wartehallen nahmen auch der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Loreley Werner Groß und der Vorsitzende des Fördervereins der Loreleyschule Dieter Clasen teil.

Loreleyschule startet Aktion zum „Welttag des Buches“

Um die Leselust und die Freude an Büchern zu steigern, fuhr die Klassenstufe 5 der Loreleyschule nach Nastätten und besuchte dort das Bücherland und das Heimatmuseum „Blaues Ländchen“.
Im Bücherland Nastätten starteten die Schülerinnen und Schüler unter Anleitung von Frau Koch eine spannende Rallye und setzten sich mit Bestsellern, spannenden Abenteuergeschichten und vielen weiteren tollen Büchern auseinander.
Zum Abschluss erhielt jedes Kind ein actionreiches Buch, das nun im Unterricht behandelt wird. Der anschließende Besuch im Museum gab Einblicke in das Leben vor 100 Jahren und zeigte, wie schwer und anstrengend das Leben ohne Elektrizität, Handy und Computer gewesen sein musste. Die ehemalige Grundschuldirektorin Frau Deinet führte die Kinder durch das ganze Gebäude und machte Geschichte begreifbar. Den Schülerinnen und Schülern fiel die „alte“ Schrift, das Sütterlin, auf. Auch dies wird nun im Deutschunterricht aufgegriffen und alle dürfen sich an dieser „Geheimschrift“ erproben.
Höhepunkt der Museumsführung war das „Platznehmen“ in der Klasse vor 100 Jahren. Nicht nur die Schülerinnen und Schüler, nein auch die Lehrer interessierten sich besonders für den strengen Strafenkatalog von damals.
Insgesamt war es eine lehrreiche Aktion zum Welttag des Buches und eine Vertiefung der jahrelangen Kooperation zwischen dem Bücherland Nastätten, dem Museum „Blaues Ländchen“ und der Loreleyschule.
Ein herzliches Dankeschön geht an Frau Koch und Frau Deinet, die die Klassen an diesem Tag toll unterstützt haben.

„Olympia ruft: Mach mit!“
Die Jahrgangsstufen 5 und 6 der Loreleyschule erleben Fairplay und entwickeln ihre Klassen zum Team

Mit dem bundesweiten Programm „Olympia ruft: Mach mit!“ erwacht auch an der Loreleyschule der Olympische Geist. Die Klassenstufen 5 und 6 erlebten einen wichtigen Baustein des Programmes, das von symbioun e.V., der Deutschen Olympischen Akademie (DOA) und der Techniker Krankenkasse (TK) angeboten wird.
Der Startschuss fiel an der Loreleyschule vor einem Jahr. Mit dem Programm soll Wertevermittlung im und durch Sport gefördert werden. Unter Zuhilfenahme von Arbeitsmaterialien soll respektvolles und faires Miteinander geschult werden, das zu geistigen, ethischen und sozialen Erfahrungen und Erlebnissen führt.
Am vergangenen Freitag war es dann soweit: Drei Klassen begaben sich auf eine olympische Reise, die noch lange nicht beendet sein wird. Im Gegenteil, die Planungen zielen darauf hin ab, dass möglichst viele Klassen der Schulgemeinschaft ebenfalls in den Genuss kommen, an einem der angebotenen Bausteine teilzunehmen. Der Abschluss soll ein großes Schulsportfest sein, das sicherlich für alle ein außergewöhnliches Erlebnis darstellen wird.
Doch bis dorthin geht es zunächst vor allem noch darum, den sportlichen, olympischen Gedanken in den Schulalltag zu integrieren und alle an der Schulgemeinschaft beteiligten davon zu überzeugen, dass sportliche Bewegung positive Effekte für Körper und Geist mit sich bringt.

Loreleyschule auf Sprachreise

Studienfahrt nach England vom 11. bis 16. März 2018

43 Schülerinnen und Schüler der Loreleyschule konnten in diesem Jahr an der Sprachreise nach Whitstable/Herne Bay in der Grafschaft Kent teilnehmen. In den englischen Gastfamilien wurden sie herzlich aufgenommen und bestens verpflegt. Dabei fielen nach und nach die Hemmungen, sich in der Fremdsprache verständlich zu machen.
Danach machten sie eine Stadtführung durch den Badeort Whitstable. Direkt am Meer entlang führte die Wanderung an der ehemaligen Austernfabrik vorbei zur engsten Straße des Ortes, Squeeze Gut Alley, die an der schmalsten Stelle 60 cm breit ist. Beim anschließenden „town quiz“ gelangten die Schülerinnen und Schüler alle zum vereinbarten Ziel und fuhren von dort aus mit ihren Lehrerinnen Wiebke Machner und Waltraud Schlegel in die mittelalterliche Stadt Canterbury, die bekannt ist für ihre imposante Kathedrale und die mittelalterlichen Fachwerkhäuser.
Die Metropole London wurde an zwei Tagen besucht. Nach der Schiffstour von Greenwich zum Tower of London ging es hoch hinauf zur Tower Bridge, wo man aus luftiger Höhe durch Glasbausteine nach unten auf Themse und Brücke sehen konnte. Auch das London Eye war für alle ein ganz besonderes Highlight. In ca. 30 Minuten erlebte die jungen Leute, wie sich Big Ben und die Houses of Parliament langsam in kleine Modellbauten verwandelten. In der Ferne ließ sich sogar das Wembley Stadion erkennen. Natürlich gehörten zum London-Programm auch der Buckingham Palast, Trafalgar Square, Piccadilly Circus, Chinatown, St. James’ Park, Whitehall und die Pferdewache der Königin. Besonders begeistert zeigten sich die Teenager aber von dem Trendsetter-Markt in Camden Town, gibt es dort doch die Mode für junge, flippige Menschen.
Weitere Tagesausflüge gingen bei trockenem Wetter und Sonnenschein an die Südküste nach Hastings und Rye.
Nach einer Woche in England bei Gastfamilien und typisch englischem „way of life“ fiel der Abschied manch einem schwer.
Doch schon jetzt steht der Termin für die Fahrt im Jahr 2019 fest: Die nächste Englandfahrt findet von 31.03. bis 05.04.2019 statt und dann heißt es wieder „Welcome to England“.

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5. Ski- und Snowboardfahrt nach Seefeld/Tirol

Wintersportbegeisterte Loreleyschüler unterwegs in den Bergen Vom 25.02.-02.03.2018 unternahmen 28 Schülerinnen und Schüler unserer Schule eine Fahrt in die Olympiaregion Seefeld nach Österreich.
Untergebracht waren wir im Hotel „Alpenkönig“, das nicht weit entfernt vom Skigebiet liegt und von dem aus wir mit dem Skibus in wenigen Minuten die Bergbahn an der „Rosshütte“ erreichten. Die Bedingungen waren nahezu perfekt, es gab reichlich Schnee und toll präparierte Pisten. Trotz anfänglich starkem Frost schien häufig die Sonne und so machte das tolle Wetter das Ski- und Snowboardfahren zu einer wahren Freude.
Die Kinder hatten an drei Skitagen Gelegenheit, erste Erfahrungen mit Skiern und Snowboards zu machen oder auch ihr bereits erworbenes Können zu erweitern.
In drei Gruppen (Anfänger, Fortgeschrittene und Könner) waren die Skifahrer mit je einem unserer Skilehrer auf den für sie geeigneten Pisten unterwegs und machten erhebliche Fortschritte. Auch die Snowboarder wurden gesondert in einer Gruppe von einem unserer Lehrer unterrichtet. Mit sehr viel Spaß und Begeisterung waren die Kinder und Jugendlichen bei der Sache und entwickelten ein tolles Miteinander, welches von Rücksichtnahme und Hilfsbereitschaft geprägt war. Die „Großen“ halfen den Kleineren geduldig bei anfänglichen Problemen mit der Ausrüstung und natürlich sprach man sich gegenseitig Mut zu, wenn es mal nicht so klappte und mancher meinte, mit den Kräften am Ende zu sein.
Ein skifreier Tag wurde für eine Winterwanderung nach Seefeld und einem Aufenthalt im Erlebnisbad des Olympiazentrums genutzt. Diese Erholungspause war wichtig, um die Kräfte für die Abschlussrennen zu sammeln, welche am letzten Skitag stattfanden.
Alle Teilnehmer/ -innen kämpften in ihren Gruppen bei einem Slalom-Abfahrtsrennen um die beste Zeit. Sieger in den jeweiligen Gruppen wurden:
Anfänger: Lukas Ringel (Klasse 5a)
Fortgeschrittene: Alexander Tischler (Klasse 7a)
Könner („Racer“): Patrick Schuld (Klasse 9c)
Snowboarder: Niclas Krist (Klasse 9a)
Diese Skifahrt war wieder ein voller Erfolg und alle Schülerinnen und Schüler kehrten mit vielen neuen Eindrücken und schönen Erinnerungen an die winterliche Bergwelt und an das gemeinsame Miteinander zurück.

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Autorenteam stellt "Befreiungsschlag" vor

Was passieren kann, wenn man seine Wut und Aggression nicht mehr unter Kontrolle hat, stellte das Duo Stefan Gemmel und Uwe Zissner am 29.1.2018 eindrucksvoll den Klassenstufen 8 und 9 an der Loreleyschule vor: Dem Gefühl der Befreiung folgt nach circa 20 Sekunden das Bewusstsein der Konsequenzen und der Angst vor den Folgen. So kann ein Schlag das Leben des Opfers als auch des Täters für immer verändern...
Stefan Gemmel, dem 2007 das Bundesverdienstkreuz überreicht wurde, berichtete davon, wie er ein Jahr strafffällig verurteilte Jugendliche in einem AGT (Anti-Gewalt-Training) begleitete und wie daraus die Figur "Mike" im Buch erwuchs. Wortgewandt, humorvoll und sympathisch, dabei aber trotzdem ernsthaft und respektvoll wurde das Thema den Schülern erörtert. Dabei wurden auch die Themen Mobbing und "falsche Freunde" aufgegriffen, aber auch Lösungsansätze und Hilfe für die Betroffenen aufgezeigt. Begleitet wurde die Lesung von kleineren Mitmachübungen, die Herr Zissener anleitete, und die eindrucksvoll zeigten, wie aus Druck Gewalt entstehen kann.
Es wurde schnell klar, dass das Buch die Lebens- und Erfahrungswelt der Schülerinnen und Schüler aufgreifen würde und so zeigten sich viele im Publikum persönlich betroffen und motiviert, das Buch zu lesen.
Nach einer abschließenden Fragerunde konnten die Schülerinnen und Schüler Autogrammkarten erhalten und das Buch mit Widmung und Autogramm gleich erwerben.
Insgesamt war die Veranstaltung ein gelungener Baustein zum Konzept der Leseförderung an der Loreleyschule und ein wichtiger Beitrag für unsere Philosophie der gewaltfreien Schule.

Gemeinsam für ein großes Ziel

Joshua Kiesch ist 13 Jahre alt und eigentlich ein ganz normaler, fröhlicher Junge. Er geht gerne zur Schule und ist leidenschaftlicher Fußballfan. Seine angeborene Muskelkrankheit mit dem Namen „spinalen Muskelatrophie“ führt allerdings dazu, dass er seit seiner Geburt auf den Rollstuhl angewiesen ist.
So waren auch in der Vergangenheit gemeinsame Familienausflüge für die Familie aufwendiger, als dies bei anderen Familien der Fall ist. Momentan kann Joshi, wie er von den meisten Menschen liebevoll genannt wird, an diesen Ausflügen nicht mehr teilnehmen, da er zu groß für das bisherige Familienauto geworden ist. Ein neues Auto mit zugehörigem Spezialumbau kostet ca. 40000 Euro und ist für die Familie alleine finanziell nicht zu stemmen.
Nachdem schon einige Privatspenden bei der Deutschen Muskelstiftung eingegangen waren, trat die Schülerschaft der Loreleyschule am 16.11.2017 zum organisierten Spendenlauf für Joshi an. Alle Schülerinnen und Schüler suchten sich im Vorfeld Sponsoren, die einen festgelegten Geldbetrag für jede erlaufene Runde spendeten. Bis zu 30 verschiedene Unterstützer konnten die Schülerinnen und Schüler in ihren Heimatorten von dem Vorhaben überzeugen, sodass auch kleine Beträge Joshi ein Stück näher an sein großes Ziel bringen. Insgesamt liefen alle Loreleyschüler zusammen für Joshi ca. 3000 Kilometer, was der Strecke von St. Goarshausen nach Rom und zurück entspricht.
Dies zeigt zum einen die große Spendenbereitschaft der Region und zum anderen den Zusammenhalt der Loreleyschule für die Mitglieder ihrer Gemeinschaft. Und so trafen sich alle Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrkräften am 12.12.2017 auf dem Schulhof, um dabei zu sein, wenn die Schülervertreter der Loreleyschule Joshi einen Scheck über die sagenhafte Summe von 12667 Euro überreichen.
Joshi ist zwar noch immer nicht an seinem Ziel, aber ein großer Schritt ist jetzt getan. Wenn Sie Joshi mit kleinen oder großen Beträgen unterstützen wollen, können Sie an die Deutsche Muskelstiftung spenden. Viele Menschen können gemeinsam das schaffen, was für einzelne unerreichbar scheint.
Empfänger: Deutsche Muskelstiftung
IBAN: DE11 6602 0500 0008 7390 00
Stichwort: Joshi

Zehntklässler informieren Mitschülerinnen und Mitschüler zum Welt-AIDS-Tag

Auch in diesem Jahr nahmen die Zehntklässler am ersten Dezember wieder das (Info-) Heft an der Loreleyschule in die Hand, um die Schülerinnen und Schüler der achten Klassen zum Welt-AIDS-Tag zu informieren.
Nach fast zweiwöchiger Vorbereitung hatte die 10a eine Menge zu bieten: So konnten sich die übrigen Lerngruppen an einem Infostand mit Postern und Plakaten über die aktuelle Verbreitung von AIDS in Kenntnis setzen und bei einem Lernparcours Fragen zur Ansteckung mit dem HI-Virus beantworten. Als praktische Übung wurde zudem der professionelle Umgang mit Kondom als wichtige AIDS-Prävention geübt.
Im Anschluss daran folgten die Achtklässler einem Vortrag über die Geschichte und die Behandlung von AIDS wobei das Programm durch selbst gedrehte Kurzfilme aufgelockert wurde. Den Abschluss bildete eine Podiumsdiskussion, in der Ängste und Befürchtungen diskutiert wurden. Hierbei wurde deutlich, wie wichtig ein andauernder Austausch zum Thema HIV und AIDS ist.
Mit selbst gebackenen AIDS-Schleifen im Gepäck ging es zurück in die eigenen Klassen. Der dabei erwirtschaftete Gewinn wurde der AIDS-Hilfe Koblenz e.V. gespendet.
Auch zukünftig sind, gerade als interessierte UNESCO-Projektschule, weitere Präventionsprojekte mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten im Rahmen der Menschenrechtsbildung geplant.

Innenminister besucht Loreleyschule
Schülerinnen und Schüler der Stufe 10 im Gespräch mit Roger Lewentz

Am 9. November, dem deutschen Schicksalstag, hatten die Zehntklässler/innen der Realschule plus Loreleyschule die Gelegenheit, mit dem Minister des Innern und für Sport, Roger Lewentz, über die Zukunft der Region Oberes Mittelrheintal zu diskutieren.
Der Schulbesuchstag der Abgeordneten des Landes findet traditionell an diesem Datum statt, dem Tag glücklicher und schrecklicher Momente der deutschen Geschichte.
Aus diesem Grunde begann die Veranstaltung mit dem Gedenken an die Reichspogromnacht am 9. November 1938 und den Schrecken der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft. Ebenso thematisiert wurde die Ausrufung der ersten deutschen Republik durch Philipp Scheidemann 1918, aber auch der Fall der Berliner Mauer 1989 als Meilensteine der demokratischen Entwicklung.
Im anschließenden Gespräch mit dem Minister wurde deutlich, dass Roger Lewentz sich nicht nur sehr stark mit der Region identifiziert, sondern auch engagiert für die Belange der Menschen in diesem Bereich eintritt. Gut vorbereitet auf diesen besonderen Gesellschaftslehreunterricht, nutzten die Jugendlichen dann auch die Gelegenheit ihre Fragen und Bedenken zur aktuellen Landespolitik loszuwerden.
„Wird es tatsächlich ab 2017 Nachtfahrverbote bzw. Tempolimits geben, wenn nicht mindestens 50% der Güterzüge der Deutschen Bahn mit leiseren Bremssystemen ausgestattet werden?“ Dies war eine der Fragen, die den jungen Menschen auf den Nägeln brannte, und die der Minister mit einem klaren Ja beantwortete. Informationsbedarf hatten die Loreleyschüler auch bezüglich der Entwicklung des Planungsvorhabens zum Bau der Mittelrheinbrücke. Auch die Situation der Fährbetreiber wurde hierbei diskutiert. Ein weiteres aktuelles und regionales Thema war die Neugestaltung des Loreley Plateaus. Minister Lewentz machte dazu den interessanten Vorschlag, einen Referenten in die Loreleyschule einzuladen, der das Planungsvorhaben detailliert erläutern kann. Wie vernetzt all diese Themen untereinander sind, konnten die Loreleyschüler anhand der Zukunftsvision „Buga 2031“ erkennen. Ob Erhaltung des Unesco Welterbe Oberes Mittelrheintal, Rheinbrücke, Neugestaltung des Loreleyplateaus, erforderlich ist das Mitdenken und –gestalten jedes Einzelnen. Und Roger Lewentz animierte und ermutigte die Jugendlichen dazu, aktiv und kreativ die Belange der Region mitzutragen und an politischen Entscheidungen teilzunehmen.

3. Schulpolitisches Gespräch mit großen Themen
Gemeindevertreter und Schule besprachen Zukunftsthemen der Loreleyschule

Zum nunmehr 3. Mal fand an der Loreleyschule in St. Goarshausen ein schulpolitisches Gespräch zwischen den Verbandsgemeinderäten und den Vertretern der Schule statt. Im Mittelpunkt der mehrstündigen Unterredung standen schulinhaltliche als auch materiell-technische Themen. So wurde seitens der Schule und der Verbandsgemeinde hervorgehoben, dass für das kommende Jahr eine Anerkennung als Ganztagsschule im Sekundarstufenbereich immer wahrscheinlicher wird. Ein entsprechendes Ministerschreiben liegt der Gemeindeverwaltung vor.
leiben die Anmeldezahlen für die Ganztagsbetreuung in der Realschule plus weiterhin so, wie in den letzten beiden Jahren, dann kann die Loreleyschule bald auf eine bessere Personal- und Finanzausstattung vom Land hoffen und der Schulträger würde damit ebenfalls finanziell entlastet.
Ein wichtiges Projekt stellt zukünftig neben der bewährten Form der Förderung von Schülern mit Lernschwierigkeiten die Begabtenförderung dar. Mit der Initiative „Campus-Schulen“ bietet man den Jugendlichen ab der Klassenstufe 9 eine zusätzliche und interessante Förderung ihrer Talente und Begabungen an. Teilnehmende dieses Vorhabens werden gezielt in bestimmten Kompetenzen gefördert und lernen das Arbeiten und Leben nach dem Realschulabschluss an weiterführenden Schulen und Hochschulen kennen. So wird der Weg nach dem Realschulabschluss zum Studium für Loreleyschüler leichter und realistischer. Bereits seit 1 1/2 Jahren ist die Loreleyschule als "interessierte" UNESCO-Projektschule im UNESCO-Netzwerk vertreten. In diesem Jahr erfolgt die Antragstellung um "mitarbeitende" UNESCO-Projektschule zu werden. Dieses Vorhaben wurde seitens der Politiker besonders gewürdigt.
Die Gesprächsrunde verständigte sich außerdem über die erforderlichen Investitionen und damit die Schlussfolgerungen für den Schulhaushalt im Kalenderjahr 2017. Hier wurde auch die Frage nach der weiteren Trägerschaft erörtert. Ziel der Verbandsgemeinde Loreley sei es, die Trägerschaft der Loreleyschule auch künftig zu behalten. Allerdings ist es notwendig, dass der Landkreis den Schulaufwand aus der Kreisumlage herausrechnet und die Gemeinde um diesen Betrag entlastet.
Alle an diesem Gespräch Beteiligten waren sich darüber einig, dass die Tradition des schulpolitischen Gespräches auch im nächsten Schuljahr fortgesetzt werden muss.

45 Jahre Loreleyschule:
Schulfest am 21. Mai 2016

Die ersten Eindrücke vom Schulfest:

[Bilder >>]

Zeitungsbericht vom 24.5.2016:

Die Veröffentlichung erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rhein-Zeitung.

Universität Koblenz und Loreleyschule schließen Kooperationsvereinbarung

Aufnahme der Loreleyschule in das Netzwerk „Campus-Schulen“ der Universität Koblenz

Am 24. Dezember 2015 unterzeichneten das Zentrum für Lehrerbildung der Universität Koblenz-Landau, vertreten durch den Dekan Prof. Dr. Stefan Wehner und Prof. Dr. Stefan Siller, und die Loreleyschule St. Goarshausen, vertreten durch den Rektor Harald Weise und Konrektorin Christine Schleif, eine Kooperationsvereinbarung über die Zusammenarbeit im Rahmen des Netzwerkes Campus-Schulen.

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